Mein Date auf dem Parkplatz

In dieser BDSM Geschichte geht es um Dates, Kommunikation, Spanking und die Frage, was einer Sub eigentlich so durch den Kopf geht, während sie bestraft wird.

Seufzend lege ich mich ins Bett und bemühe meine grauen Zellen, schließe die Augen und lasse mich fallen. Ganz langsam. Ich male mir die Fahrt nach Bürgnirgendheim aus, nervös hin-und herrutschend. Auf dem rauen Autopolster sitzend. Ich bin bei einem Date.
Nichts trage ich unter meinen Rock, glatt rasiert beschäftigt mich die nervig praktische Frage: ob das Flecken gibt? Ich bilde mir ein, dass Du beim Aussteigen schon da bist. Ist so. Unverschämt gelassen und desinteressiert liest Du diese streunende notgeile Schlampe auf einem Parkplatz in der Nähe der Autobahn auf, der so nichtssagend und schrecklich normal ist. Abschätzend betrachtest Du das zitternde, verlegen zur Seite blickende aussteigende Etwas. Weiter lesen!

Kriecher. Leibeigene. Lust-Sklaven. Lady Cornelias Kastensystem.

In dieser BDSM Geschichte geht es um eine stringente Methode, Sklaven in drei Kategorien aufzuteilen. Je nach Eignung und je nach Bedarf der Herrin.

Ein Beitrag zu der fortlaufenden Essay-Debatte darüber, ob Dominas Sex mit Sklaven haben sollten – und wenn ja, unter welchen Umständen.

Weitere Beiträge zu diesem Thema:
Miss T. Stück: “Kein Sex mit Sklaven?
Lady Tamara: “Sex mit Subs – gern!
ScarletVenus: “Klassische Dominanz ist unberührbar!

Als ich begonnen hatte, das Leben einer Herrin zu leben und zum ersten Mal Sexualität als etwas erlebt habe, das mir nicht ständig ein wenig fremd und unpassend erschien, traten für mich viele neue Fragen in den Vordergrund. Allem voran das diffuse Verhältnis zwischen dem FemDom und dem sexuellen Akt. Anfangs war ich verunsichert, was hierbei die Norm ist. Erwarten die männlichen Sklaven denn stets, dass ich am Ende mit ihnen schlafe, quasi als Belohnung für all die Pein, die sie auf sich genommen haben? Ich war eben naiv und neu. Auch Dommen sind irgendwann nur Anfängerinnen.

Hinzu kam, dass ich selbst starke sexuelle Bedürfnisse hatte, die unbestritten waren – und doch irgendwie nicht mit dem eigentlichen Ritual einer Dominatrix zusammenpassten. Dies waren Themen, mit denen ich haderte. Ich entschied diese Dinge aus dem Bauch heraus, doch zu oft fühlte es sich nicht richtig an. Denn manchmal hatte ich mit einem Sklaven geschlafen und fühlte danach, dass dies eine falsche Entscheidung war. Ich hatte damals sogar eine Kontaktanzeige geschaltet – auf der Suche nach einer erfahrenen Domina, zwecks geistigen Austausch. Nun, ich erwartete nicht wirklich, dass sich jemand meldet. Um so überraschter war ich, als es dann doch jemand tat. So lernte ich Lady Cornelia kennen und es ist nicht falsch zu sagen, dass wir nicht nur gute Freundinnen wurden, sondern sie auch meine Mentorin. Letztendlich habe ich ihr Prinzip adaptiert und damit sämtliche Unklarheiten überwunden. Weiter lesen!

Meine Regeln. Meine Erwartungen.

In dieser BDSM Geschichte bringt eine Domina die Verhaltensregeln für ihre Sklaven auf den Punkt.

Wenn du durch meine Tür kommst, hat die Welt da draußen keine Gültigkeit mehr. Es gilt nur meine Welt. Meine Regeln. Meine Erwartungen. Mein Verhör. Deine Wünsche und Sehnsüchte interessieren mich nicht. Es gibt nur meine Bedürfnisse.

