Gynaikokratie 2

In dieser faszinierenden Fortsetzung erleben wir, wie der sklavische Neuling vor Königin Regina geführt wird – eine Ehre, die jedem Neuankömmling zuteil wird. Damit beginnt Kasimirs Leben unter der Frauenherrschaft.

Die Oberste Administratorin griff in den Schrank und nahm eine Hundeleine heraus. Sie klickte den kleinen Karabinerhaken an meinen Halsband und führte mich aus dem Umkleideraum heraus. In der Tür blieb sie kurz stehen.

“Männer schweigen in der Gemeinde”, sagte sie. “Von hier an sprichst du nur, wenn dich eine Frau dazu auffordert.”

Ich nickte stumm. Mir war recht klar, was sie meinte. Dies war eine Rache des Weibes am Manne. Ich hatte früher durchaus gut im Katechismus aufgepasst und wusste genau, dass im 1. Buch Korinther, im Kapitel 14 stand: “αἱ γυναῖκες ἐν ταῖς ἐκκλησίαις σιγάτωσαν” – oder auf Lateinisch: “Mulieres in ecclesiis taceant.” In der Gemeinde haben Frauen zu schweigen.

Hier galt es genau umgekehrt.


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So führte mich Klara auf den Gang. Sie ging zurück zur Aula, vorbei an den großen eingerahmten Bildern von irgendwelchen Film-Diven der 40er Jahre. Ich trippelte barfüßig hinterher.

Die Realität holte mich da nur langsam ein. Der Gang war leer, wir waren allein. Doch ich wusste, dass wir bald die Aula überqueren würden und uns plötzlich unter Menschen befinden würden. Ich was splitternackt, mit einem Peniskäfig im Schritt. Natürlich würde ich mich daran gewöhnen müssen, doch zuerst war dies eine beschämende Vorstellung.

“Ich gebe dir nachher Sandalen. Sklaven dürfen sie tragen, da wir schließlich nicht wollen, dass alle an irgendwelchen Unterkühlungen leiden”, erklärte Klara, ohne mich anzusehen. “Außer du möchtest Pumps mit Absätzen tragen. Aber die müssten wir erst mal für deine Schuhgröße bestellen.”

Wir kamen zurück in die Aula und querten den großen Raum, vorbei an der Statue in der Mitte.

“Dies ist Pallas Athena, unsere oberste Gottheit. Zu ihr wirst du dreimal täglich beten.”

Ich warf ihr einen etwas verwirrten Blick zu, der ihr nicht entging.

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“Keine Angst, das wirst du alles lernen. Wir sind uns hier gänzlich darüber im Klaren, wie leicht ein Mann vom Weg abkommt. Darum ist jeder Schritt und jeder Abschnitt deiner Entwicklung hinreichen von Lehrerinnen und Ausbilderinnen betreut. Da bleibt nichts dem Zufall überlassen. Wenn man eine Welt sehen möchte, die dem Zufall überlassen wurde, braucht man hier nur vor die Haustür zu gehen.”

Wir passierten die Statue, während einige Frauen an uns vorbeigingen. Sie waren recht alltäglich, ja geradezu häuslich angezogen. Die meisten trugen Sportanzüge und bequeme Turnschuhe. Sie waren kaum geschminkt. Vertieft in eine heitere Unterhaltung würdigten sie mich keines Blickes. Ich war mir nicht sicher, ob ich froh oder ein wenig enttäuscht sein sollte.

Als wir die gegenüberliegende Seite der Aula erreichten, begegneten wir einer Gruppe aus einer Herrin und zwei Männern. Die Dame schlenderte wohl zu einem Bad hin, denn sie trug einen weißen Frottee-Bademantel. Die beiden Kerle hinter ihr waren genauso nackt wie ich und besaßen ebenso ihre Keuschheitskäfige. Sie trugen Handtücher und allerlei kosmetisches Zubehör.

Sie warfen mir einen kurzen Blick zu. Einer schlug grüßend die Augen nieder, doch viel mehr traute er sich wohl nicht. Nachdem sie mich passiert hatten, blickte ich kurz über meine Schulter. Ich sah schnell auf ihre Hintern und stellte fest, dass dort zwischen ihre Pobacken die flachen Griffe der Edelstahl-Plugs schimmerten.

Wir begaben uns auf die breite Treppe. Ich spürte den kalten Marmor unter den Füßen und ein leichter Windzug strich über meinen nackten Rücken. Oberhalb der Treppe befand sich eine breite Galerie, in deren Mitte eine große breite Doppeltür stand.

Hier oben war es deutlich lebhafter. Entlang der Galerie saßen Frauen und unterhielten sich. Wegen der kühlen Jahreszeit waren sie eher warm angezogen, mit dicken Pullovern und Stiefeln. Manche ließen ihre Sklaven auf allen Vieren kauern, so dass sie ihre Füße auf ihre Rücken abstellen konnten. Einige Damen tranken Tee. Sie sprachen allesamt sehr leise, was damit zu tun hatte, dass hier oben die Stimme leicht und weit trug, so dass sich alle im Flüsterton unterhielten. Es fühlte sich mehr wie ein Kloster an.

Doch die auffälligste Erscheinung waren die beiden Wächterinnen links und rechts der breiten Tür. Sie trugen olivgrüne Uniformen und hohe Springerstiefeln. Ihr Haar war so kurz gestutzt, dass es beinahe wie Glatzen aussah.

Auf dem Kopf trugen sie purpurrote Barette. Sie hatten breite Schultern, starke Oberschenkel und wirkten in der Tat recht furchteinflößend. Dass auf der Rückseite ihrer Gürtel schwarze Schlagstöcke befestigt waren, unterstrich die Sache gewaltig. Hinzu kam, dass sie anmuteten, als würden sie die Männer dieser Welt kaum interessieren. Und das war vielleicht Absicht. Sie sollten nicht korrumpierbar sein.

