Femelle (ein Drehbuch) – Szene 1

Während schon das Firmenlogo eingeblendet wird, FADET bereits das Audio hoch. Wir hören schweres Atmen, schluchzen und Laufschritte.

1.1      EXT. STRASSE – NACHT

FADE IN

Mysteriöse, spannende Musik. Céline läuft entlang einer einsamen, verlassenen Strasse. Sie ist barfuss und trägt einen Stöckelschuh in der Hand. Ihre Kleidung ist sehr freizügig, aber auch sehr ramponiert. Ihre Strümpfe haben riesige Laufmaschen und ihr Gesicht ist verschmiert und vereint verwischtes Make-up, Tränen und Schmutz.

Sie schluchzt und ihr Gang ist trotz der schnellen Schritte unsicher.

Der Gehsteig ist nass und verregnet, doch Céline achtet nicht auf die Pfützen und durchquert sie mit ihren nackten Füßen.

1.2      EXT. DACH – NACHT
Wir blicken von einem Hausdach über die Straße. Céline kommt langsamen Schrittes ins Bild.

Wir sehen sie aus dem Profil, während sie vom Rand des Dachs die Stadt überblickt. Ihr Gesicht ist nun ruhig. Sie wischt sich die Tränen von den Wangen und sieht auf den Schuh in ihrer Hand. Wir sehen einen Gegenschuss der nächtlichen Großstadt. Wir hören leise Windgeräusch und entfernten Straßenverkehr, mit einer aufheulenden Sirene. Weiterlesen “Femelle (ein Drehbuch) – Szene 1”

Wachsspiele mit Sklavin

In dieser BDSM Geschichte meditiert der Verfasser über die Lust seiner Sklavin – im Mittelpunkt: reizvolle Wachsspiele.

Hier liegst du, meine Sklavin, mein Lustobjekt.

Nackt …

Hilflos …

Willig …

So mag ich dich.

Dein Atem geht gleichmäßig und dein nackter Brustkorb bewegt sich sanft auf und ab.

Dein Körper glänzt, denn ich habe dich mit Rosenöl eingeschmiert und dir eine leichte Massage gegönnt.

Ich habe dich dann gefesselt. Deine Arme und Beine habe ich gestreckt und den jeweiligen vier Beinen des massiven Tisches fixiert. Ich habe deine Augen verbunden.

Jetzt liegst du da, mir ausgeliefert. Du bist bereit, gefickt zu werden. Weiterlesen “Wachsspiele mit Sklavin”

Die Wange hart am Baumstamm

Während meiner Heimreise bin schon voller Vorfreude, da ich weiß, dass ich dich gleich in Augenschein nehmen werde. Ich freue mich schon sehr auf deinen schönen, geilen Körper.
Auf halber Strecke gibt es einen kleinen Parkplatz, dort treffen wir uns. Wir hatten uns vorgenommen, ein wenig outdoor zu spielen. Als ich dort eintreffe, bist du bereits da.

Du sitzt noch im Auto. Verübeln kann ich es dir nicht. Die Location ist  recht finster und du hast -gemäß meiner Anweisung – viel zu wenig an, um hier herumzustolzieren und die Fernfahrer in den Wahnsinn zu treiben. So gebe ich dir ein Zeichen und du folgst mit in den Wald. Weiterlesen “Die Wange hart am Baumstamm”

Die zwei Fremden

In dieser BDSM Geschichte toben sich zwei Doms sexuell an einer wehrlosen Sklavin aus. Stichwort Sandwich. Manchmal sind die Themen einfach und schnörkellos.

Der Raum ist dunkel, nur ein einzelner Scheinwerfer deinen Körper an. Du bist nackt, so herrlich nackt. Deine Arme sind gespreizt und straff an zwei Seilen fixiert,  die wiederum an zwei Eisenringen an der Decke festgemacht sind. Deine nackten Füße stehen auf den Ballen. Du kannst gerade noch so den Boden berühren. Du siehst dabei wie ein großes “Y” aus. Über deinen Augen liegt eine Augenmaske, die deine Sicht verhindert.

Ich mache es mir in dem Sessel in der Ecke des Raums bequem und mustere dich in absoluter Stille. Zwei Männer betreten den Raum. Ich habe sie bereits erwartet und nicke ihnen lediglich stumm zu.

