Ask Me Anything – Ingrid privat – Q&A 02/2019

Ask Me Anything? Nun, warum nicht. Versuche es zumindest! Ich staune manchmal darüber, wie häufig auf Facebook eine Unterhaltung mit den Worten “Darf ich dich etwas fragen?” beginnt – im Schnitt bei 50% aller Eröffnungen. Ich erwarte dann stets eine spannende, oder gar intelligent-provokante Frage, doch die meisten fragen dann leider nur “Bist du gerade nackt?“. Doch nicht alle Fragen sind monoton. Darum dachte ich, ich stelle mal regelmäßig ein kleines Q&A zusammen. Als einen soziologisch reizvollen Querschnitt durch die männliche Bevölkerung der Gegenwart. Und letztendlich ist dies auch die selbstredende Antwort darauf, weshalb Frauenherrschaft wichtig ist. Somit: wer die hier gestellten Fragen teilweise doof oder geistig wirr findet (und das kann ich dich möglicherweise nicht verübeln), sollte mir eine bessere Frage stellen.

Gabriel: Wie alt bist du?
Ich bin Jahrgang 1968. Letztes Jahr einen sehr runden Geburtstag gehabt.

Peter: Schreibst du nur die schönen Geschichten oder lebst du es auch?
Das kommt darauf an. Viele der Geschichten berühren doch eher Abenteuer und Themen, die so in der echten Welt etwas schwierig oder zumindest sehr ungewöhnlich wären. Aber natürlich habe ich das allerlei erlebt und das wieder fließt zurück in die Geschichten ein.

Peter: Bist du privat auch dominant ?
Was meinst du denn privat? Wann bin ich denn nicht privat?

Peter: Ich meinte im bett
Ach so. Nun, ja, so gesehen: auch im Bett. Weiterlesen “Ask Me Anything – Ingrid privat – Q&A 02/2019”

Die Erpresserin (Teil 4)

Die sexuelle Erpressung geht weiter: Auch Heikes drittes Opfer hat keine Wahl, als sich ihren Gelüsten zu fügen. 

Heike blickte der Weihnachtszeit stets mit einem gewissen Missmut entgegen. Für andere mochte es eine besinnliche Zeit sein, doch sie erlebte die meisten Weihnachten (von dem Besuch bei ihren Eltern und der grässlichen Betriebsfeier abgesehen) als eine Zeit der Einsamkeit.

Doch dieses Jahr hatte sie nicht vor, die Tristesse ihre Feiertage beherrschen zu lassen. Sie hatte inzwischen ihre zwei Toy-Boys unter ihrer Fittiche. Sie ließ abwechseln Markus und Peter antanzen, stets mit dem Bedrohungsszenario, die pikanten Details ihres früheren Sexlebens in der gesamten Familie und Bekanntschaft auszubreiten. Das verlor nie seine Wirkung.

Bei Markus gewann Heike zunehmend den Eindruck, dass ihn das Arrangement irgendwie auch anmachte. Sie wusste aus seiner intimen Korrespondenz, dass er sich nach starken, dominanten Frauentypen sehnte, während er über submissivere und schwächer anmutende Frauen herablassend sprach und sie alle für Schlampen hielt.

Und bei Peter war dessen kränkliche Ehefrau aus dem Krankenhaus zurückgekommen. Das führte dazu, dass der ewige Ehebrecher eher froh war, wenn ihn Heike zu sich rief, da dies eine unkomplizierte Art war, mal etwas zu vögeln. Er wirkte zwar auch nach Monaten noch immer gekränkt über die Erpressung, der er ausgesetzt war, doch es schien, als ob ihm Heikes Auftreten auch etwas beeindruckte. Weiterlesen “Die Erpresserin (Teil 4)”

Keuschhaltung – Die juckende Stelle, die man(n) nicht kratzen kann

KeuschheitskäfigDer nachfolgende Text stammt nicht aus meiner Feder, sondern ist ein Transkript einer Chat-Unterhaltung zwischen 6 Schlüssel-Herrinnen, die mir von Madame D. freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Hier wird also herrlich über die Keuschhaltung aus dem Nähkästchen geplaudert. Ich fand es nur sehr kurzweilig und interessant – und so wollte ich es den Leserinnen und Lesern hier nicht vorenthalten. Viel Spaß, eure Ingrid.
Weiterlesen “Keuschhaltung – Die juckende Stelle, die man(n) nicht kratzen kann”

Ringen mit einer Frau? Einer? BDSM-Wrestling

Diese Geschichte schreibe ich für Frank, der so freundlich war, mir über seine Leidenschaft zu erzählen und mir die Welt des Ringen mit einer Frau näher brachte, auch genannt BDSM-Wrestling.

