Femelle (ein Drehbuch) – Szene 1

Während schon das Firmenlogo eingeblendet wird, FADET bereits das Audio hoch. Wir hören schweres Atmen, schluchzen und Laufschritte.

1.1      EXT. STRASSE – NACHT

FADE IN

Mysteriöse, spannende Musik. Céline läuft entlang einer einsamen, verlassenen Strasse. Sie ist barfuss und trägt einen Stöckelschuh in der Hand. Ihre Kleidung ist sehr freizügig, aber auch sehr ramponiert. Ihre Strümpfe haben riesige Laufmaschen und ihr Gesicht ist verschmiert und vereint verwischtes Make-up, Tränen und Schmutz.

Sie schluchzt und ihr Gang ist trotz der schnellen Schritte unsicher.

Der Gehsteig ist nass und verregnet, doch Céline achtet nicht auf die Pfützen und durchquert sie mit ihren nackten Füßen.

1.2      EXT. DACH – NACHT
Wir blicken von einem Hausdach über die Straße. Céline kommt langsamen Schrittes ins Bild.

Wir sehen sie aus dem Profil, während sie vom Rand des Dachs die Stadt überblickt. Ihr Gesicht ist nun ruhig. Sie wischt sich die Tränen von den Wangen und sieht auf den Schuh in ihrer Hand. Wir sehen einen Gegenschuss der nächtlichen Großstadt. Wir hören leise Windgeräusch und entfernten Straßenverkehr, mit einer aufheulenden Sirene. Weiterlesen “Femelle (ein Drehbuch) – Szene 1”

Laras erste Sitzung

In diese BDSM Geschichte wird das Rollenspiel Spanking zur Wirklichkeit.

Lara war nicht mutlos. Doch obwohl ihre Sehnsüchte sie bereits seit einem Jahr zerfraßen, sollte dies das erste Mal sein, dass sie ihrer Lust nachgab und real einen fremden Dom traf. Am Tag X war sie sehr nervös und in ihrer Arbeit geistig ständig abwesend. Doch zum Glück arbeitete Lara nicht an einer Säge, sondern machte lediglich die Buchhaltung.

Am Ende ihres Arbeitstags eilte sie heim, noch immer unsicher, ob sie richtig tat, sich einem fremden Mann anzuvertrauen. Doch ihre Lust brannte sie schon lange im Schritt und so glaubte sie, dass das Feuer sich nur durch Handlung und Wagemut löschen ließ.

Vor ihrem Date duschte Lara und reinigte sich mit äußerster Genauigkeit. Dann zog sie ihre besten Nylonstrümpfe an und trug bedächtig ihre Makeup auf. Sie wollte gut aussehen, doch sie wollte nicht wie eine Hure aussehen. Sie wollte Stil ausstrahlen und damit auch dem Dom klare Signale senden, dass sie ein gewisses Niveau erwartete. Weiterlesen “Laras erste Sitzung”

Der Duft der Honigmelonen (oder: Lektionen in Vaginaldehnung)

Nach meiner Affäre mit Elene wusste ich alles über Vaginaldehnung. Doch eins nach dem anderen. Ich glaube Marquis de Sade hat genauso wenig mit „Sadismus“ zu tun, wie die Vandalen mit dem „Vandalismus“ und Ödipus Rex mit dem „Ödipus-Komplex“. De Sade war kein Sadist. Basta. Ich bin mehr wie de Sade und weniger ein Sadist. Überhaupt bin ich weniger alles. Ich habe bei Frauen keine bevorzugte Haarfarbe und auch ihre Staturen behagen mir entlang des gesamten biologischen Spektrums.

Ich hatte nie das Gefühl, Neigungen zu haben, während ich häufig mit Menschen umgeben war, die voller Neigung waren. Mein Gefühl war stets, dass das Triebhafte in mir einer riesigen Truhe gleicht und in dieser Truhe ist einfach alles zu finden, das man sich nur ausdenken kann. Zugegeben, ich habe noch nie Exkremente gegessen. Aber das nur deshalb, weil ich noch keine Göttin getroffen habe, die dem angemessen wäre. Weiter lesen!

Wir sind was wir sind

Manchmal denke ich mir, es wäre besser, keine Triebe zu haben. Das mag ein komischer Gedanke sein, doch es scheint mir, dass Sex auch nur eine weitere Droge ist. Sie ist nicht verboten, weil es noch niemand geschafft hat Endorphine und Adrenalin auf die Betäubungsmittelliste zu setzen.

Eine Weile versuchte man das Ganze mit moralischen Bedenken zu vergiften, damit die Leute Angst und Scheue vor einem guten Fick haben. Doch ich glaube, das ist der Zeitpunkt, wo es mit der weltweiten Überbevölkerung erst so richtig los ging. Weiter lesen!