Abuse in London, Part I

Rape-Play ist das kontroverse Stichwort, mit sich diese Autorin auseinandersetzt. Ihr Alter Ego begibt sich nach London, um dort etwas Geld bei einem Pornodreh zu verdienen. Doch schon bald läuft alles ganz anders.

„Für einen Herbsttag in London ist es heute echt schön“ dachte ich für mich, während ich mir noch einmal meine Boots richtete, die Lederhose zurecht zog und einen prüfenden Blick in die Glasscheibe in der U-Bahn warf.

Ich hätte anstatt der dunkelgrünen Bluse, die zwar toll zu meinen roten Haaren aussah, doch die weiße, leicht durchscheinende wählen sollen. Wenn ich schon einmal während eines Pornodrehs mit Profis dabei sein durfte, dann hätte ich auch wie einer aussehen können. Dafür war es zu spät,- und da ich mich sowieso nur um das Make-Up zu kümmern hatte, sollte es mir auch egal sein.

Bei dem nächsten Halt war es soweit. Ich nahm mir nochmal meine Notiz mit der Adresse des Drehorts aus der Tasche meiner kurzen Lederjacke und bemerkte im Augenwinkel, dass mich ein sehr merkwürdiger Typ wohl schon eine Weile beobachtete. Zu verübeln war es ihm nicht, ich sah heute auch wirklich gut aus, aber etwas mehr Diskretion hätte ihm nicht geschadet.

Ich rollte gut sichtbar für ihn meine Augen bevor ich ihm den Rücken zukehrte und auf mein Handy sah. Zwei neue WhatsApp Nachrichten vom Produzenten. Er würde sich ebenfalls etwas verspäten: Das war dann wohl mein Glückstag, so würde niemand meine Unpünktlichkeit bemängeln.

Kurz darauf war auch schon mein Halt gekommen, ich stieg aus und nahm ein flottes Tempo ein. Der Koffer mit den Kosmetiksachen störte mich ein wenig, ich konnte mich nicht an den anderen Menschen vorbei drängeln, wie ich es sonst gern machte. Also blieb ich auf der Rolltreppe stehen, ohnehin etwas gestresst, als mir jemand an den Arsch packte und dämlich anfing zu lachen. Ich drehte mich um und wollte schon mit meiner Hand ausholen, als ich eine Waffe in meinem Rücken spürte.

„Schau nach vorne und halt gefälligst dein Maul, du Schlampe“, röchelte es in mein Ohr. Ich bemerkte, dass in mir eine Art Ohnmachtsgefühl aufstieg, ich wurde von Adrenalin überschüttet, mein Herz sprang fast aus meiner Brust und ich bekam diese unangenehme Art von Tunnelblick.

„Ja, bitte .. ich mache, was Sie wollen und..“ stammelte ich vor mich hin, als er nun noch fester gegen meinen Rücken presste, seinen Kopf nahe an mein Ohr brachte und mit der anderen Hand meine Haare packte und zu sich nach hinten zog.

„Halt einfach dein Maul, oder du wirst gleich noch viel mehr Probleme bekommen, verstanden?“, sagte er dieses Mal noch viel eindringlicher als vorher. Ich nickte und gab keinen Ton mehr von mir, meine Hände wurden eiskalt, mein Hals trocken und ich spürte ein Kribbeln überall in meinem Körper.

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Ich weiß nicht, wie lange dieser Kerl mich so vor sich hertrieb, ich erinnere mich nur noch daran, dass er mich in eine kleine Seitengasse zu einem schwarzen Ford Mustang brachte. Ein GT 5, schwarz matt foliert, mein Lieblingsauto.

Zu diesem Zeitpunkt hätte mir bereits ein Licht aufgehen sollen, aber diese unglaubliche Angst hatte mein Denken mehr benebelt, als mir lieb war. Er riss mir den Koffer aus meiner Hand, ebenso meine große Schultertasche, packte mich an den Haaren erneut sehr grob zu sich und stülpte mir eine schwarze Haube über mein Gesicht, die er vorher aus seiner Jackentasche gezogen hatte.

„Öffne dein dreckiges Maul“, befahl er mir.

Ich tat es sofort aus Angst davor, was weiter mit mir passieren würde, wenn ich mich jetzt gegen eine seiner Anweisungen stellte. Er steckte mir irgendetwas weiches in den Mund, drückte so diese Haube, die ekelhaft roch und schmeckte, tief in meinen Rachen, umwickelte mich danach mit einem Tuch und band dieses fies zu viel fest am Hinterkopf zu. Mir wurde nun auch übel und ich wünschte mir einfach nur noch in Ohnmacht zu fallen, um das nicht mehr mitzubekommen müssen.

Danach hörte ich, dass er eine Tür aufmachte, irgendwelche lauten Geräusche und mit einem Ruck packte er mich, drehte mich mit dem Rücken zu sich, zog mir die Jacke in einem Zug aus, drückte meine Arme festen gegen meine Wirbelsäule zueinander und umwickelte diese mit einem Tape.

