Kopfkino – Der KW-Mann – Teil 1 (eine mysteriöse BDSM Geschichte)

Für Kurt war es ein Tag wie jeder andere. Am Ende eines eher faden Arbeitstages hastete er mit dem Menschenstrom nach Hause. Er fuhr mit der U-Bahn. Manchmal machte er Halt im Supermarkt und kaufte sich etwas zu Essen. Daheim wartete das Kopfkino. Er ließ sich meistens aufs Sofa fallen, zog den Karton mit den Kleenex herbei und holte sich einen runter. Das glich mehr einer täglichen Routine. Nur manchmal, wenn er Lust auf ein heißes Bad hatte, geduldete er sich eine Weile und setzte das Ritual in der Hitze des Schaumbads fort.

An dieser Gepflogenheit war nichts besonderes, schon gar nicht etwas, das eine eigene Kurzgeschichte verdienen würde. Und doch besaßen Kurts Masturbationsgewohnheiten eine kleine Besonderheit, die vielleicht doch einer Erwähnung wert ist. Seine Kopfkinos waren ein renitenter Ausdruck an Disziplin und Ordnung. Insgeheim war es darauf stolz. Alle Fantasien, die er zum Einsatz brachte, waren SMiger Natur und wurden in den Windungen seines Gehirns nach einem streng organisierten Schema aktiviert. Weiterlesen “Kopfkino – Der KW-Mann – Teil 1 (eine mysteriöse BDSM Geschichte)”

Fisting-Workshop – Das Anschauungsobjekt

(Diese Geschichte beschäftigt sich mit Fisting. Sie ist zwar fiktiv, aber ihre Einzelteile geben meine Erlebnisse wieder. Nur eben nie in so einem Gesamtrahmen.)

Die Herrin des Sklaven war immer darauf aus, die Sitzungen interessant zu halten und so kam sie häufig mit recht originellen und neuartigen Ideen. Der Sklave war somit stets sehr aufgeregt, wenn eine Session nahte, wusste er doch nie, was ihn erwartete. So war er auch dieses Mal aufgeregt und sichtlich nervös.

Als er jedoch durch die Wohnungstür kam und bereits im Flur die ausgelassene Unterhaltung mehrerer Frauen hörte, blieb ihm fast das Herz stehen. Die Anwesenheit mehrerer Herrinnen (gar ihre Teilnahme) war zwar etwas, wovon er stets geträumt hatte, doch nun, da es möglicherweise bevorstand, erschrak er.

“Ich habe heute einen Workshop und du bist mein Anschauungsobjekt”, erklärte ihm die Herrin bereits im Flur, als wäre es die natürlichste Sache der Welt.

“Jawohl, Herrin”, erwiderte der Sklave, während er seine Kleidung ablegte. Dies war eine der Hauptregeln. Betrat er den Eingangsbereich der Wohnung, musste binnen einer Minuten sämtliche Kleidung von ihm fallen. Seine Herrin duldete ihn nur nackt in ihrer Nähe. Nun hätte er sie gerne gefragt, von welcher Art von Workshop sie denn sprach, doch er traute sich nicht, da die Herrin recht streng war. Er wusste, dass sie recht viele verschiedene Sklaven an der Hand hatte und dazu neigte, die Häufigkeit der Sitzungen danach auszurichten, wie vorbildlich sich der Sklave benahm. Ungefragt die Herrin zu befragen konnte da nur einige Minuspunkte nach sich ziehen. Und so beschloss der Sklave zu schweigen und jede Herausforderung annehmen, die seine Herrin plante. Weiterlesen “Fisting-Workshop – Das Anschauungsobjekt”

Weibliche und männliche Doms im Vergleich

In dieser BDSM Geschichte erzählt uns Karin von ihren Erfahrungen mit weiblichen Dommen, aber auch von der Härte, die dabei gezeigt wurde.

Ich dachte, ich schreibe auch mal etwas zum Thema FemDom, obwohl das ein Feld ist, wo sich doch eher Männer äußern. Ich selbst bin ziemlich hetero und damit immer auf der Suche nach einem männlichen Dom. Doch ein wenig Erfahrungen mit weiblichen Dommen habe ich allerdings auch. Das scheint ohnehin einer Frau leichter zu fallen, sich auf ein wenig “bi” einzulassen, als es bei Männern der Fall ist. Ich schätze mal, dass zu viele Männer das als etwas empfinden, dass sie angreifbar macht, oder als Schwächlinge dastehen lässt. Als Frau habe ich dieses Problem einfach nicht.

