Die Domina als Devote

Die Frage, ob Sex mit Domina legitim ist, wurde bereits öfter gestellt. In dieser Geschichte erfährt eine dominante Frau die Behandlung einer untergeordneten Schlampe. Es gibt eben immer einen größeren Fisch, der im Teich das Sagen hat.

Marseille kann die Hölle sein. Wenn man in einem vornehmen Stadtviertel im sechsten Stock eines vornehmen Hauses sitzt, in einem verkommenen Ein-Zimmer-Gelaß mit Waschbecken, ohne Kochgelegenheit, Gemeinschaftsklo auf dem Flur. Und selbst dafür die Miete nicht aufbringt. Da nützt dann die schönste Arbeitserlaubnis nichts, wenn man keine Arbeit findet. So hatte ich mir meine Selbständigkeit nicht vorgestellt. Aber immerhin hatte ich diesen kleinen miesen Job als Putzkraft, natürlich praktisch ohne Bezahlung. Aber immerhin etwas. Und Hungern muß man können als Selbständige. Immerhin reichte es dann doch wieder ein paar Wochen für die Miete.

Aber eine dauerhafte Lösung mußte anders aussehen. Wie sollte ich nur aus meiner Situation herauskommen? Da gab es nur eine Antwort: mit ab-so-lu-ter Skrupellosigkeit. Weiterlesen “Die Domina als Devote”

Affäre geheim halten – Ende des Spiels

In dieser BDSM Geschichte geht es darum, dass eine Affäre geheim halten äußerst wichtig sein kann. Vor allem, wenn es sich um eine dunkle Affäre handelt, an der so ziemlich alles fragwürdig ist.

Schreckliche Gewissheit
Ich wusste sofort, dass er meinetwegen in die Turnhalle kam. Er sah nicht aus wie ein Neuling, der sich das Training erst mal ansehen will, sondern er setzte sich direkt auf die Bank und griff in die Jackentasche. Dann sprach er mich an und zeigte mir das Foto und ich wusste, auf diesen Moment hatte ich drei Jahre lang gewartet. Und Angst davor gehabt. Ja, ich kenne diesen Mann.

Mit Tiefenschärfe, aber das sagte ich nicht. Als ich ihn getroffen hatte, war er fünfzehn Jahre älter, aber dies war sein Ausweisfoto. Nein, ich weiß nicht, wo er ist, seit drei Jahren weiß ich das nicht. Dann traf mich die Gewissheit wie ein Schlag, dass meine Befürchtungen während der ganzen drei Jahre die Wahrheit umkreist hatten.

„Wie sieht die Leiche denn aus? Oder besser, wie viele Teile sind es? Ich sags Ihnen gleich, ich vermute, mindestens zwei. Der Kopf ist vom Rumpf getrennt, Zähne und Netzhaut sind dermaßen zerstört, daß sie nicht mehr zum Identifizieren taugen, und die linke Hand fehlt. Und von wie vielen Individuen sind die Teile denn, was sagen die Forensiker?“ Trotz seiner Verblüffung gab er zu, daß ich Recht hatte. Und nun sollte ich die Überreste identifizieren. Sinnlos. Weiterlesen “Affäre geheim halten – Ende des Spiels”

Sex mit Subs – gern!

Der folgende Text ist weniger eine BDSM Geschichte und mehr eine Reaktion auf den Aufsatz von Miss T. Stück mit dem Titel “Kein Sex mit Sklaven?” – hierzu ist also meine Haltung zu der Frage, ob die dominante Frau Sex mit Subs haben sollte – oder nicht … Meine Position ist da recht klar.

Ein Sub ist einfach das beste Bettstück, weil der Sub:

  • tut der Sub was man ihm sagt
  • es für eine Ehre hält, nicht für eine Eroberung
  • die Lust der Herrin als persönlichen Ehrgeiz betrachtet
  • von der Herrin problemlos genutzt und dann ablegt wie ein Sportgerät werden kann
  • die Herrin gern bewundert und anbetet

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Der Fußabtreter (die Perspektive der Herrin)

In dieser BDSM Geschichte geht es um Tease and Denial – und einiges mehr.

Da saß dieses geile Geschoß eine Woche lang zwischen seinen drei Kindern auf dem Segelschiff, beantwortete Fragen nach seiner Frau und versuchte dazwischen, mich für sich zu interessieren.

Und weil ich das anfangs überhaupt nicht begriffen hatte, hab ich mich auf freundliche Neutralität eingestellt. So wie mit allen anderen auch.

Das Interessanteste an ihm war für mich zuerst die riesige Tätowierung über den gesamten Rücken, die war wirklich originell und hat mir auch inhaltlich gefallen. Aber sonst? DREI Kinder, UND verheiratet? Nee.

Aber wie er dann jeden Abend vor seinem Vierjährigen  kniete, um ihn fürs Zähneputzen zu begeistern, fand ich süß. Weiterlesen “Der Fußabtreter (die Perspektive der Herrin)”

Der Fußabtreter (die Perspektive des Subs)

Verdammt, wie soll es jetzt weitergehen? Ich sitze hier immer noch nackt in meiner Werkstatt, rieche noch ihr Parfum und fühle immer noch den leichten Schmerz, wo ihre Hände sich in meine Haare gekrallt haben. Vor mir sehe ich ein paar Blutstropfen. Sind das meine? Die kleine Wunde an meiner Stirn – ja, daher könnten sie sein.

Aber wo ist SIE? Ich will sie sehen, bei ihr sein, jetzt sofort – aber was sollte ich ihr sagen.

“Wenn das eine Vergewaltigung war, dann will ich mehr? Bitte mach das öfter mit mir?”

Jetzt weiß ich was damals in ihr vorging – sie hat sich auch bei mir bedankt, aber ohne Worte. Und ich hatte so ein wahnsinnig schlechtes Gewissen, nicht weil ich es mit einer fremden Frau außerehelich getrieben hatte, sondern – ja, es war eine Vergewaltigung. Ich wußte wirklich kaum noch, was da mit mir passierte. Und ihr hat das gefallen – jetzt verstehe ich das.  Soll ich sie jetzt in den Arm nehmen und dankbar küssen? Würde ihr das wirklich gefallen? Das kommt mir so respektlos vor. Weiterlesen “Der Fußabtreter (die Perspektive des Subs)”