Der Fußabtreter (die Perspektive des Subs)

Verdammt, wie soll es jetzt weitergehen? Ich sitze hier immer noch nackt in meiner Werkstatt, rieche noch ihr Parfum und fühle immer noch den leichten Schmerz, wo ihre Hände sich in meine Haare gekrallt haben. Vor mir sehe ich ein paar Blutstropfen. Sind das meine? Die kleine Wunde an meiner Stirn – ja, daher könnten sie sein.

Aber wo ist SIE? Ich will sie sehen, bei ihr sein, jetzt sofort – aber was sollte ich ihr sagen.

“Wenn das eine Vergewaltigung war, dann will ich mehr? Bitte mach das öfter mit mir?”

Jetzt weiß ich was damals in ihr vorging – sie hat sich auch bei mir bedankt, aber ohne Worte. Und ich hatte so ein wahnsinnig schlechtes Gewissen, nicht weil ich es mit einer fremden Frau außerehelich getrieben hatte, sondern – ja, es war eine Vergewaltigung. Ich wußte wirklich kaum noch, was da mit mir passierte. Und ihr hat das gefallen – jetzt verstehe ich das.  Soll ich sie jetzt in den Arm nehmen und dankbar küssen? Würde ihr das wirklich gefallen? Das kommt mir so respektlos vor.

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Oh Gott, wie soll es jetzt nur weitergehen?

Wieso war das so geil, von einer so zurückhaltenden und wortkargen Frau so mitleidlos und hart gevögelt zu werden… ich weiß es nicht.

Aber sie ist mir damals gleich aufgefallen, als sie unsicher auf der Reling stand und zu uns an Bord wollte. Sie liess sich von mir helfen, sagte lächelnd danke und sprach dann während der ganzen Segelfahrt kein Wort mehr mit mir, außer alltäglichen Sachen.

Dann fiel mir ihr Parfüm auf – bei einer Segelfahrt zum Mitmachen trug SIE Parfüm. Wir hatten nur eine Toilette für 16 Personen, eine einzige primitive Dusche an Bord, die meisten putzten sich nur kurz die Zähne, aber SIE trug Parfüm. Ich darf diesen Duft nie mehr vergessen, nie mehr.

Erst am vorletzten Tag hatte ich dann die Gelegenheit, sie anzusprechen und ein bißchen auszufragen. Aber ihre wortkarge Art war sehr unergiebig, sie sagte nur das Nötigste, war dabei aber freundlich. Ich durfte mich nicht beklagen. WAS habe ich da gerade gedacht – ich  DURFTE mich nicht beklagen? Oh Gott.

Warum ich dann auf der Holzbank lag, die ich gerade repariert hatte, weiß ich nicht mehr genau. Wir hatten uns nach der gemeinsamen Fahrt ab und zu geschrieben, harmlose Sachen. Dann das Angebot von einem Bekannten, ich sollte in einem Ferienhaus an der Küste ein paar Möbel reparieren und Holz hacken, und sie wollte einen Kurs im Seepaddeln mitmachen. Es paßte, wir trafen uns und lebten wieder ein paar Tage wie auf dem Schiff freundlich und unverbindlich nebeneinander her.

Sie war völlig natürlich und unbeirrbar, zog sich vor der Tür zur winzigen Dusche aus und kümmerte sich nicht um meine Verlegenheit. Als ich mit einer hastigen Entschuldigung zurückweichen wollte, sage sie nur „ach was“, und das war alles. Dann wusch sie ihre seidene Unterwäsche in einer Schale mit meinen T-Shirts zusammen.

Als die Sachen dann nebeneinander auf der Leine hingen, war ich schon wie in Trance. Ihre eiserne Unnahbarkeit machte mich verrückt nach ihr. Ich konnte es einfach nicht fassen, daß ich auf diese Frau offensichtlich überhaupt nicht erotisch wirken sollte. Und meine hart erarbeiteten Muskeln? Meine Tätowierung? Wozu bringe ich mich beim Karatetraining fast um? Ich mache Liegestütze auf den Knöcheln, verdammt!