Ich erwarte von dir, dass du ohne Aufforderung deine Kleidung ablegst. Ich muss es dir nicht sagen, oder erklären – du solltest wissen, dass du in meiner Gegenwart nackt zu existieren hast. Wenn ich dich also das nächste Mal ansehe, erwarte ich eine vollständige Blöße und einen Blick voller Demut. Dann erst werde ich an dich herantreten und dir ein Halsband umschnallen. Kein modisches Spielzeug aus dem Sexshop, sondern ein echtes Hundehalsband aus dem Tiergeschäft. Denn das ist, wie ich dich sehe. Weiter lesen!

Wenn Gefahr zum Zentrum der Lust wird

Diese BDSM Geschichte erzählt von den Gefühlen, die eine Subbi begleiten, die sich in Abenteuer in den dunklen Seitengassen der menschlichen Lust begibt. Zwischen Angst und Kick.

Mein Geist ist devot und mein Körper ist “maso”. Das ist zumindest meine Definition von Sex. Einen festen Mann als Herren habe ich aber nicht. Die sind auch etwas rar in dieser Welt. Bei mir zumindest hat eine feste BDSM-Beziehung sich nie ergeben und manchmal denke ich, dass das vielleicht besser so ist. Natürlich hatte ich auch mal die Lust verspürt, eine dieser intensiven BDSM-Erfahrungen zu machen, mit einem dominanten Lebensgefährten, mit dem jede einzelne Minute ein Teil des Spiels ist. Sozusagen ein 24/7-Kontakt.

Doch ich kenne mich. Ich weiß, wie wichtig es mir ist, immer wieder diesen seltsamen Kick zu erleben, der sich immer nur dann einstellt, wenn unklar ist, was mich erwartet. Wenn es um Spanking und Erniedrigung (also meine zwei zentralen Themen) geht, wäre ich jedem Partner relativ bald untreu und würde erneut die Nähe fremder Männer suchen. Ich weiß das, weil ich das schon alles ausprobiert habe. Ich weiß, wie es ist, wenn ich versuche brav und treu zu sein – und dann doch in der finsteren Gosse lande, mit schmutzigen Knien, verwischter Schminke und blauen Striemen auf dem Po. Nicht selten mit einem fremden Schwanz in der Hand. Zu krass? Willkommen in meiner erotischen Welt. Willkommen in meinem Kopf. Weiter lesen!

Wie ich meine Cucki-Fantasie erlebt habe

In dieser BDSM Geschichte erfahren wir von einer äußerst aufregenden Begegnung von drei Menschen mit unterschiedlichen Neigungen, die alle wunderbar auf ihre Kosten kamen.

Dann liefere ich mal auch meinen Beitrag hier. Es geht um einen heißen Dreier-Abend, mit Frau, Lover & Cucki. Ich bin jetzt aber nicht unbedingt schreibbegabt, also keine Gedichte erwarten. Dieses Erlebnis hat sich 2016 ereignet, aber wenn ich daran zurückdenke, kommt es mir vor, als wäre es erst letzte Woche passiert.

Ich bin jetzt keine Szene-Frau oder etwas in der Art. Ich mag zwar den “Morast” ganz gerne und ich hab generell ein Herz für alle möglichen perversen Leute (auch wenn mich die Praktiken vielleicht nicht so interessieren), weil das irgendwie eine besondere Art von Offenheit ist, ganz fern von den ganzen Spießern.

Meine eigene Sexualität ist eher typisch und ein wenig klischeehaft würde ich sagen. 🙂 Hierbei neige ich deutlich zum Dominanten, ohne es jedoch ständig raushängen zu lassen. Das ist einfach nur so ein Bedürfnis im Bettchen den Ton anzugeben. Oder zumindest auf Augenhöhe zu sein. Ein submissives Mäuschen bin ich aber nie.

