Bekenntnisse eines Cuckolds – Teil 3

Ich war im Begriff gleichzeitig ein Voyeur und ein Cuckold zu werden. Es wäre mir nie in den Sinn gekommen, für meine Tätigkeit den verniedlichenden Ausdruck “Cucki” zu benutzen. Ich hatte ebenso wenig eine Vorstellung darüber, wohin es danach gehen sollte und wie ich mit der Erfahrung, die da auf mich zukam, umgehen sollte.  Wie sollte ich ein normales Eheleben führen, angesichts des Wissens um die Hurerei meiner Frau, doch auch angesichts meiner befremdlichen Verhaltensweise. Doch viel dachte ich dabei ohnehin nicht nach. Es war eine recht instinktive Verhaltensweise und eine seltsame Neigung, der ich nicht Herr wurde.


Teil 2 schon gelesen?

Bekenntnisse eines Cuckolds – Teil 2


Dort oben – auf dem Schrank liegend – blieb nicht viel Zeit zum finsteren Brüten über meine Charakterschwächen und die meiner Frau. Auch sie saß wie versteinert am Bettrand und blickte etwas verlegen auf ihre Hände. Ihre Füße steckten in diesen so extrem Hohen High-Heels mit glitzernden Riemchen und das dünne sommerliche Kleidchen rutschte anzüglich über ihre rechte Schulter.

Doch da klingelte es schon. Ich hielt den Atem an. Ein Zurück gab es für mich nicht mehr.

Zuerst hörte ich nur Stimmen. Eva hatte “Serge” die Tür aufgemacht. Sie hatten keine verdächtigen Begrüßungen im Eingang betrieben, denn ich hörte nur Sekunden später schon wieder das Zuklappen der Tür. Beinahe so, als hätte sie nur kurz geöffnet, niemanden gesehen und wieder zugemacht. Doch dem war nicht so. Denn sogleich erklangen ihre Stimmen. Sie kamen dem Schlafzimmer immer näher. Ich konnte sogleich hören, dass Serges Deutsch sehr begrenzt war. Aber sie trafen sich nicht, um über Literatur zu sprechen.

Zuerst sah ich Eva. Sie zog den Fremden ein wenig an der Hand hinter sich her. Es war ein Afrikaner, mit kurzem Bürstenhaarschnitt und breiten Schultern. Draußen brütete die Sommerhitze und so trug er nur ein enges rotes T-Shirt ohne Schultern. Seine Oberarme waren muskulös und sahen aus, als würde er für Werbeplakate von Fitnesscentern modeln. Der Anblick war für mich genauso schrecklich, wie er perfekt war. Dieses lebendige Klischee schmerzte mich in meinen Eingeweiden, genauso wie es mich auf eine neuartige Art und Weise in Aufregung versetzte.

BDSM Geschichten - Der voyeuristische Blick des heimlichen CuckoldsDie beiden verloren keine Zeit. Sie küssten sich leidenschaftlich und Evas Hände rutschten dabei unter sein T-Shirts und glitten über seinen Oberkörper. Sie begann das Kleidungsstück hochzuziehen, bis es über seinen Kopf rutschte und in der Ecke landete. Der Oberkörper war erwartungsgemäß athletisch und die Brust glattrasiert. Eva ließ ihre Hände über seine ausgebeulten Brustmuskeln. Nun griff auch er nach dem Saum ihres Kleidchens und zog es Eva mit einer flinken Bewegung aus. Sie stand nun nackt vor ihm, nur mit ihrem BH, den Strapsen und den High Heels bekleidet.

Sie fummelten weiter, während Eva sich an dem Knopf und Reißverschluss seiner engen Jeans zu schaffen machte. Bald schon Zog sie ihm mühevoll die Hose über die Hüften herunter. Sein wuchtiger Schwanz glitt heraus, bereits halb erigiert und nach mehr heischend. Eva rutschte sogleich auf ihre Knie und halb den engen Hosen den restlichen Weg. Sie blieb auf den Knien und begann mit tiefer Hingabe seinen Schwanz zu blasen.

Serge streckte seine Hand vor und packte Eva an den Haaren. Er begleitete ihre Bewegungen und presste den Kopf ein wenig fester an seinen Schwanz heran. Ich fühlte, wie meine Hände zitterten. Es war vermutlich der seltsamste Augenblick meines Lebens.

