Gynaikokratie 1

In dieser BDSM Geschichte erleben wir, wie ein submissiver Mann sich komplett in die Hände eines gynaikokratischen Kults begibt und beginnt, sich 24/7 der bedingungslosen Frauenherrschaft zu unterwerfen.

Was inmitten des Sommers noch wie ein amüsantes erotisches Kapitel in meiner weitgehend submissiven Biographie aussah, wurde im Herbst zu einem greifbaren Ernst.

Es fühlte sich so unwirklich an. Das Haus sah recht harmlos aus, abgesehen davon, dass vor allen Fenstern schwarze oder rote Vorhänge waren. Offensichtlich waren die Damen hier Schattengewächse.

Ich hatte in erster Linie aus zwei Gründen mitgemacht. Ich wollte sehen, ob ich das Rückgrad habe, meine sklavische Existenz ein wenig näher an den Abgrund zu bringen – nennen wir es also eine “Challenge”. Der andere Grund bestand darin, dass bereits meine erste Unterredung mit Herrin Tamara, damals im Mai, deutlich machte, dass ich es – würden die Ladys mich aufnehmen – mit einer ganzen Reihe aus reizenden, dominanten Damen zu tun haben würde.

Ich müsste doch irre und gänzlich impotent sein, hätte ich da “nein” gesagt.

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Schon bald musste ich herausfinden, dass der Aufnahmeprozess deutlich aufwändiger war, als ich es angenommen hatte. Obwohl mir Herrin Tamara durchaus wohlgesonnen war, standen mir noch zwei weitere Interviews bevor – einmal mit Herrin Patrizia und einmal mit Herrin Gloria. Diese drei Damen waren Fürstinnen und bildeten eine Art herrschenden Rat ihrer Bewegung.

Doch da fangen schon die Probleme an – sie waren natürlich kein “herrschender” Rat, sondern ein “regierender” Rat. Der Ausdruck “herrschen” war in ihrer Welt verboten, da er sich von “Herr” ableitete. Dies war eine gynaikokratische Gemeinschaft. Wer hier eintrat, musste sich der Dominanz der Frauen unterwerfen. Ohne wenn und aber.

In allen drei Gesprächen war ein Name gefallen. Regina. Genauer Königin Regina.

So wie man mir meine Teilnahme an dieser geheimen Organisation erklärte, klang es für mich eben, wie eine etwas überdimensionierte Variante eines 24/7-Vertrages. Davon wusste ich ein wenig, ohne es jemals selbst erlebt zu haben.

Und unter anderen Umständen hätte ich mich vermutlich nicht auf eine 24/7-Geschichte eingelassen, wäre da eben nicht die Aussicht auf eine ganze Garnitur aus Damen und Fürstinnen. Auch das Wort “Herrin” galt als verpönt. Aus gleichen Gründen.

Es waren die drei Rätinnen selbst, die mir eine ausgiebige Bedenkzeit auftrugen – den ganzen Juli lang. Ich sollte nur dann Teil der Gynaikokratie werden, wenn ich hierzu eine tiefe und bewusste Absicht empfand. Und ich verstand das. Diese Damen hatten nicht vor, in ihren Tempel irgendeinen dümmlichen Lüstling hereinzulassen, der einfach nur Sätze nachplapperte und in Wirklichkeit nur auf das eine aus war. Das hätte – wie ich später herausfand – ohnehin nicht funktioniert.

Und so hatte ich mich schließlich entschieden und wurde aufgenommen. Mit meinem alten Job war ich ohnehin fertig. Ich wartete seit Monate auf eine Gelegenheit, es endlich hinzuwerfen. Einen besseren Anlass wie diesen, würde es vermutlich nicht geben. So unterschrieb ich den berüchtigten Vertrag, in dem mir nochmal schriftlich klar gemacht wurde, dass ich sämtliche Rechte und Ansprüche an der Tempeltür lassen würde. Selbiges galt für meine Autoschlüssel, meinen Ausweis und meinen Pass. Und meine Kreditkarten. Doch dort war ohnehin kaum etwas drauf. Das Sparen von Geld war nie meine Stärke. Allein deshalb hätte ich stets eine starke weibliche Hand gebraucht.

