Der Alltag mit meiner Herrin

Wenn Himmel und Hölle verschwimmen

(Die nachfolgende Geschichte ist LEIDER Fiktion. Doch das muss nicht immer so bleiben.)

Ich mag den Sonnenuntergang in meinem kleinen Zimmer. Es ist mehr eine Kammer, mit altem Wandputz und einem schmalen Fenster, das nach Westen gerichtet ist. Auch wenn ich den dunkelgelben Vorhang zuziehe, taucht die Sonne ab einer bestimmten Uhrzeit den Raum in eine rötliche Stimmung. Im Sommer jedoch kann es schon vorkommen, dass es bereits am Nachmittag unerträglich heiß wird. Oft hilft da nur, den Propeller einzuschalten und sämtliche Kleidung abzuwerfen.

Natürlich könnte ich auch ins Erdgeschoss gehen, wo sich der kühlere Teil der Wohnung befindet. Doch meine Herrin genießt gerne das Gefühl, alleine zu sein und so versuche ich ihr so wenig wie möglich in die Quere zu kommen – so lange sie nicht nach mir ruft. Sie hätte es mir vermutlich nie ins Gesicht gesagt, doch ich weiß, dass mein Einzug in ihre Wohnung für sie ein Dilemma darstellte. Denn einerseits wünschte sie nach langer Zeit wieder, Tag und Nacht einen gehorsamen Diener unter ihrem Dach zu wissen, doch auf der anderen Seite hatte sie längst dem Zusammenleben mit einem Partner abgeschworen.

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Doch für mich gleicht das Leben hier der Erfüllung eines Wunsches, der fast so alt ist, wie meine Neigung. Darum bin ich außerordentlich bemüht, ihr nicht auf die Zehen zu treten und unseren Status Quo in irgendeiner Weise zu gefährden. Denn ich weiß, dass nichts auf dieser Welt ewig hält. Das hier aber – das soll ewig dauern.

Meine Aufgaben bekomme ich oft nachts unter der Tür durchgeschoben. Vormittags, während die Herrin sich in der Arbeit befindet, hebe ich den Zettel auf und erledige die darin aufgeführten Punkte. Zumeist handelt es sich um Einkäufe, Anrufe, aber auch handwerklich arbeiten. Reguläre Arbeiten stehen da selten drauf, denn die werden von mir ohnehin erwartet. Dazu gehört Wäsche waschen, Staubsaugen, mich um das Geschirr kümmern.

Ich will mich nicht beklagen, denn es bleibt mir noch eine Menge Zeit übrig. Ich muss dafür keine Miete zahlen und zur Arbeit gehe ich auch nicht. Als Vollzeitsklave ist es mir zwar nicht erlaubt, einfach so zu tun, worauf ich gerade Lust habe. Die Wohnung verlassen darf ich nur, wenn mir ein unmittelbarer Einkauf aufgetragen worden ist. Und auch dann gilt es, ohne viel Herumtrödeln wieder zügig nach Hause zurückzukehren.

Bereits kurz nach dem Abschluss meines Sklaven-Vertrages hatte mir die Herrin aufgetragen, eine rote Signallampe in meinem Zimmer anzubringen, die im Erdgeschoss durch einen Schalter an- und ausgemacht werden kann. Das war eine kleine Herausforderung, denn ich musste hierzu ein Kabel in die Wand verlegen und anschließend alles wieder verputzen und malen.

Das Licht ist zu meiner Bereitschaft da. Wenn die Herrin im Erdgeschoss den Schalter betätigt, geht bei mir das rote Licht an und dann weiß ich, dass ich gerufen werde. Hierbei muss ich nackt auftreten und das vereinbarte Halsband tragen.

BDSM Geschichten - Domina und SklaveWenn die Herrin mich so zu sich ruft, werde ich oft gefüttert, in dem sie mir Reste ihres Essens in einen Napf in der Ecke des Wohnzimmers stellt. Das ist allerdings halb so schlimm, wie es klingt, denn es ist meistens sehr schmackhaft. Doch das “rote Licht” bedeutet meistens, dass die Herrin entweder ihre Schultern, oder ihre Füße massiert haben möchte. Hierbei gilt es, geduldig zu sein und sich darauf einzustellen, dass der Vorgang eine gute Stunde dauern wird.

Unverschämte Vorstöße sind an dieser Stelle nicht zu raten. Ich hatte bereits einen Versuch hinter mir, als die Herrin vor mir saß und ihre Bluse auszog, damit ich ihre Rücken- und Schultermuskeln massierte. Ich habe damals nicht widerstehen können und begann mit einer Hand auch ihren Busen zu streicheln. Dafür wurde ich mit vier harten Wochen mit einem Keuschheitsgürtel bestraft und mit fünfzig Schlägen, die gleich ausgeführt wurden. Leider hat die Herrin eine Faszination für bitterböse und erniedirgende Handwerksarbeiten.