Wenn ich nun also einen Vergleich zwischen Doms und Dommen ziehen müsste – und das basiert ausschließlich auf meiner persönlichen Erfahrung, andere mögen das ganz anders erleben. Wenn ich da also einen Vergleich ziehen würde, so fiele mir als erstes ein, dass weibliche Dominas doch etwas härter und heftiger sind, als Männer. Ich weiß nicht genau, woran das liegt. Es mag sein, dass viele Doms letztendlich eine tiefsitzende, unterbewusste Hemmung haben, eine Frau zu schlagen und so nehmen sie sich – ob nun bewusst oder nicht – ein wenig zurück. Ich weiß nicht, ob das zutrifft. Sicher nicht auf alle. Der weibliche Sadismus scheint doch sehr unmittelbar zu sein, roh geradezu, zumeist ungefiltert durch sexuelle Bedürfnisse. Weiterlesen “Weibliche und männliche Doms im Vergleich”

Im Griff zweier Herrinnen, Teil 3

(Der dritte Teil meines kleinen Abenteuers als Sklavenleihgabe.)

Nadjas erster Schlag machte deutlich, dass sie kräftige Arme besaß und nicht vorhatte, “so als ob” zu bestrafen. Ich stöhnte laut auf.

“Das wird dich lehren, pünktlich zu sein”, erzählte sie zwischen den Schlägen mit einer strengen Stimme.

Es zwickte gewaltig, war aber auch gut auszuhalten. Es mag natürlich sein, dass es den meisten verflixt unangenehm gewesen wäre, doch ich bin halt ein Masochist und bis zu einem gewissen Grad stellt für mich Schmerz auch eine Lust dar. Ich bin da halt seltsam im Kopf gepolt. Das erkannte ich daran, dass nach zehn Schlägen noch immer nicht meine Erektion weggegangen war. Die Spanking-Bank war aber mit einem Polster überzogen, das mit dem typischen roten Leder überspannt war, welches man mit BDSM-Möbeln in Verbindung bringt und fühlte sich das für meinen Schwanz doch recht angenehm an. Zumal ich nach den eher stärkeren Streichen mit der Reitgerte ein wenig mit meinen Hüften zappeln konnte, was ich wiederum dazu benutzte, meinen Prügel schön gegen das Leder zu reiben. Weiterlesen “Im Griff zweier Herrinnen, Teil 3”

Kein Sex mit Sklaven?

Ein Beitrag zu der fortlaufenden Essay-Debatte darüber, ob Dominas Sklavensex haben sollten – und wenn ja, unter welchen Umständen.

Weitere Beiträge zu diesem Thema:
Gräfin von Streng: “Kriecher. Leibeigene. Lust-Sklaven.
Lady Tamara: “Sex mit Subs – gern!
ScarletVenus: “Klassische Dominanz ist unberührbar!

Sprechen wir doch mal über Sklavensex. Die Kunst einer guten Sklavenführung besteht darin, den Subbi nicht an sich heranzulassen. Gierig ist der Sklave ja genug. Doch Anbetung kann nicht von einer Inflation an körperlicher Nähe kommen. Sonst würde der Sklave seine eigene Frau anbeten und nicht mich. Eine Herrin, die ohne Verzug mit dem Sklaven ins Bett geht, kann nicht damit rechnen, dass dieser Sklave ihr den Respekt und die Anbetung entgegenbringt, die ihr gebühren.

Ich hatte einem besonders potenten Sklaven sogar einmal aufgetragen, sich eine “travel-vagina” in einem Sexshop zu besorgen. Nach einer Session habe ich ihm stets erlaubt, da hinein zu pimpern, während er meine Zehen lutschte und küsste. Das war der gesamte Umfang an Intimitäten, die ich ihm erlaubt habe.

Ich bin natürlich schon gefragt worden, wie denn die Herrin mit ihren eigenen erotischen Bedürfnissen umgeht, wenn sie hierzu nicht die Sklaven missbrauchen kann. Ist die Domina, die Göttin auf dem Podest, dazu verurteilt, in einsamen Nächten zu masturbieren? Weiterlesen “Kein Sex mit Sklaven?”

Im Griff zweier Herrinnen, Teil 2

(Die Fortsetzung meiner Erfahrung als Leihgabe.)
Am Dienstag Abend begab ich mich zur Nadja, ganz so, wie meine Geliebte es mir in ihrem Brief befohlen hatte. Das war eine sichtlich unruhige Anreise. Ich hatte Nadja nicht gekannt, ich wusste nicht wie sie aussah und konnte kaum vorhersagen, was genau mich erwartete.