Nun hatte ich schon eine ganze Weile diese Fantasie, die einen Cucki beinhaltet (wie gesagt, ich bin erotisch nicht gerade originell und diese Kopfkino spielt sich bis heute zumeist dann ab, wenn ich allein mit meiner Muschi spiele).

Ich kann grundsätzlich etwas bissig und herablassend sein, aber ich wollte immer eine Situation, bei der ich mich mit einem beeindruckenden Mann bei mir im Wohnzimmer auf dem Sofa vergnüge, so richtig ausgelassen mit Wein und Gelächter – während im selben Zimmer irgendwo in der Ecke mein Diener/Cucki kniet, die Hände in Handschellen auf dem Rücken hat und nur zusehen darf.

Wir würden ihn hierbei ignorieren, und wenn überhaupt nur dann ansprechen, wenn es darum ginge, ihn zu verhöhnen. Weiter lesen!

Samstag in München

In dieser BDSM Geschichte erfahren wir, wie eine Sklavin den Besuch einer Typischen Fetisch-Party reflektiert.

Wir waren am Samstag auf einer Party. Wie viele Tausende anderer Menschen auch. Mitten irgendwo in München. Sind im Dunkeln durch eine Gegend gekurvt, von der ich nie im Traum gedacht hätte, dass es so etwas hier gibt. Bin allerdings auch erst seit einem Jahr hier. Der Parkplatz verschlammt, die Umgebung anrüchig und fast schon tieftraurig morbid. Ich räume mein Navi unter die Sitzbank und nehme gedanklich Abschied von meinem Auto.

Aufgeregt bedauerte ich zum wiederholtem Male dass ich mir selbst nicht zur Beruhigung meiner Nerven ein klitzekleines Proseccofläschchen vorab gegönnt hatte.

Mein Herr war gelassen wie immer. Ich traue dem nicht so recht. Kennt er sich in eine solchen Szene wirklich aus? Oder hängt er mal den coolen Obermacker raus? Weiter lesen!

Spanking: Von Tischkanten, Böcken und Prügelbänken

In dieser BDSM Geschichte erfahren wir, wie eine hartgesottene Maso-Sklavin Spanking-Möbel bewertet.

Meine Eskapaden spielen sich meistens in fremden Wohnungen ab. Ich würde auch gerne öfter jemanden bei mir zuhause haben, doch in dem Haus, in dem ich wohne, sind die Wände sehr dünn, so dass die Katze da relativ schnell aus dem Sack wäre. Ja, ich bin “dabei” sehr laut. Da ich stets intensive Disziplinierung anstrebe, geht mir der Schmerz oft durch den ganzen Körper und das hört man dann auch.

Ich weine auch mal recht heftig (wenn auch nicht oft) beim Spanking. Doch ein Dom, der in Gefahr ist, davon aus der Bahn geworfen zu werden, muss nur langsam seinen Finger in meine Muschi stecken. Er erkennt schnell, dass es nicht nur die Augen sind, die voller Wasser sind.

Ich glaube durchaus, dass jene Doms, die ich gerade in ihren Wohnungen besuche, dann am nächsten Tag von ihren Nachbarn durchaus seltsame Blicke empfangen. Doch das kann mir ja egal sein, ich bin dann schon weit weg. Da bin ich ganz gemein und rücksichtslos. Weiterlesen!

In jedem Hafen ein Toyboy? Aus dem Tagebuch einer Schlüsselherrin.

In dieser BDSM Geschichte erfahren wir, wie eine etwas dominante Genießerin in der Welt der Keuschheitsgürtel auf den Geschmack kam und zur Schlüsselherrin wurde.

Der nachfolgende Aufsatz zeigt, wie ich von einem eher dominanten Luder zu einer Schlüsselherrin geworden bin (und hierbei einen devoten Mann richtig mürbe gemacht habe, obwohl mich ein Cucki bis dahin nicht besonders intessierte).

Ich schreibe zwar keine Geschichten, aber ich habe oft ein Tagebuch geführt. Leider nicht unterbrechungsfrei, sondern immer nur für einige Jahre. Ich muss da auch erstmal Lust dazu haben.