Als ich dumm genug war, sie damit beeindrucken zu wollen, stieg sie nur wortlos über mich hinweg. Es schien ihr völlig gleichgültig zu sein, und das machte mich fassungslos. Gleichzeitig fühlte ich mich vor ihrer absoluten kindlichen Natürlichkeit wie ein ertappter Kinderschänder, wenn ich nur bewundernd ihren Busen ansah, natürlich verstohlen. Ich kam mir ständig vor wie ein Charakterschwein, und lange habe ich das auch nicht ausgehalten.

Bis heute weiß ich nicht, was da eigentlich in mir vorging. Ich traue mich auch kaum, darüber nachzudenken. Wer weiß, was am Ende dabei rauskommt. Als sie wieder einmal  zu Bett gehen wollte, und in der offenen Tür zu ihrer Schlafkammer schon das T-shirt auszog, sie hatte ja wie immer nichts drunter … ich roch ihr Parfüm und … ich weiß auch nicht wie, aber ich hatte sie plötzlich im Arm und schob sie, oder besser warf, sie auf s Bett.

Es hätte mir auffallen können, daß sie sich überhaupt nicht wehrte. Was danach passiert ist, weiß ich nicht mehr genau. Ich kam erst wieder zu mir, als ich spürte, wie sie unter mir kam – so wie ich das von meiner Frau schon lange nicht mehr kannte, heftig, mit dem ganzen Körper rollend und endlos. Dann wühlte sie ihre Arme frei, die ich ihr immer noch mit einer Hand über dem Kopf festhielt, und zog mein Gesicht zu sich herunter.

Den folgenden Kuß würde ich nie vergessen können – tief, intensiv, lange. Ich hätte ihr gern irgendetwas gesagt, ich wußte nur nicht was. Ich hätte auch nicht die richtigen Worte gefunden, ich fand für die nächsten Tage überhaupt keine Worte mehr. Was hätte man sich nach so einer Explosion auch sagen können.

Die täglichen Arbeiten am und im Haus waren plötzlich eine Art Zuflucht, wie sollte ich ihr nur erklären, daß es mir furchtbar leid tat … sie mußte doch unendlich wütend, bestürzt und entsetzt sein, sich beschmutzt und gedemütigt fühlen. Oh Gott, wie konnte ich nur. Ihr ganzes Vertrauen in mich würde jetzt weg sein, und sie ließ es sich in ihrem Stolz nur nicht anmerken. Ich schlich herum wie geprügelt und schämte mich für mich selbst halbtot.

Aber da war noch dieser Kuß. Ich traute mich kaum, daran zu denken, denn dann hatte ich sofort wieder einen Ständer, verdammte Scheiße.

Was dann genau in der Werkstatt passiert ist, weiß ich nicht. Wahrscheinlich ist mir ein Spaltklotz an die Schläfe gesprungen, jedenfalls wollte ich mehrere in einen Baumstamm treiben, und danach weiß ich nichts mehr.

Als ich wieder zu mir kam, wollte ich die Augen öffnen, aber es ging nicht. Irgendetwas hielt sie fest zu. Als ich mit einer Hand die störende Decke wegnehmen wollte, hielt mich etwas am Handgelenk fest. Als ich soweit war, daß ich um Hilfe rufen wollte, spürte ich ein Tuch im Mund. Ich kam anfangs gar nicht auf den Gedanken, daß SIE das getan haben konnte; ich glaubte an einen Überfall und wurde fast wahnsinnig bei dem Gedanken, daß ihr irgendetwas zugestoßen sein konnte, und ich hatte sie nicht beschützt!

Wie irrsinnig zerrte ich mit aller Kraft an dem, was ich jetzt für Fesseln, Augenbinde und einen Tuchknebel hielt. Dabei merkte ich, daß ich auf einer schweren Gartenbank lag, und ich versuchte schon, mich mit ihr umzustürzen, als ich plötzlich ihre Schritte hörte und ihr Parfüm roch, vermischt mit diesem ganz feinen Körperduft, den ich jetzt so gut von ihr kannte, ich Schwein. Als nächstes spürte ich, wie ihre Hände auf meinem Brustkorb mich leicht streichelten. Das machte mich sofort ruhiger, aber sie nahm mir die Fesselung nicht ab, wie ich zuerst dachte.