BDSM Geschichten - Der voyeuristische Blick des heimlichen CuckoldsSerge nutzte Evas Position auf dem Fußboden aus und begann von oben die Klammer ihres BHs zu lösen. Bald schon war das Kleidungsstück ab. Nun folgte eine gemütliche Leck-Nummer. Serge machte es sich im Schritt meiner Frau gemütlich und liebkoste ihre Möse. Eva stöhnte dabei und ihr Oberkörper spannte und entspannte sich dabei abwechselnd.

BDSM Geschichten - Der voyeuristische Blick des heimlichen Cuckolds

Sein Schwanz, dieses dunkle, rötliche Rohr, zuckte jedes Mal vor Lust, wenn Eva es aus ihrem Mund zog. Bald schon zog er sie auf die Beine, küsste sie tief und knetete dabei ihre Brüste. Dann stieß er sie aufs Bett. Sie lachte und warf ihm einladende Blicke zu. Ihre Beine waren bereits gespreizt und Serge kniete sich auf den Bettrand und stieg zwischen ihre Oberschenkel. Er hielt dabei unumwunden den eigenen Schwanz in der Hand und verhalf sich beim Einstieg.

Die geile Hure stöhnte auf, als hätte sie jemand mit einem Speer gepfählt. Serge war nicht gerade zimperlich, doch sie schien darauf anzusprechen. Dies war eindeutig nicht die Frau, mit der ich mal vor dem Altar gestanden habe. Sie wirkte auf mich wie eine Zwillingsschwester, die ihre Auskommen mit dem Produzieren von Pornos bestritt.

Serge rammelte wie ein Deckhengst, während Evas Hüften auf und ab zuckten, bemüht seinen Schwanz tiefer und tiefer aufzunehmen. Ich starrte auf seinen muskulösen Hintern, die wackelnden Eier und Evas schaukelnde Füße. Serge griff nach den High-Heels, spielte mit den Fingern an den Absätzen und ließ sie Hände über den Nylonstoff gleiten. Er drückte ihre Beine immer höher, bis Evas Knie fast neben ihren Ohren lagen.

“Du bist so tief, Serge, du bist so tief”, stöhnte meine Ehe-Votze wie in einem Vollrausch.

Nach einer Weile ergriff sie sein Gesicht mit beiden Händen. “Noch nicht kommen, Liebster. Noch nicht …”

“Keine Angst”, erwiderte Serge mit seinem Akzent. “Ist keine Problem. Nix Problem.”

“Fickst du meinen Arsch, Serge?”, fragte Eva halblaut, flüsterte es beinahe in sein Ohr.

Serge ließ grinsend von ihr ab und packte sie an den Hüften. Er drehte sie auf den Bauch, steckte obszön seinen Finger in ihr hinteres Loch und lächelte zufrieden. Dann spuckte er sich zusätzlich in die Hand und rieb damit seinen Kolben ein. Serge entdeckte sich dabei im Wandspiegel und beobachtete eine Weile zufrieden seine Bewegungen und seinen Ständer, den er weiterhin mit der Hand massierte. Als er genug dieses narzisstischen Intermezzos hatte, neigte er sich über Eva, die noch immer auf dem Bauch lag und voller Erwartung ihre Hände ins Bettlaken krallte.

Serge drang ohne viel Mühen in die Arschfotze meiner Frau ein. Das Weiten mit dem Analplug eine halbe Stunde zuvor hatte sich ausbezahlt. Serge begann mit selber Vehemenz ihren Hintern zu rammeln. Er packte dabei Evas Haare und zog auf diese Weise ihren Kopf in den Nacken. Sie stöhnte und winselte lustvoll.

“Dir gefällt?”, röchelte ihr Serge ins Ohr. “Dir gefällt?”

“Ja, ich liebe das. Ja, ich liebe das!”, schrie Eva. “Tiefer … Härter …”

“Geile Hure!”, stieß Serge aus. Seine freie Hand rutschte unter Evas Bauch. Ich konnte genau sehen, wie seine Fingerspitzen von unten an ihrer Muschi auftauchten und begonnen haben sie gleichzeitig zu befingern und ihre ihre Klitoris zu massieren.

Am Ende bildete er mit seinen Fingern einen kleinen Kamm der sich einfach nur unentwegt gegen ihre Fotze rieb, während er sie von hinten fickte. Ich wurde plötzlich von der Idee ergriffen, gemeinsam mit Serge zu kommen. Ich war bereits so weit gegangen – warum also nicht noch einen Schritt weiterzugehen. Dass mein Schwanz hart war, wusste ich seit fünf Minuten. Er fühlte sich an, als würde er platzen wollen. Ich musste leise sein, doch das sollte kein Problem sein.