Hier geht es aber nicht um mein Tagebuch, wobei die nachfolgende Geschichte sich in einem Tagebuch sicherlich toll machen würde. Es geht mir nur darum, dass ich nicht gut darin bin, fiktive Geschichten zu erfinden und eher besser darin bin, Biographisches aufzuarbeiten. Und ich habe hierbei einige wirklich irrwitzige Erinnerungen im Kopf.

Manche von euch wissen vielleicht, dass ich als Kurierin für einen internationalen Kurier-Dienst arbeite (der hier ungenannt bleiben soll) und hier auf persönliche Zustellung spezialisiert bin.

Das sind also Zustellungen, die mir der Absender persönlich in die Hand drückt, die ich ans Ziel bringe (an Orte, die Co oder Ltd im Namen haben) und dort wiederum persönlich übergebe. Da werden nicht selten auch Fotos vom Zustand des Paktes oder Umschlags vor der Übergabe gemacht.

Es sind wohl häufig Firmengeheimnisse drin, die nicht digitalisiert werden dürfen und sozusagen nur von Hand zu Hand wandern. Manche Firmen zahlen für solche Dienste auch mal 2000 Euro. Da sitze ich dann am Montag im Flugzeug nach Stockholm und am Mittwoch bereits im Flugzeug nach Dublin. Weiter lesen!

Der Alltag mit meiner Herrin

Wenn Himmel und Hölle verschwimmen

(Die nachfolgende Geschichte ist LEIDER Fiktion. Doch das muss nicht immer so bleiben.)

Ich mag den Sonnenuntergang in meinem kleinen Zimmer. Es ist mehr eine Kammer, mit altem Wandputz und einem schmalen Fenster, das nach Westen gerichtet ist. Auch wenn ich den dunkelgelben Vorhang zuziehe, taucht die Sonne ab einer bestimmten Uhrzeit den Raum in eine rötliche Stimmung. Im Sommer jedoch kann es schon vorkommen, dass es bereits am Nachmittag unerträglich heiß wird. Oft hilft da nur, den Propeller einzuschalten und sämtliche Kleidung abzuwerfen.

Natürlich könnte ich auch ins Erdgeschoss gehen, wo sich der kühlere Teil der Wohnung befindet. Doch meine Herrin genießt gerne das Gefühl, alleine zu sein und so versuche ich ihr so wenig wie möglich in die Quere zu kommen – so lange sie nicht nach mir ruft. Sie hätte es mir vermutlich nie ins Gesicht gesagt, doch ich weiß, dass mein Einzug in ihre Wohnung für sie ein Dilemma darstellte. Denn einerseits wünschte sie nach langer Zeit wieder, Tag und Nacht einen gehorsamen Diener unter ihrem Dach zu wissen, doch auf der anderen Seite hatte sie längst dem Zusammenleben mit einem Partner abgeschworen. Weiter lesen!

Elternabend

In dieser BDSM Geschichte reflektiert eine Sklavin das unfreiwillige ComingOut vor ihrer erwachsenen Tochter.

Meine Tochter wohnt 500 km weg von mir: sollte das nicht eigentlich reichen, ein entspanntes Subbileben zu führen? So eine Wohnung mit deutlichen Hinweisen auf Obsessionen zu haben? Bis heute war ich gut darin, meine Wohnung und mich dann vanillamäßig sein zu lassen, wenn es angeraten war. Glaubte ich jedenfalls.

Aber gerade spaziert meine Tochter, immerhin schon stolze 28, durch mein Schlafzimmer.

Ich bin unaufmerksam. Zu unaufmerksam. Immer noch etwas irritiert über den unangemeldeten Besuch beschäftigen mich und sie das schlichte Thema, Handtücher fürs Bad zu holen. Ein Aufschrei. Ich verschlucke mich am Weißwein.

Anklagend steht sie in der Tür und hält Handschellen hoch. “Mutti!Weiter lesen!