Und so stand ich da. Aus dein Schornsteinen des zweistöckigen Hauses stieg dunkel grauer Rauch auf. Es war keine allzu feierliche Stimmung, die mich da befiel. Dafür war es etwas zu kalt, bereits Oktober. Es war ein verregnetes Wetter und der späte Nachmittag verwandelt sich zügig in einen tristen Abend.

Irgendwie fühlte ich mich mehr wie jemand, der freiwillig seine Haftstrafe antritt.

Ich fegte den Unmut hinweg und trat selbstbewusst die Treppe zum Haustor hoch. Ich trug eine kleine Reisetasche in der Hand. Die Damen hatten mich bereits angewiesen, keinen großen Umzug zu veranstalten. So hatte ich nur das nötigste dabei. Zahnbürste, Wäsche zum wechseln und ein Buch zum Lesen.

Unter uns gesagt – ich rechnete nicht damit, dass die Sache länger als einen Monat dauern würde.

Sah ich vom Eingang zurück zur Straße, offenbarte sich mir nur ein gewöhnlicher Blick auf die verregnete Stadt. Die Menschen eilten auf den Gehsteigen, die Kragen hochgeschlagen dem Wind trotzend. Nichts an diesem Gebäude wirkte verdächtig.

Eine Klingel gab es hier nicht. Das allein war seltsam. Ich wollte mit der Faust gegen die schwere Tür schlagen, doch dazu kam es nicht. Plötzlich erklang ein kurzes Geräusch und das Tor öffnete sich.

Ich blickte eine Frau an, Mitte vierzig. Sie war äußerst nüchtern, doch sehr stilvoll angezogen: sie trug einen schwarzen Anzug und einen Rollkragenpullover. Ihre Füße steckten in schicken Pumps, die zwar dünne Absätze besaßen, doch nicht zu hoch waren. Sie war eine vollschlanke Frau, eher kleinwüchsig, mit einem runden Gesicht. Ihr brünettes, leicht rötliches Haar war am Hinterkopf zu einem etwas strengen Dutt zusammengebunden.

“Willkommen”, sagte sie lächelnd. “Du wurdest schon erwartet.”

“Woher wussten Sie …”, setzte ich an. Sie begriff, was ich sagen wollte.

“Ich gehe nach der Uhr”, erklärte sie knapp. “Es hat noch kein Mann gewagt, zu früh oder zu spät einzutreffen.”

Ich folgte ihr. Wir betraten eine kleine Aula, gerade mal achtzig Quadratmeter groß. An den Wänden hingen große rote Banner, geschmückt mit riesigen weißen Zeichen der Frauenherrschaft. Alle geraden Banner besaßen das vertraute Weiblichkeitssymbol aus Kreis und Kreuz, wie es vermutlich jeder von irgendwelchen Klotüren kennt. Doch das andere Symbol erstaunte mich ein wenig, denn es war deutlich zu erkennen, dass es sich hierbei um eine stilisierte Vagina handelte.Gynokratie

Inmitten des Saals stand auf einem Podest eine griechische Statue. Es musste wohl eine Göttin oder etwas in der Art sein. Auf dem Kopf trug sie einen Helm, der offensichtlich nur darauf wartete, heruntergeklappt zu werden. Ihre linke Hand schien mir zu deuten, näherzukommen, während ihr rechter Arm ausladend zur Seite zeigte.

“Ich heiße Administratorin Klara”, stellte sich die Damen im Anzug vor, ohne mir jedoch die Hand zu reichen. “Im Tempel bin ich für die Neuzugänge verantwortlich.”