Was war das – was hatte sie mit mir vor? Ich hielt das inzwischen für einen schlechten Scherz und wurde langsam wütend, weil sie sich so einen Unsinn mit mir erlaubte. Aber als ich anfing, böse zu knurren, an den Fesseln zu zerren und mich hin und her drehte, damit sie endlich mit dem Quatsch aufhört. Das würde ich ihr lange übelnehmen, witzig konnte ich das nicht finden – fing sie an, langsam und hingebungsvoll meine Halsgrube zu lecken. Ich wurde vor Schreck und Verblüffung fast ohnmächtig. Und dann lag ich da wie ein totes Brötchen und konnte kaum noch atmen. Dann spürte ich, wie sie mit ihrem Gesicht leicht über meinen Hals streichelte.

BDSM Geschichten - Der FußabtreterErst als sich ihre Finger und dann ihr Gesicht an mir abwärts bewegten, wurde mir klar, daß ich schon lange einen prallen Ständer hatte und irgendwie war mir das total peinlich. Nu ließ sie mir zum Schämen keine Zeit, denn erst fühlte ich ihren Atem auf meinem Bauch. Dann ihre Zunge, die sich ganz leicht an meinen Oberschenkeln bewegte. Dann streichelte sie mir mit ihren Fingern ganz zart über die pralle Eichel, und irgendwie war das viel intensiver als sonst.

Erst als sie das Band leicht zupfte, konnte ich merken, daß sie mir den Schwanz abgebunden hatte – ich hätte wütend werden können, aber ich wollte nur mehr von diesem unglaublich durchdringenden Streicheln.  Diese schwachen, kaum spürbaren Berührungen wurden zu einer irrsinnigen, geilen Qual. Genau zu wissen was passiert, alles intensiver spüren zu wollen, aber nicht zu dürfen. Ich hörte mich selbst röcheln und stöhnen wie eine verdammte Seele.

Immer wenn ich kommen wollte und in hemmungsloser Vorfreude losschrie, biß oder kniff sie mich in die Brustwarzen oder die Eier. Mein Lustschrei wurde zu einem brüllenden Schmerzenslaut. Ab und zu hörte ich IHR Kichern – ja SIE war es eindeutig. SIE folterte mich mit meiner eigenen Lust. Aber diese tiefen, kehligen Laute hatte ich noch nie von ihr gehört, und überhaupt hatte sie bislang noch nie gekichert. Wie eine Hexe. wie eine souveräne Herrin mit ihrem geliebten Gefangenen auf der Folterbank – oh Gott, WAS denke ich da?

Und dabei war es so geil, so intensiv und tief berührend. Das ist das Schlimmste, daß ich von allem immer mehr wollte. Intensiver hingegeben sein – brutaler in meiner Geilheit gestört. Vollständiger vor  meiner Herrin entblößt- ich habe mich noch nie so tief verstanden gefühlt. So durchschaut, so leichthändig und souverän an den Haken genommen bis ich glücklich zappele. Oh Gott,  ja, das will ich, immer wieder.

Jetzt, wo ich hier sitze, meine Kopfhaut immer noch wehtut, weil sie mit solcher Kraft mein Gesicht zwischen ihre warmen, weichen Blütenhälften gepreßt hat,  ihr Geschmack noch auf meiner Zunge ist, ihr Geruch mich noch komplett ausfüllt. Jetzt erinnern meine blutigen und blauen Stellen mich an meinen blödsinnigen Widerstand, den ich ihn nicht mehr begreife. Aber mir wird langsam klar, daß dieses unglaubliche wilde Wunderweib meine Schwäche von Anfang an gespürt haben muß und nur auf die Chance gewartet hat, sie gegen mich zu benuzten.

Ich bin so dankbar, ich kann es nicht fassen, daß sie ausgerechnet mich ausgewählt hat. Noch spüre ich noch ihre Oberschenkel  an meiner Haut, als sie dann auf mir saß, ihre Perle auf meiner Zunge. Ich höre noch ihr tiefes und endloses Stöhnen, als sie auf meinem Gesicht kam und mir dann mit Zunge und Händen einen Höhepunkt bereitete. Einen wie ich ihn vorher nie gekannt habe. Was findet diese Königin der Lust nur an mir? Ich muß sofort zu ihr und mich ihr zu Füßen legen. Und wenn sie mich nur als Fußabtreter benutzt, es würde mich glücklich machen.


Übrigens, die Gegenperspektive zu dieser Geschichte gibt es hier:

Der Fußabtreter (die Perspektive der Herrin)


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