Du weißt natürlich nicht, was ich diesen Männern erzählt habe, als ich sie hierher einlud. Du weißt nicht, was ich über dich erzählt habe, wie ich dich dargestellt habe. Weiterlesen “Die zwei Fremden”

An meine Maso-Sklavin

Der schwere Eichentisch bereit. Für dich. Die ultimative Ficksklavin . Du liegst  drauf. Gefesselt. So gefällst du mir, meine geile Ficksau. Doch wir beide wissen, dass du dir auch genauso am besten gefällst. Das ist, wo du hingehörst: auf dem Bauch, deine Hände zusammengebunden, deine Füsse nach oben gebogen und gefesselt. Deine Hände und deine Füsse berühren sich, sie sind gemeinsam verknoten, in absoluter Unbeweglichkeit.

So liegst du da, völlig hilflos und mir ausgeliefert. Ich gehe um den Tisch herum und schaue dich von allen Seiten an. Dabei bleibe ich hinter dir stehen und fasse dich an deinen Füßen an. Ich verhöhne dich, schaukle dich hin und her .

Jetzt lasse ich meine Hand hinuntergleiten, entlang deiner Waden, bis zu deinen Knien, entlang deiner Oberschenkel, herab bis zu deiner pochenden Muschi, die ich nun mit der flachen Hand streichle. Es passiert. Jetzt. Du weißt es und es gibt kein Entkommen. Die Gegenwart ist genau jetzt. Weiterlesen “An meine Maso-Sklavin”

Das doppelte Flittchen

Das doppelte Flittchen bin ich. Ich liebe es, zwei grundsätzliche Lustempfindungen zu kombinieren. Ich weiß, dass das nicht für jeden ist. Manche Menschen finden es irritieren, wenn sich zwei Reizquellen überlagern. Aber ich bin halt das “Doppelte Flittchen”, so nennen ich es zumindest heimlich. Nun ja, nicht mehr ganz so heimlich, wie es scheint. Ich habe es schließlich gerade dir ausgeplaudert.

Die typische Verdopplung der Lust wäre wohl die Kombination aus Sex in der Wauwau-Stellung und einem Blowjob. Auf allen vier zu sein und von hinten gefickt zu werden, während ich einen Schwanz blase, das ist schon nahe an der höchsten Wonne. Es hat auch deutlich submissiven Charakter, was mir natürlich gefällt. Nachteil: frau braucht dafür zwei Männer. Und ist frau (wie ich) auf der Suche nach echten Doms, ist das Auffinden eines einzelnen Mannes schon schwierig genug. Weiter lesen!

Der Duft der Honigmelonen (oder: Lektionen in Vaginaldehnung)

Nach meiner Affäre mit Elene wusste ich alles über Vaginaldehnung. Doch eins nach dem anderen. Ich glaube Marquis de Sade hat genauso wenig mit „Sadismus“ zu tun, wie die Vandalen mit dem „Vandalismus“ und Ödipus Rex mit dem „Ödipus-Komplex“. De Sade war kein Sadist. Basta. Ich bin mehr wie de Sade und weniger ein Sadist. Überhaupt bin ich weniger alles. Ich habe bei Frauen keine bevorzugte Haarfarbe und auch ihre Staturen behagen mir entlang des gesamten biologischen Spektrums.

Ich hatte nie das Gefühl, Neigungen zu haben, während ich häufig mit Menschen umgeben war, die voller Neigung waren. Mein Gefühl war stets, dass das Triebhafte in mir einer riesigen Truhe gleicht und in dieser Truhe ist einfach alles zu finden, das man sich nur ausdenken kann. Zugegeben, ich habe noch nie Exkremente gegessen. Aber das nur deshalb, weil ich noch keine Göttin getroffen habe, die dem angemessen wäre. Weiter lesen!

Mein Date auf dem Parkplatz

In dieser BDSM Geschichte geht es um Dates, Kommunikation, Spanking und die Frage, was einer Sub eigentlich so durch den Kopf geht, während sie bestraft wird.