“Ich heiße …”

“Keine Namen”, unterbrach sie mir. “Die Namen bleiben draußen. Hier bekommst du einen neuen Namen.”

Sie machte einige Schritte und drehte sich um ihre Achse.

“Dies ist der Eingangssaal”, erklärte sie. “Dies ist der letzte und einzige Raum, wo es dir gestattet ist, Kleidung zu tragen.”

Ich wollte etwas einwenden, als hinten, am entgegengesetzten Ende des Saals eine kleine Menschengruppe auftauchte. Eine Dame auf hohen Absätzen in einem luftigen Kleid führte drei Hundeleinen hinter sich, an deren Ende sich drei Hundehalsbänder befanden. In ihnen befanden sich drei Sklaven. Sie waren nackt und barfuß und folgten der Dame stumm. Ich entdeckte die kleinen Keuschheitsgürtel auf ihren Penissen und Hoden.

Das wird lustig, dachte ich. Ich verlor die anfängliche Scheue ein wenig.

“Folge mir in den Umkleideraum”, befahl Administratorin Klara.

Ich schritt ihr hinterher, während ich mich neugierig in alle Richtungen umsah. Sogar in dem eher unspektakulären Seitengang befanden sich überall eingerahmte Plakate an der Wand, die starke Frauen, wie Lauren Bacall, Ava Gardner und Rita Hayworth zeigten. Nun, das wusste ich damals noch nicht. Damals hielt ich es nur für schickes Retro-Zeug.

Wir traten in einen eher kleinen Raum, wo sich einige krage Holzbänke und einige Schränke befanden.

“Ausziehen!”, ordnete Klara schroff an. “Und trödle nicht herum, ich muss noch in die Küche.”

So tat ich wie geheißen. Ich warf meinen Jacke, mein Hemd und die Hose ab. Bald stand ich nur in Socken und meiner Wäsche vor ihr. Es war klar, dass dies nicht das Ende der Prozedur war. Ich wollte mich nicht unnötig auffordern lassen. Zügig zog ich das Unterhemd aus und stieg schnell aus den Socken. Nun fehlte nur die Unterhose. Ich zögerte etwas, stöhnte etwas bemüht auf und zog sie schließlich in einem Zug herunter. Instinktiv legte ich mir die Händen vor die Weichteile, während mich Administratorin Klara etwas skeptisch musterte.

Es war nur eine kurze Bewegung, die ich kaum vernahm. Im Inneren ihres Sakkos hatte sich offensichtlich ein kleiner Schlagstock befunden. Kaum länger als ihr Unterarm. Es war ein kurzer dünner Rohrstock mit einem schwarzen Griff.

Sie schlug damit nun auf meine Fingerknöchel. Ich zischte vor schmerzen und riss die Hände weg.

“Das kannst du dir gleich als erstes abgewöhnen. Alle Frauen hier wissen, wie ein nackter Mann aussieht. Deine Scham ist also nutzlos und unerwünscht.”

Ich rieb mir den schmerzenden Handrücken, während Administratorin Klara einen der Schränke aufmachte und eine große Schublade herauszog. Sie glitt mit den Fingern über die Utensilien. Es war ein Berg aus Hundehalsbändern. Schließlich wählte sie einen aus. Er war rosarot und hatte kleine Herzchen entlang der Naht. Es war vollkommen lächerlich.

Sie verzog nur sarkastisch den Mundwinkel und trat hinter mich. Ich spürte sogleich das Leder an meinem Hals, während sie das Halsband festmachte.

“Dein Gepäck”, sprach erneut die Administratorin. “Öffnen.”

Ich legte die Reisetasche auf eine der Bänke und öffnete sie. Klara trat von der anderen Seite und blickte hinein.

“Das wirst du alles nicht brauchen”, sagte sie. “Wir sorgen für dich. Nun gebe mir deinen Reisepass, deinen Ausweis, die Autoschlüssel und die Bankkarten.”