Auf jeden Fall achtete ich darauf, pünktlich zu sein. So war ich viel zu früh dran und lungerte ziellos in ihrem Viertel hin und her, was meiner Unruhe nur wenig half.

Schließlich kontrollierte ich noch einmal meine Uhr und drückte dann aufgeregt den Klingelknopf. Ein Teil von mir wünschte sich plötzlich, dass niemand zuhause war und dass ich unverrichteter Dinge zurückfahren würde. Ein verrückter Gedanke, denn war das hier nicht genau das, was ich gesucht habe?

Doch meine Überlegungen wurden jäh durch das deutliche Brummen der Gartentür. Ich drückte gegen den Griff und betrat das Grundstück.
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Leihsklave: Im Griff zweier Herrinnen, Teil 1

Meine erste große BDSM-Erfahrung geschah tatsächlich in einer seltsamen Aufspannung zwischen zwei Herrinnen, als Leihsklave. In jenen Wochen – die gesamte Reise dauerte letztendlich nur zwei Monate – dachte ich zum ersten Mal, dass sich all die Suchmühe und all die Enttäuschungen zwischen Trickbetrügerinnen und Geld-Dominas am Ende doch ausgezahlt haben. Es schien mir geradezu, als hätte ich einen erotischen Schatz gefunden. Weiter lesen!

Der süße Spott grausamer Herrinnen

In dieser BDSM Geschichte beschreibt ein Sklave seine Mühen mit zwei gemeinen Herrinnen und schildert, wie seine Erfahrung mit Abmelken sich nicht als das herausstellt, wofür er es hielt.

Als meine Herrin N**** mir eines Tages mitteilte, dass sie zu unserer nächsten Session ihre (ebenfalls in dominanten Gefilden reisende) Freundin H***** einladen würde, versetzte mich das in Aufregung. In meinem Kopf überschlugen sich die Vorstellungen – denn ich hatte mich noch nie zwei Herrinen gleichzeitig ausgeliefert.

Außerdem war ich sichtlich gefordert, einen guten Eindruck zu hinterlassen, denn meine Verfehlungen warfen schlechtes Licht auf meine Herrin. Und das ist etwas, das es schließlich immer zu vermeiden gilt.

Bis es so weit war, war ich erstmal auf mich allein gestellt. Meine Herrin war für eine Woche auf einer Geschäftsreise und saß allein daheim und stellte mir vor, wie eine derartige Sitzung ablaufen würde. Am Freitag schließlich erhielt ich den Anruf.

“Morgen, 19:00 Uhr ist dein Typ gefragt”, teilte mir N**** mit. “Mach mir keine Schande.” Als wüsste sie, dass mir dieser Punkt tatsächlich Kopfzerbrechen bereitet. Weiter lesen!

Kriecher. Leibeigene. Lust-Sklaven. Lady Cornelias Kastensystem.

In dieser BDSM Geschichte geht es um eine stringente Methode, Sklaven in drei Kategorien aufzuteilen. Je nach Eignung und je nach Bedarf der Herrin.

Ein Beitrag zu der fortlaufenden Essay-Debatte darüber, ob Dominas Sex mit Sklaven haben sollten – und wenn ja, unter welchen Umständen.

Weitere Beiträge zu diesem Thema:
Miss T. Stück: “Kein Sex mit Sklaven?
Lady Tamara: “Sex mit Subs – gern!
ScarletVenus: “Klassische Dominanz ist unberührbar!

Als ich begonnen hatte, das Leben einer Herrin zu leben und zum ersten Mal Sexualität als etwas erlebt habe, das mir nicht ständig ein wenig fremd und unpassend erschien, traten für mich viele neue Fragen in den Vordergrund. Allem voran das diffuse Verhältnis zwischen dem FemDom und dem sexuellen Akt. Anfangs war ich verunsichert, was hierbei die Norm ist. Erwarten die männlichen Sklaven denn stets, dass ich am Ende mit ihnen schlafe, quasi als Belohnung für all die Pein, die sie auf sich genommen haben? Ich war eben naiv und neu. Auch Dommen sind irgendwann nur Anfängerinnen.