Seufzend lege ich mich ins Bett und bemühe meine grauen Zellen, schließe die Augen und lasse mich fallen. Ganz langsam. Ich male mir die Fahrt nach Bürgnirgendheim aus, nervös hin-und herrutschend. Auf dem rauen Autopolster sitzend. Ich bin bei einem Date.
Nichts trage ich unter meinen Rock, glatt rasiert beschäftigt mich die nervig praktische Frage: ob das Flecken gibt? Ich bilde mir ein, dass Du beim Aussteigen schon da bist. Ist so. Unverschämt gelassen und desinteressiert liest Du diese streunende notgeile Schlampe auf einem Parkplatz in der Nähe der Autobahn auf, der so nichtssagend und schrecklich normal ist. Abschätzend betrachtest Du das zitternde, verlegen zur Seite blickende aussteigende Etwas. Weiter lesen!

Wenn Gefahr zum Zentrum der Lust wird

Diese BDSM Geschichte erzählt von den Gefühlen, die eine Subbi begleiten, die sich in Abenteuer in den dunklen Seitengassen der menschlichen Lust begibt. Zwischen Angst und Kick.

Mein Geist ist devot und mein Körper ist “maso”. Das ist zumindest meine Definition von Sex. Einen festen Mann als Herren habe ich aber nicht. Die sind auch etwas rar in dieser Welt. Bei mir zumindest hat eine feste BDSM-Beziehung sich nie ergeben und manchmal denke ich, dass das vielleicht besser so ist. Natürlich hatte ich auch mal die Lust verspürt, eine dieser intensiven BDSM-Erfahrungen zu machen, mit einem dominanten Lebensgefährten, mit dem jede einzelne Minute ein Teil des Spiels ist. Sozusagen ein 24/7-Kontakt.

Doch ich kenne mich. Ich weiß, wie wichtig es mir ist, immer wieder diesen seltsamen Kick zu erleben, der sich immer nur dann einstellt, wenn unklar ist, was mich erwartet. Wenn es um Spanking und Erniedrigung (also meine zwei zentralen Themen) geht, wäre ich jedem Partner relativ bald untreu und würde erneut die Nähe fremder Männer suchen. Ich weiß das, weil ich das schon alles ausprobiert habe. Ich weiß, wie es ist, wenn ich versuche brav und treu zu sein – und dann doch in der finsteren Gosse lande, mit schmutzigen Knien, verwischter Schminke und blauen Striemen auf dem Po. Nicht selten mit einem fremden Schwanz in der Hand. Zu krass? Willkommen in meiner erotischen Welt. Willkommen in meinem Kopf. Weiter lesen!

Samstag in München

In dieser BDSM Geschichte erfahren wir, wie eine Sklavin den Besuch einer Typischen Fetisch-Party reflektiert.

Wir waren am Samstag auf einer Party. Wie viele Tausende anderer Menschen auch. Mitten irgendwo in München. Sind im Dunkeln durch eine Gegend gekurvt, von der ich nie im Traum gedacht hätte, dass es so etwas hier gibt. Bin allerdings auch erst seit einem Jahr hier. Der Parkplatz verschlammt, die Umgebung anrüchig und fast schon tieftraurig morbid. Ich räume mein Navi unter die Sitzbank und nehme gedanklich Abschied von meinem Auto.

Aufgeregt bedauerte ich zum wiederholtem Male dass ich mir selbst nicht zur Beruhigung meiner Nerven ein klitzekleines Proseccofläschchen vorab gegönnt hatte.

Mein Herr war gelassen wie immer. Ich traue dem nicht so recht. Kennt er sich in eine solchen Szene wirklich aus? Oder hängt er mal den coolen Obermacker raus? Weiter lesen!

Elternabend

In dieser BDSM Geschichte reflektiert eine Sklavin das unfreiwillige ComingOut vor ihrer erwachsenen Tochter.

Meine Tochter wohnt 500 km weg von mir: sollte das nicht eigentlich reichen, ein entspanntes Subbileben zu führen? So eine Wohnung mit deutlichen Hinweisen auf Obsessionen zu haben? Bis heute war ich gut darin, meine Wohnung und mich dann vanillamäßig sein zu lassen, wenn es angeraten war. Glaubte ich jedenfalls.

Aber gerade spaziert meine Tochter, immerhin schon stolze 28, durch mein Schlafzimmer.

Ich bin unaufmerksam. Zu unaufmerksam. Immer noch etwas irritiert über den unangemeldeten Besuch beschäftigen mich und sie das schlichte Thema, Handtücher fürs Bad zu holen. Ein Aufschrei. Ich verschlucke mich am Weißwein.

Anklagend steht sie in der Tür und hält Handschellen hoch. “Mutti!Weiter lesen!