So hatte sie bereits vor Jahren ein gebrauchtes Gymnastikpferd gekauft. Damals war noch ein anderer armer Tropf ihr Sklave und dieser musste dann das Sportgerät so umrüsten, dass es ihren Bedürfnissen entsprach. So wurden mit Holzschrauben große Ledergurten an den Beinen des “Pferds” angebracht. So war ein wirklich Furcht einflößendes Spanking-Ungetüm erschaffen. Ich muss zugeben, dass es mich nicht freut, wenn sie mir befehlt, mich über das Pferd zu legen. Sie fixiert dann die Gurte um meine Oberschenkel und auf der anderen Seite verschließt sie die Ledermanschetten um meine Handgelenke. Einmal so befestigt, gibt es kein Entkommen.

Die Herrin straft gerne mit Holzpaddeln und Reitgerten. Doch bei schlimmen Vergehen, wie eben ein unerlaubtes Berühren intimer Körperstellen, kann auch mal ein Rohrstock zum Einsatz kommen. Und das ist dann alles andere als lustig. So schwere Strafen fallen zum Glück selten an. Aller sechs Wochen oder zwei Monate. Die Bestrafung stellt ein gewagtes Spiel für mich dar, denn ich mag es eigentlich, wenn die Herrin mich züchtigt. Ich liebe diese Aufmerksamkeit und betrachte es als ihre Art, Zuneigung zu zeigen.

Doch die Herrin kann auch extrem hart sein und ab einem gewissen Punkt gefällt es mir nicht mehr, denn die Schmerzen sind zu groß. Ich schäme mich auch als Mann nicht zu sagen, dass ich manchmal Tränen geweint hatte, da ich dachte, es nicht mehr aushalten zu können. Mein Herrin lächelt in solchen Momenten nur. Immer wenn ich den Boden meiner Kräfte erreicht habe, scheint sie eine starke Befriedigung zu verspüren.

Ich versuche oft, durch kleine Alltags-Vergehen eine Bestrafung zu bewirken. Doch wenn mein Vergehen zu gering war, fällt auch die Bestrafung zu schwach aus. Die Herrin ist da eben sehr gerecht und prügelt nie einfach nur so, weil sie Lust hat. Es steht immer in einem klaren Verhältnis zum Vergehen. So versuche ich die entsprechende Fehltat so groß, wie möglich zu machen, ohne hierbei über die Strenge zu schlagen.

Manchmal gelingt es und ich erfahre die perfekte Bestrafung. Gelegentlich schieße ich aber über das Ziel hinaus und dann fällt die Züchtigung viel zu hart aus. Doch auch dann muss ich mich für die Strafe bedanken, meiner Herrin den Schuh küssen und anschließend auf mein Zimmer gehen.

Wenn ich Glück habe, erhalte ich keinen strafverschärfenden Keuschheitsgürtel. Denn diese fallen mir von all den kleinen Bosheiten am schwersten. Die Herrin tut schließlich nur sehr wenig für die Lust ihres Sklaven. Manchmal erlaubt sie mir, es mir in ihrer Gegenwart selbst zu besorgen. Für das unmittelbar Sexuelle hat sie einen Liebhaber, der selbst dominant ist und Sklavinnen hat. Ich höre sie manchmal im Erdgeschoss lachen oder auch Sex haben.

Das tollste Erlebnis ist, wenn meine Herrin Lust hast “zu reiten”. Ich muss mich dann auf den Rücken legen, inmitten ihres riesigen Betts (das sie als den “Flughafen” bezeichnet). Sie setzt sich dann rittlings über mein Gesicht und beginnt ihren Schoß daran zu reiben. Anfangs tut sie nicht unbedingt, um sich unmittelbar zu befriedigen. Oft sieht sie dabei fern, oder telefoniert mit Leuten. Sie mag einfach nur das Gefühl, sangt ihre Spalte entlang meiner Nase und meiner Lippen zu schleifen.

Doch nach einer Weile – und dies mag auch mal dreißig oder vierzig Minuten dauern – beginnen die schönen Gefühle in ihr aufzusteigen. Sie wird dann fokussierter und intensiver. Die Reibung wird stärker, die Feuchtigkeit auf meinem Gesicht nimmt zu. Nicht selten beginnt sich die Herrin dabei auch ein wenig ihren Sekt zu entleeren. Sie sagte mir mal, sie hätte da keine Kontrolle darüber und ich soll es Qualitätszeichen dafür sehen, dass sie gerne auf meinem Gesicht sitzt. Dann schließlich ist es soweit und ich höre ihren Atem über mir. Das ist das einzige Mal, dass ich meine Herrin verletzlich und un-dominant spüre.

In so einem Augenblick fühle ich mich gesegnet und auserwählt. Und wenn sie mir dann schroff befiehlt, wieder in meiner Kammer zu verschwinden, liege ich noch lange auf meiner Matratze und lasse die wundervollen Momente an mir vorübergehen.

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