“Genauso!”, stöhnte Eva. “Ja, ja, ja … ! Genauso!”

Serge verharrte in der selben Bewegung. Er schien sich geradezu in eine perfekte Maschine zu verwandeln. Nur seine Geschwindigkeit nahm langsam zu.

Eve schrie auf. Sie verdrehte den Kopf zur Seite. Ihre Augen waren verdreht, dass man für einen Augenblick nur das Weiß sah. Aus ihrem Mund floss unkontrolliert Speichel. Erst jetzt ließ Serge seine eigene Lust vom der Leine. Für einige Augenblicke fickte er noch härter und noch schneller, als wollte er sich in einen Presslufthammer verwandeln. Dann brach er über Eva zusammen, seine Bewegung wurden chaotisch und unübersichtlich. Er entlud sich in ihren Hintern und blieb schwer atmend kurz auf ihr liegen. Dann rollte er sich langsam ab und zog damit seinen noch immer erigierten Schwanz heraus. Eva stöhnte dabei ein letztes Mal auf. Sie lagen nun nebeneinander auf dem Rücken, atmeten schwer. Die Sommerhitze hing hier in der Luft, während draußen auf der Straße kurz eine Sirene aufheulte.

Ich, der hoffnungslose Voyeur, spürte all die Sauerei auf meinen Fingerspitzen und wischte gleichgültig meine Hand an der Kartonwand ab. Es wäre smarter gewesen, Kleenextaschentücher mitzunehmen. Aber vermutlich hatte ich vor einer halben Stunden noch nicht vorausgesehen, welch ein gehörntes, perverses Schwein ich war. Ein Cuckold, ein Voyeur, der Gehörnte.

Die beiden verbrachten noch eine Weile auf dem Bett. Eva hatte ihren Kopf aus Serges muskulöse Brust gelegt und streichelte mit den Fingerspitzen über seinen Waschbrettbauch und musterte zufrieden seinen großen Schwanz, der langsam wieder in seine schlaffe Form übergegangen war. Es gab in der Tat keinen Grund mehr, warum meine Frau jemals wieder mit mir schlafen sollte.

Viel geredet haben sie nicht und nach weiteren zehn Minuten, die sie mit dem Trinken von Eistee verbracht haben, wurde Eva zunehmend unruhig und begann Serges Abschied voranzutreiben. Viel ermuntern musste man ihn allerdings nicht. Er stand lässig auf, griff seine Jeans und sein T-Shirt vom Boden auf und zog beides in knappen Bewegungen an. Eva stand auf. Sie trug noch immer die High Heels. Sie küssten sich eine Weile. Seine Hand drückte lüstern ihren nackten Hintern. Dann begleite sie ihn sanft, aber bestimmt zur Tür.

Nach einer Weile kam Eva zurück. Sie setzte sich an den Bettrand und ließ sich nach hinten Fallen. Blind tastete sie nach der Box mit den Kleenex und riss einige heraus. Sie klemmte sie sich zwischen ihre Schamlippen. Dann riss sie einige weitere Taschentücher heraus und beförderte diese wiederum zwischen ihre Pobacken. Sie lag da und ruhte. Ihr Atem ging noch immer recht schnell. Ihre rechte Hand legte sie auf ihre Muschi und streichelte sich leicht, als wollte sie die Erinnerung an die letzte halbe Stunde damit lebendig halten.

Erst nach fast zwanzig Minuten stand sie auf und begann die Riemchen der High-Heels zu lösen. Sie öffnete die Strapse, rollte die Strümpfe herunter. Sie ließ alles auf den Boden fallen. Dann schlenderte sie erschöpft, mit einem schlurfenden Schritt ins Badezimmer. Ich hörte schon bald das vertraute Geräusch der Kopfdusche.

Dies war das Stichwort für den Voyeur. Ich kroch aus meinem Versteck und ließ meine Beine vorsichtig über den Rand des Schranks herab. Bald fühlte ich den festen Sims der Kommode unter meinen Füßen. Ich stieg auf den Stuhl und stand endlich wieder auf dem Boden. Hastig schloss ich meinen Reißverschluss und meinen Hosenknopf, während ich auf das Bett starte. Ich trat näher heran und legte meine Hand auf die Matratze. Sie war noch warm. Ich sah zu meinen Füßen und blickte auf die zerknüllten Strümpfe und die lose hingeworfenen Stöckelschuhe. Daneben lag der nasse Haufen aus Papiertaschentüchern. Unkontrolliert griff ich danach und hielt das Knäuel an meine Nase. Ich roch den vertrauen Duft von Evas Mösensaft und den gänzlich fremden Geruch von Serges Schweiß und Sperma. Ich ließ die Tücher wieder auf den Boden fallen, ein wenig von mir selbst angeekelt.