“Dies ist die Leibwache der Königin”, flüsterte mir Klara zu.

Sie stellte sich vor die breite Doppeltür und klopfte an. Die beiden Wächterinnen links und recht verzogen keine Miene.

Die Tür wurde von Innen geöffnet. Klara trat hindurch, während ich gar nicht erst wartete, bis die Hundeleine zu meinem Hals gestrafft wurde, sondern trippelte zügig hinterher.

Der Saal besaß einen breiten roten Teppich, der zum Thron führte. Die Wände waren mit Gemälden geschmückt, aber auch großen Plakaten, die allerdings alle in großen Glasrahmen steckten. Ich hatte keine Zeit, sie genauer zu studieren, denn die Entfernung zu der Königin verkürzte sich schnell.

“Wenn ich kurz an deiner Leine ziehe, fällst du auf beide Knie und neigst dich weit vor. Berühre mit der Stirn den Boden und denn lege die Handrücken unter die Stirn. Verstanden?” Sie zischte es fast heraus, wohl besorgt, dass ich mich zum Narren machen würde.

Königin Regina war jünger, als ich es erwartet hatte. Sie konnte kaum älter als 35 sein und trug tatsächlich eine Krone. Ihr Kleid war schneeweiß und ihre Brust war mit aufwändigen Brustschmuck bedeckt, der aus zahlreichen Münzen bestand, die miteinander verkettet waren. Sie war eine hübsche Frau, die eine eher kleine Stupsnase besaß. Sogar auf Entfernung konnte ich ihre zahlreichen Sommersprossen erkennen. Ihr Haar war lang und bedeckte ihre Schultern.

Ihr Thron stand auf einer kleinen Bühne und war vollständig von glänzendem Satin bedeckt. Links und rechts der Königin standen zwei große Palmen, deren lange Äste sich über ihrem Kopf berührten und kreuzten.

Ich verspürte das kurze Reißen der Hundeleine. Sogleich blieb ich stehen und rutschte auf die Knie. Ich neigte mich weit vor, legte die Handflächen auf den Boden und berührte mit der Stirn den Teppich. Dann schob ich mir, wie aufgetragen, die Hände unter die Stirn und wartete.

Administratorin Klara verneigte sich tief, so viel konnte ich im Augenwinkel erfassen. Doch sie blieb auf den Beinen und wickelte die Hundeleine nur fester um ihre Hand.

“Hoheit!”, sprach sie mit lauter Stimme. “Dies ist der Neuzuwachs, bereit zum Deprogrammieren.”

“Er soll sich erheben”, sagte die Königin. Sie hatte eine weiche, fast kindliche Stimme.

Klara riss etwas an meiner Leine.

“Nur auf die Knie”, flüsterte sie hastig.

Ich richtete mich auf und kniete nun vor ihr. Königin Regina maß mich von Kopf bis Knie.

“Er ist gut genug gebaut, um das Interesse einer Baroness wecken”, sagte die König.

Nun sah sie mir tief in die Augen.

“Sklave, dies ist der Tag, an dem du wiedergeboren wurdest. Du hast ein Leben als Schurke und Lügner geführt. Vermutlich hast du wie alle anderen Männer vor abscheulicher Pornographie masturbiert und heimlich Frauen hinterher gesehen. Du hast sicherlich gelogen, um ihre Gunst zu erlangen, nur um sie dann mit anderen Frauen zu betrügen. Ob nun im Fleisch oder nur im Kopf. Dieses alte Leben hat hier ein Ende. Doch so wie man auch einem Neugeborenen die Spuren der Plazenta und des Fruchtwassers abwaschen muss, so musst auch du zuerst gereinigt werden von deiner schändlichen Vergangenheit. So ist es meine Aufgabe, dir einen neuen Namen zu geben und dich in dein neues Leben zu entsenden.”

Sie griff neben den Thron und richtete plötzlich die Spitze einer Reitgerte auf mich.

“Ich taufe dich auf den Namen …” Sie hielt für einen Augenblick inne. Vermutlich hatte sie schon viele Namen vergeben müssen und musste nun eine Weile überlegen. “… Kasimir!”

Damit war die Zeremonie vorbei. Klara zog an meinem Halsband. Langsam stand ich mit gesenktem Blick auf.

“Du musst nun rückwärts gehen”, flüsterte sie.

Sie selbst ging jedoch ganz normal. Ihr Rang erlaubte ihr wohl, der Königin den Rücken zu zukehren. Doch so konnte ich ein wenig mehr den großen Raum betrachten. Einige Frauen saßen an kleinen Tischen und spielten Brettspiele. Ich sah auch eine sehr hübsche Frau entspannt auf einem kleinen Sofa liegend, den Unterschenkel keck über die Lehne geschwungen und in ein Buch vertieft.

Dies waren wohl die Baronessen, von denen die Königin gesprochen hat.

Doch dann klappte die Tür vor mir zu und wir waren wieder draußen, in der Kühle der Galerie.

“Was nun?”, fragte ich gedankenverloren.

Es hatte nur eine Sekunde oder zwei gedauert. Da landete schon der dünne kleine Rohrstock auf meinem nackten Hintern. Es schmerzte ganz schön!

Ich sah mich hektisch um und rieb mir die zwickende Pobacke. Klara blickte mich kalt an und berührte mit der Spitze des Mini-Rohrstocks meine Lippen. Ich hatte verstanden.

“Nächste Station ist die Hohepriesterin”, sagte sie schließlich. “Zeit, dass du lernst, worauf es hier ankommt, Kasimir.”

Ich schluckte.

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