Wortlos, mit etwas verkniffenen Lippen öffnete ich eine der kleinen Taschen an der Seite und nahm die gewünschten Gegenstände raus. Es ist etwas anderes, sich so etwas vorzustellen, und es dann wirklich zu tun. Ich reichte ihr meine persönlichen Dinge. Die Administratorin nahm aus dem Schrank einen großen braunen Umschlag heraus und warf die Sachen herein. Sie hatte kein Interesse, sie sich näher anzusehen.

Plötzlich ging die Tür auf. Ich blickte mich um.

Eine junge Frau trat herein – ebenso nackt wie ich. Sie war hübsch, hatte blondes Haar und einen schlanken, zierlichen Körper. Ihre Brüste waren klein und sie hatte einige Tätowierungen auf Schulter und Bauch. Sie stand in gläsernen High-Heels, doch außer einem Halsband trug auch sie keinen Faden am Körper. Ihre Möse war glattrasiert und wurde von einem kleinen Piercing-Ring verziert.

In ihren Händen trug sie ein Tablett über dem sich ein Tuch befand.

“Dies ist eine Zofe”, erklärte die Administratorin. “Sie ist in der Hierarchie über dir, da sie eine Frau ist. Es ist dir verboten mit ihnen zu sprechen.”

Ich nickte stumm, wartete unruhig darauf, dass eine der beiden Frauen offenbarte, was sich auf dem Tablett unter dem Tuch befand.

Die Zofe blieb vor mir stehen, nur zwei Schritt entfernt. Ich bemerkte, dass sie Latexhandschuhe trug. Die Administratorin trat auf sie zu und riss mit einer Bewegung das Tuch weg. Ich blickte auf einen dieser winzigen Keuschheitskäfige.

Ich schluckte etwas. Die Administratorin zog nun ebenfalls ein paar Latexhandschuhe aus der Sakkotasche und zog sie sich über. Sie nahm sich den Keuschheitskäfig vor. Mit geübten Griffen packte sie meinen Schwanz und Hodensack und stülpte den Käfig drüber. Das kleine Vorhängeschloss wurde verschlossen. Von einem Schlüssel war weit und breit nichts zu sehen.

Ich wurde nun keusch gehalten. Das kam so plötzlich und unerwartet, dass ich gar nicht begonnen hatte, darüber nachzudenken, was das alles bedeutete.

“Du kannst nun gehen”, sagte Administratorin Klara. Sie griff nach dem großen Umschlag mit meinen Personalien und legte ihn der Zofe auf das Tablett.

“Verbuchen”, sagte sie ihr.

Ich stand stumm da, während ich merkte, dass für eine kurze Zeit mein Schwanz versucht hatte, sich aufzustellen. Doch er presste sich nur gegen den viel zu engen Käfig. Es war nicht schmerzhaft, es war nur sehr unangenehm.

“Du fragst dich sicher, wie man in diesem Inventar der Notdurft nachgeht”, sprach Klara. “Das Urinieren in einem Pissoir sollte mühelos gelingen. Wir empfehlen ein sofortiges Abduschen der Weichteile im Bidet, das sich auf jeder Sklaven-Toilette befindet. Wir legen hier großen Wert auf Hygiene. Und nun komm mit. Du wirst jetzt einmalig den Fürstinnen vorgeführt und von der Hohepriesterin gesegnet. Damit hast du den ersten Schritt abgeschlossen.”

“Und was dann?”, fragte ich.

Sie blieb kurz in der Tür stehen und blickte zurück zu mir.

“Dann wirst du deprogrammiert und danach kann das Lernen beginnen.”

Ich wusste nicht genau, was das bedeutete. Ich nickte nur. Wir traten hinaus und ich folgte ihr in mein ungewisses Schicksal.

Anmerkung der Redaktion – Es gibt bereits eine Fortsetzung!
https://bdsm-geschichten24.de/gynaikokratie-2-frauenherrschaft/

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