Die Dusche lief noch immer und dies war meine letzte Chance, die Mission unerkannt zum Abschluss zu bringen. Ich trat ins Flur, ging vorsichtig an der offenen Badezimmertür vorbei. Hinter der halbdurchsichtigen Plexiglaswand sah ich die Umrisse von Evas nackten Körper. Ich trat an die Wohnungstür und schlich mich leise hinaus. Ich musste nun eine Weile in der Stadt verweilen. Doch das fiel mir nicht schwer, denn ich konnte das Erlebte nun in Ruhe Revue passieren lassen. Ich konnte versuchen, es zu verarbeiten. Was immer das bedeutete.

All das hat sich vor nur wenigen Tagen ereignet, die ich damit verbracht habe, darüber nachzudenken, wie es weitergehen sollte. Eine Sache war recht klar – meine Frau dabei zu beobachten, wie sie von einem fremden Mann gefickt wurde, hatte eine starke Wirkung auf mich gehabt. Ich  wollte unter keinen Umständen, dass sie damit aufhörte. Ich wollte es erneut sehen. Und dann erneut.

Ich dachte daran, sie zu konfrontieren und anstelle ihr mit der Scheidung zu drohen und einen riesen Aufstand zu veranstalten, würde ich ihr vorschlagen, diese Situation irgendwie offiziell zu machen. Doch diese Idee hatte den Makel, dass die Chancen groß waren, dass Eva das gänzlich ablehnen würde. Die Katze wäre da aber schon aus dem Sack und meine Möglichkeit “zuzusehen” wäre dahin.

Am Ende entschied ich mich für die unehrliche, heimliche Option. Ich würde weiterhin der stumme, versteckte Beobachter auf dem Schrank bleiben. Noch einmal. Und danach vielleicht noch das eine Mal. Und vielleicht noch danach … Wir werden sehen.

Natürlich würde mein Verhalten früher oder später auffliegen. Früher oder später würde Eva aus irgendwelchen Gründen auf den Stuhl steigen, um einen der Kartons vom Schrank zu holen. Dann würde sie sehen, dass die Kisten nur noch leere Schalen waren . Dann würde meine Fassaden krachend hernieder kommen. Und ihre Fassade.

Doch so weit sind wir noch nicht. Ich, der Voyeur, werde weiterhin jeden zweiten Sonntag auf den Schrank klettern und dort im Schutz der Dunkelheit durch die kleinen Schlitze im Karton auf das große Ehebett starren, wo Serge seinen riesigen Schwanz in alle Löcher meiner Frau steckt, während diese geile Hure stöhnt und dabei seine Muskeln küsst.

Jenes Kitzeln, das dieser Anblick in meinem Bauch auslöst, ist zu berauschend und zu intensiv, als dass ich einfach so aufhören könnte. Ich erlebe es, so lange ich noch kann.


Du bist von Schlüsselherrinnen und Keuschheitsgürteln fasziniert, oder siehst dich passiv und gefesselt in der Ecke, während die Herrin sich mit einem gut gebauten Liebhaber vergnügt und dir dabei hämisch zulächelt?
Dann ist vielleicht diese Geschichte für dich gedacht.

Wie ich meine Cucki-Fantasie erlebt habe

 

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11 Gedanken zu „Bekenntnisse eines Cuckolds – Teil 3

  1. OK, das ist die ultimative Anhäufung an Klischees. Aber vielleicht machte gerade das es so amüsant zu lesen. Ein Teil von mir möchte protestieren und es als rassistisch deuten – aber dann wird mir bewusst, dass das ein wenig lächerlich wäre. Weil BDSM voll ist mit solchen Stereotypen. In Wirklichkeit füttern wir damit unsere Seelen. Also wäre es etwas geheuchelt, sich an dieser Stelle aufzuregen… Darum: well done! Alle Sterne gehören dir… (lächel)

  2. Also es ist nicht klischeehafter, als die Vorstellung eines mittelalterlichen Inquisitor in einem BDSM-Rollenspiel. Oder eine englische Gouvernante. Ist einfach nur ein anderes Kleid für dieselben Empfindungen. Schmerz und Lust nebeneinander, nur halt etwas anders. Es muss nicht genau meine eigene Sexualität (die in der Tat ganz anders “tickt”) wiedergeben, damit ich Spaß am Lesen habe. Gut gemacht.

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