Es war ein Tag, wie jeder andere. So zumindest hatte es den Anschein, als Frank die Strasse entlang ging. Er lieferte als Kurier seit einigen Wochen im Viertel Pakete aus.

Frank genoss es sichtlich, neue Menschen kennen zu lernen, insbesondere all die kleinen Läden und Hinterhof-Betriebe, die er auf diese Weise aufsuchen konnte. Unter anderen Umständen hätte er bei einigen gar nicht herausgefunden, dass es sie gibt.

Doch an diesem Tag sollte alles anders werden. Als er in den Hinterhof einbog, ahnte er nicht, dass heute alles anders werden würde. Weiterlesen “Ringen mit einer Frau? Einer? BDSM-Wrestling”

Date über Facebook

Facebook aus der Sicht einer unverklemmten Frau. Stichwort: Date über Facebook – ein Ding der Unmöglichkeit. Warum es für eine abenteuerlustige Frau unmöglich ist, jemanden in Facebook kennen zu lernen – oder: ein Beispiel von Hunderten. Nachfolgender Dialog ist ein Transkript aus dem Facebook-Messenger – Name des Herren von mir entfernt.

Hallo
wie geht es dir

INGRID> Hallo. Danke, gut. Kann nicht klagen.

was machst du

INGRID> Ich tippe.

du hast einen freund oder

INGRID> Nein, nicht wirklich. Weiterlesen “Date über Facebook”

Die Erpresserin (Teil 3)

Nach ihrer atemraubenden Erfahrung mit Markus gönnte sich Heike einige Tage Ruhe. Die erste Aktion ihres kleinen Projekts war ein voller Erfolg und sie war schnell süchtig nach mehr. Nach mehr Erpressung. Doch überstürzen wollte sie nichts.

Sie wusste, dass sie bald wieder Markus kontaktieren würde, doch nicht ohne vorher die anderen vier Kandidaten begutachtet zu haben. Sie wusste auch schon, wer der nächste sein würde: Peter der Große. “Der Große” nannte sie ihn nur, weil er fast zwei Meter groß war und mit einem Schwanz bestückt war, der alle bisherigen Rekorde zu schlagen schien. Peter hatte bei „Oriolle“ noch immer dasselbe Passwort, wie an dem Tag, als Heike die Datenbank gestohlen hatte. So konnte sie sich in seinem Account einloggen und las seine allerneuesten Nachrichten. Peter war ein Fremdgänger im Turboantrieb.

Er befand sich unentwegt mit mindestens dreißig Frauen im Dialog. Er sah sehr gut aus und so erhielt mehr Reaktionen als die meisten. Seine etwas aufdringliche, ungeduldige Art, vermasselte zwar 4 von 5 Kommunikationen mit Frauen, doch da er so emsig war, blieb da noch immer viel im Sieb hängen. So war er fast jede Woche beim Fremdvögeln, meistens in seiner kleinen Arbeitswohnung. Nach Hause fuhr er nur über das Wochenende. Weiterlesen “Die Erpresserin (Teil 3)”

Die Erpresserin (Teil 2)

Seit zwei Wochen hatte Heike die gesamte Kunden-Datenbank von „Oriolle“ zuhause. Sie verbrachte ganze Abende damit, die Profile durchzugehen. Im Kopf hatte sie ein Venn-Diagramm gebildet, das die Schnittmenge aus drei Gruppen zeigte: 1) Männer die gut aussahen und gut gebaut waren. 2) Männer die verheiratet waren und ein gediegenes Umfeld besaßen. Und 3) Männer, die nur die hübschesten und schlanksten Frauen anbaggerten.

In der Mitte dieses Venn-Diagramms fanden sich schließlich fünf Männer ein, die ihre Präferenzen erfüllten: Markus, Peter, Sven, Stefan und André … Heike hatte begonnen ihre Bilder und die Details ihres heimlichen Sexuallebens auszudrucken und erschuf in kürzester Zeit eine riesige Pinnwand, die vom Boden bis zur Decke reichte. Sie hatte hierzu eine ganze Wand ihres Arbeitszimmers leergeräumt und in fünf Abschnitte unterteilt. Jedem der fünf Männer hatte sie ein Fünftel der Wand gewidmet. Weiter lesen!

Die Erpresserin (Teil 1)

Dies ist die Geschichte einer Erpressung, ausgeführt von einer Frau, die nicht bereit war, hinzunehmen, dass alle Männer sie ignorierten und verarschten. Also nahm sie ihr Schicksal selbst in die Hand. Auf eine etwas merkwürdige Art und Weise.