Ich versuchte erst gar nicht mich zu wehren, immer noch fühlte ich den Druck des Pistolenlaufs in meinem Rücken. Dann stieß er mich vor sich, öffnete den Kofferraum und warf mich hinein. Wenn ich sage, dass er mich warf, dann meine ich es auch genauso. Er hatte offenbar nichts Gutes mit mir vor, da es ihm egal zu sein schien, wie sehr er mich dabei verletzte.

Wir fuhren eine ganze Weile und er gab sich besonders Mühe durch jedes Schlagloch zu rasen. Ich fühlte mich wie ein Tier, das zur Schlachtbank gebracht wird, mir gingen so viele Gedanken durch den Kopf und ich könnte nicht anders als meine Tränen laufen zu lassen. Ich bekam fast keine Luft mehr durch diese Haube, sie fusselte in meinen Mund und der Gestank nach Pisse, wie auf einem dieser versifften Tankstellentoiletten, drang tief durch meine Nase ein.

Irgendwann hielt er. Es dauerte für mich ewig, bis er endlich den Kofferraum öffnete und mir in einem widerlichen, fast amüsierten Ton

„Raus mit dir, du Dreckstück. Die Herren erwarten dich schon, und ein wenig Spaß wurde mir auch versprochen“ ins Ohr flüsterte.

„Die Herren warten schon auf mich?“, dachte ich mir.

Was zum Teufel passierte hier mit mir, wer war dieser Kerl? Ein schwarzer Ford Mustang, eine Entführung, Vergewaltigung? Mir schossen tausende Gedanken durch meinen Kopf… Bevor ich nach London kam lebte ich in Deutschland, in einem beschaulichen kleinen Kaff. Während meines Studiums, das ich eigentlich nur deshalb antrat, weil ich aus diesem Kuhdorf flüchten und in die große Stadt ziehen wollte, lernte ich einen etwas älteren Mann kennen, während eines Praktikums. Die Beziehung zu ihm dauerte länger an, als das Studium,- denn bereits nach 3 Semestern brach ich es ab.

Dominik, groß, gut gebaut, dunkle Augen, dunkle Haare – und eine noch viel dunklere Seele. Von Natur aus sehr autoritär. Und kein Mann hat mich jemals sexuell so in seinen Bann gezogen, wie er es schaffte. Ja: er war mein Herr, ich war seine Sklavin. Und nicht selten haben wir von genau diesen Szenarien geredet. War er hier? Hatte ich jetzt nichts mehr zu befürchten?

Ich wurde ruckartig aus meinem gedanklichen Verlies gerissen, als mir der Typ erneut die Waffe an meinen Hals presste und mir sagte, dass ich jetzt mein Maul bloß nicht aufmachen sollte, wenn er mich gleich auszieht und die Maske abnimmt.

Ich nickte, was blieb mir auch anderes übrig?  War es doch nicht inszeniert? Das würde Dominik nicht zulassen, all meine Angst kam in einer riesigen Welle wieder zurück und überrollte mich. Ich brach fast zusammen, da meine Knie mich nicht mehr tragen konnten. Alles begann sich zu drehen und die Tränen liefen ungehindert über meine Wangen.

Der Typ griff nach etwas Metallischem, ich konnte das Geräusch gut hören, als hätte er einen ganzen Koffer voller Folterwerkzeug, das nur auf mich wartete. Ich war in einer Hölle gelandet, Splatterfilme konnten nicht schlimmer sein. Es war sicher nicht Dominik, der dahintersteckte. Mir wurde übel, ..

Und als ich merkte, dass er anfing meine Hose und mein Oberteil zu zerschneiden, überkam es mich. Ich fing an zu hyperventilieren und ging auf die Knie. Ich wollte einfach nur noch flehen und bitten, alles versprechen,- nur um aus diesem Albtraum zu entfliehen! In diesem Moment spürte ich eine zärtliche Berührung auf meiner nackten Schulter, eine sanfte Hand streichelte mich. Sie strich meine Haare zur Seite, löste nun endlich das Tuch an meinem Hinterkopf und nahm die Maske ab.

„Hab keine Angst, Kleines. Das ist doch genau das, was du immer wolltest, oder nicht?“, sagte er bestimmend aber auch sanft in mein Ohr.

Für kurze Zeit war ich mir nicht sicher, ob wirklich er es war, oder ob ich nun vollkommen durchdrehte. Die hellen Scheinwerfer, die in meine Augen strahlten, nahmen mir jede Möglichkeit sein Gesicht zu erkennen. Erst als er mein Kinn packte, zu sich zog und mich küsste, da wusste ich es. Es war Dominik, und ich war in seinem Rape-Play der Mittelpunkt.

Fortsetzung folgt … !


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