Der Duft der Honigmelonen (oder: Lektionen in Vaginaldehnung)

Nach meiner Affäre mit Elene wusste ich alles über Vaginaldehnung. Doch eins nach dem anderen. Ich glaube Marquis de Sade hat genauso wenig mit „Sadismus“ zu tun, wie die Vandalen mit dem „Vandalismus“ und Ödipus Rex mit dem „Ödipus-Komplex“. De Sade war kein Sadist. Basta. Ich bin mehr wie de Sade und weniger ein Sadist. Überhaupt bin ich weniger alles. Ich habe bei Frauen keine bevorzugte Haarfarbe und auch ihre Staturen behagen mir entlang des gesamten biologischen Spektrums.

Ich hatte nie das Gefühl, Neigungen zu haben, während ich häufig mit Menschen umgeben war, die voller Neigung waren. Mein Gefühl war stets, dass das Triebhafte in mir einer riesigen Truhe gleicht und in dieser Truhe ist einfach alles zu finden, das man sich nur ausdenken kann. Zugegeben, ich habe noch nie Exkremente gegessen. Aber das nur deshalb, weil ich noch keine Göttin getroffen habe, die dem angemessen wäre. Weiter lesen!

Wir sind was wir sind

Manchmal denke ich mir, es wäre besser, keine Triebe zu haben. Das mag ein komischer Gedanke sein, doch es scheint mir, dass Sex auch nur eine weitere Droge ist. Sie ist nicht verboten, weil es noch niemand geschafft hat Endorphine und Adrenalin auf die Betäubungsmittelliste zu setzen.

Eine Weile versuchte man das Ganze mit moralischen Bedenken zu vergiften, damit die Leute Angst und Scheue vor einem guten Fick haben. Doch ich glaube, das ist der Zeitpunkt, wo es mit der weltweiten Überbevölkerung erst so richtig los ging. Weiter lesen!