Heike war nicht dafür bekannt viele Verehrer zu haben. Ihre Nachbarn sahen sie häufig zwischen 18 und 19 Uhr die Treppe zu ihrer Wohnung hochsteigen, langsam und nicht selten etwas ächzend. Heike mochte mit ihren 31 Jahren eine junge Frau sein, doch die überschüssigen Pfunde ließen sie manchmal wie eine alte Frau schlurfen. Vor dem letzten Stockwerk konnte man sie auch schon mal schwer schnaufen hören, wie eine Dampflokomotive.

Auf dem Weg aus der Arbeit machte Heike Halt im Supermarkt und so schleppte sie oft in jeder Hand eine Plastiktüte, gefüllt mit allerlei ungesundem Zeug. Dies war eben ein Kreislauf. Heike war frustriert. Sie träumte von Männern, die sie anbeteten und auf den Händen trugen – doch für beides schien sie zu schwer zu sein. So saß sie abends allein vor dem Fernseher und stopfte sich mit Keksen und Schokolade voll. Und dem unverzichtbaren Nutella. Heike war durchaus etwas klischeehaft. Weiter lesen!

Der Toyboy in der Sommerhitze

In dieser Geschichte erfahren wir, weshalb die Autorin den besten Cunnilingus der Welt hat. Es ist in der Tat schwer, ihren Argumenten zu widersprechen.

Ich liebe es, wenn die Erotik auf die Hitze des Sommers stößt. Ich bin dann gerne tagelang nackt in meiner Wohnung. Draußen brennen sich die Sonnenstrahlen in den weichen Asphalt, doch meine Vorhänge sind alle geschlossen und ich zelebriere das anrüchige Leben im Schatten. Wenn ich dann Sehnsucht nach Cunnilingus habe, blättere ich durch mein altmodische Telefonbüchlein. Dort stehen nur Toyboys drin. Analog.

Für mich steht schon lange fest, dass jede Frau einen Toyboy haben sollte. Nun, das wäre vermutlich unpraktisch – da es einfach nicht genug Männer gibt, die sich hierzu eignen. Gar nicht zu sprechen davon, dass viele Frauen eine etwas andere Sexualität haben als ich. Sie wüssten mit einem Toyboy nichts anzufangen, denn sie wollen lieber devot sein und sich einer überwältigenden Männlichkeit unterwerfen. Gut für sie. Mehr für mich. Weiter lesen!

Wie ich meine Cucki-Fantasie erlebt habe

In dieser BDSM Geschichte erfahren wir von einer äußerst aufregenden Begegnung von drei Menschen mit unterschiedlichen Neigungen, die alle wunderbar auf ihre Kosten kamen.

Dann liefere ich mal auch meinen Beitrag hier. Es geht um einen heißen Dreier-Abend, mit Frau, Lover & Cucki. Ich bin jetzt aber nicht unbedingt schreibbegabt, also keine Gedichte erwarten. Dieses Erlebnis hat sich 2016 ereignet, aber wenn ich daran zurückdenke, kommt es mir vor, als wäre es erst letzte Woche passiert.

Ich bin jetzt keine Szene-Frau oder etwas in der Art. Ich mag zwar den “Morast” ganz gerne und ich hab generell ein Herz für alle möglichen perversen Leute (auch wenn mich die Praktiken vielleicht nicht so interessieren), weil das irgendwie eine besondere Art von Offenheit ist, ganz fern von den ganzen Spießern.

Meine eigene Sexualität ist eher typisch und ein wenig klischeehaft würde ich sagen. 🙂 Hierbei neige ich deutlich zum Dominanten, ohne es jedoch ständig raushängen zu lassen. Das ist einfach nur so ein Bedürfnis im Bettchen den Ton anzugeben. Oder zumindest auf Augenhöhe zu sein. Ein submissives Mäuschen bin ich aber nie.

Nun hatte ich schon eine ganze Weile diese Fantasie, die einen Cucki beinhaltet (wie gesagt, ich bin erotisch nicht gerade originell und diese Kopfkino spielt sich bis heute zumeist dann ab, wenn ich allein mit meiner Muschi spiele).

Ich kann grundsätzlich etwas bissig und herablassend sein, aber ich wollte immer eine Situation, bei der ich mich mit einem beeindruckenden Mann bei mir im Wohnzimmer auf dem Sofa vergnüge, so richtig ausgelassen mit Wein und Gelächter – während im selben Zimmer irgendwo in der Ecke mein Diener/Cucki kniet, die Hände in Handschellen auf dem Rücken hat und nur zusehen darf.

Wir würden ihn hierbei ignorieren, und wenn überhaupt nur dann ansprechen, wenn es darum ginge, ihn zu verhöhnen. Weiter lesen!