Hinzu kam, dass ich selbst starke sexuelle Bedürfnisse hatte, die unbestritten waren – und doch irgendwie nicht mit dem eigentlichen Ritual einer Dominatrix zusammenpassten. Dies waren Themen, mit denen ich haderte. Ich entschied diese Dinge aus dem Bauch heraus, doch zu oft fühlte es sich nicht richtig an. Denn manchmal hatte ich mit einem Sklaven geschlafen und fühlte danach, dass dies eine falsche Entscheidung war. Ich hatte damals sogar eine Kontaktanzeige geschaltet – auf der Suche nach einer erfahrenen Domina, zwecks geistigen Austausch. Nun, ich erwartete nicht wirklich, dass sich jemand meldet. Um so überraschter war ich, als es dann doch jemand tat. So lernte ich Lady Cornelia kennen und es ist nicht falsch zu sagen, dass wir nicht nur gute Freundinnen wurden, sondern sie auch meine Mentorin. Letztendlich habe ich ihr Prinzip adaptiert und damit sämtliche Unklarheiten überwunden. Weiter lesen!

Meine Regeln. Meine Erwartungen.

In dieser BDSM Geschichte bringt eine Domina die Verhaltensregeln für ihre Sklaven auf den Punkt.

Wenn du durch meine Tür kommst, hat die Welt da draußen keine Gültigkeit mehr. Es gilt nur meine Welt. Meine Regeln. Meine Erwartungen. Mein Verhör. Deine Wünsche und Sehnsüchte interessieren mich nicht. Es gibt nur meine Bedürfnisse.

Ich erwarte von dir, dass du ohne Aufforderung deine Kleidung ablegst. Ich muss es dir nicht sagen, oder erklären – du solltest wissen, dass du in meiner Gegenwart nackt zu existieren hast. Wenn ich dich also das nächste Mal ansehe, erwarte ich eine vollständige Blöße und einen Blick voller Demut. Dann erst werde ich an dich herantreten und dir ein Halsband umschnallen. Kein modisches Spielzeug aus dem Sexshop, sondern ein echtes Hundehalsband aus dem Tiergeschäft. Denn das ist, wie ich dich sehe. Weiter lesen!

Der Alltag mit meiner Herrin

Wenn Himmel und Hölle verschwimmen

(Die nachfolgende Geschichte ist LEIDER Fiktion. Doch das muss nicht immer so bleiben.)

Ich mag den Sonnenuntergang in meinem kleinen Zimmer. Es ist mehr eine Kammer, mit altem Wandputz und einem schmalen Fenster, das nach Westen gerichtet ist. Auch wenn ich den dunkelgelben Vorhang zuziehe, taucht die Sonne ab einer bestimmten Uhrzeit den Raum in eine rötliche Stimmung. Im Sommer jedoch kann es schon vorkommen, dass es bereits am Nachmittag unerträglich heiß wird. Oft hilft da nur, den Propeller einzuschalten und sämtliche Kleidung abzuwerfen.

Natürlich könnte ich auch ins Erdgeschoss gehen, wo sich der kühlere Teil der Wohnung befindet. Doch meine Herrin genießt gerne das Gefühl, alleine zu sein und so versuche ich ihr so wenig wie möglich in die Quere zu kommen – so lange sie nicht nach mir ruft. Sie hätte es mir vermutlich nie ins Gesicht gesagt, doch ich weiß, dass mein Einzug in ihre Wohnung für sie ein Dilemma darstellte. Denn einerseits wünschte sie nach langer Zeit wieder, Tag und Nacht einen gehorsamen Diener unter ihrem Dach zu wissen, doch auf der anderen Seite hatte sie längst dem Zusammenleben mit einem Partner abgeschworen. Weiter lesen!

Die Ärgernisse eines masochistischen Mannes

Eine Herrin finden – für viele Sklaven ein mühsames Unterfangen und eine Reise, die nicht arm an Enttäuschungen sein kann. Hier kotzt sich ein Sub gehörig aus.

Das Leben eines Sklaven ist mühsam. Und damit meine ich nicht, dass ein Sub die Härten seiner Lady erdulden muss. Nein, die Mühe besteht darin, überhaupt eine Lady zu finden. Hierbei scheinen doch Enttäuschungen vorprogrammiert zu sein. Ich lese oft, dass dominante Frauen sich darüber beklagen, wie schlecht das allgemeine “Sklavenmaterial” ist und wie irrig die männliche Annahme ist, dass eine Herrin sich in einschlägigen Foren nur zu bedienen braucht, da schließlich da Geschlechterverhältnis so ungleich sei. In Wirklichkeit sei 90% davon nur Fallobst.

Und das mag alles sein – doch als suchende Sub habe ich es da noch deutlich schlechter. Alles, das einer Herrin bei der ganzen Prozedur aufstößt, besteht darin, dass ihr ständig Emails unterkommen, die vermuten lassen, von einem Pavian geschrieben worden zu sein. Das ist bedauerlich, aber irgendwie auch recht kleinlich.

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