Gynaikokratie 4

In dieser Folge erfahren wir mehr über die Verhältnisse dieser Enklave der Frauenherrschaft. Außerdem hat Kasimir die erste persönliche Begegnung mit einer Soldatin, einer Trans-Zofe und zwei Sklaven.

Ich hatte mehrere Stunden in meiner Kammer verbracht. Es war ein eher karges Zimmer mit einem knarzenden Bett aus Metall, dessen weißer Anstrich an manchen Stellen abblätterte. So stellte ich mir die Zimmer eines Klosters vor. Nur dass hier kein Kreuz über dem Bett genagelt wurde, sondern ein einfaches, in Holz geschnittenes Symbol der Heiligen Vulva.

Mein Blick hatte sich an die Nacktheit langsam gewöhnt. Zuerst wanderten meine Augen unentwegt zu meinem Schritt, wo die kleine Keuschheitsvorrichtung aus Edelstahl meinen Schwanz im Griff behielten. Darunter befand sich das kleine Vorhängeschloss, dessen Schlüssel noch immer im Besitz der Obersten Administratorin Klara war.

In all den Stunden geschah gar nichts. Neben dem Bett stand nun ein Paar Bast-Schlappen, die zu tragen mir erlaubt war. Manchmal schnappten meine Ohren ferne Geräusche auf dem Gang – Stimmen, Fetzen von Gelächter. Doch dieses karge weiße Zimmer befand sich weit weg vom Schuss. Vorbei an der verschlossenen Tür ging in all der Zeit niemand.

Dann endlich hörte ich das Rasseln des Schlüssels und die Tür öffnete sich.

Herein trat eine Zofe. Sie war vermutlich in ihren späten Vierzigern. Unter all der Schminke steckte offensichtlich ein Mann. Doch seine Beine waren sehr erfahren mit dem Tragen von High Heels, denn ich konnte nicht anders, als eine gewisse Grazie bewundern.

Die Zofe trug ein Tablett auf der Handfläche, das sie nun gekonnt balancierte, während sie zugleich die Tür wieder verschloss.

“Tut mir Leid!”, rief sie mit gewisse Hektik in ihrer Stimme. “Ich bin etwas spät dran, doch ich musste bei Klara erst den Zimmer schlüssel holen.”

Sie stellte das Tablett auf die kleine Kommode neben dem Schrank. Es befand sich ein Teller mit Essen und Getränk darauf. Und das nötige Besteck.

“Ich heiße Anuschka”, sagte die Zofe und reichte mir die Hand. “Du bist der Neue … Wie haben sie dich getauft?”

“Kasimir”, antwortete ich.

Anuschka trug eine schicke Korsage und Pumps mit sehr hohen Absätzen. Die Haare waren offensichtlich eine Perücke und das Makeup erinnerte ein wenig an japanisches Kabuki-Theater. Ihr Unterleib war gewohnt nackt und ihr Schwänzchen steckte ebenfalls in einem Käfig. Schon als sie zuvor die Tür verschlossen hatte und mir dabei ihren Hintern zudrehte, hatte ich den kleinen Griff eines Analplug erblickt.

Ich wollte gierig nach der Gabel greifen, doch Anuschka stoppte mich grinsend.

“Es ist Gebetszeit”, erklärte sie und deutete mir an, aufzustehen.

Wir hatten neben dem Bett gerade genug Platz, um nebeneinander zu stehen. So rutschten wir beide auf die Knie und begannen die vorgeschriebenen Verneigungen.

Während ich mich über das Essen stürzte – ich hatte inzwischen einen ziemlichen Hunger – nahm Anuschka Platz am Fenster. Die langen, rot lackierten Fingernägel fischten eine Zigarette und ein winziges Feuerzeug aus dem Ausschnitt. Sie öffnete das Fenster ein wenig, zündete sich die Kippe an und zog genüsslich daran.

“Heute Abend wirst du bei der Versteigerung vorgestellt”, erklärte sie. “Aber ich würde mir keine Sorgen machen. Du wirst schon eine Baronesse finden.”

“Kriege ich dann auch so einen Plug”, wunderte ich mich.

“Klar, das ist ein Zeichen des Besitztums”, erwiderte Anuschka. “Außerdem hilft der Plug ein wenig die Erektionen zu unterbinden, was sonst etwas schmerzhaft ist. Naja, wirkt nicht bei jedem so. Manche sind so sehr auf passiven Analsex eingestellt, dass es bei ihnen eher den umgekehrten Effekt hat …” Sie lachte auf, musterte dabei meinen Schritt. “Dir würde ich wirklich gerne deinen dicken Schwanz blasen”, flüsterte sie.

“Das ist – glaube ich – ziemlich verboten”, meinte ich trocken und kratzte mit der Gabel die Reste der Tortellini vom Teller.

“Es gibt Wege”, murmelte Anuschka. “Wenn du Interesse haben solltest …”

Ich schüttelte den Kopf. Transen waren nie mein Ding. Außerdem brannte noch immer mein Hintern von den drei Initiationsschlägen und so hatte ich ganz sicher nicht vor, weitere Schläge herauszufordern. Softes Spanking schien hier gänzlich unbekannt zu sein.

“Wie du willst”, sagte sie. “Aber bedenke, dass du neu hier bist. Wie lange trägst du den Käfig? Drei Stunden? Sprechen wir nochmal, wenn es dreißig Tage sind. Da wirst du denken, meine Lippen gehören Marilyn Monroe.”

Ich schmunzelte ein wenig und schüttelte ungläubig den Kopf.

“So. Meine Aufgabe ist es nun, dich ein wenig in den Alltag hier einzuweisen. Das dreifache Beten kennst du nun bereits und damit den ersten Punkt des Gynaikokratischen Regelwerks.”

“Wie viele Regeln gibt es denn?”

“Genug”, sprach Anuschka. “Es wird erwartet, dass du sie irgendwann alle auswendig kennst. Sie liegen übrigens unter deinem Kissen.”

Ich hob verwundert das Kissen neben mir hoch und starrte auf einen braunen DIN-A4-Umschlag. Darin befanden sich mehrere Seiten Papier.

“Gute Lektüre vor dem Einschlafen, zumal die Baronessen und die Administratorin Regelbrüche über alles verabscheuen. Doch meine Aufgabe besteht vor allem darin, dich mit der Hierarchie der Herrinnen bekannt zu machen.”

Ich beendete gerade mein Essen und so lehnte ich mich zurück, gegen die kalte Wand, und verdeutlichte damit meine Aufmerksamkeit. Langsam fühlte es sich nicht mehr so seltsam, hier splitternackt vor einem fremden Menschen zu sitzen, mit einem Vorhängeschloss unter den Eiern.

“An der Spitze steht Königin Regina”, begann Anuschka. “Ihre Hoheit hast du schon kennen gelernt. Daneben gibt es die Hohepriesterin Kaira, die Vorsteherin des Tempels der dreifachen Weiblichkeit. Auch sie dürftest du schon kennen.”

Und ob, dachte ich, während ich noch immer das Brennen meines geschwollenen Hinterns spürte.


Vorangegangene Folgen dieser Serie:

Gynaikokratie 1

Gynaikokratie 2

Gynaikokratie 3


“Direkt unter der Königin stehen die drei Rätinnen dieses Reiches – Fürstin Patrizia, Fürstin Gloria und Fürstin Tamara.”

Lady Tamara war ich bereits begegnet. Sie war es, die mich damals mittels einer Kontaktanzeige rekrutierte und sich die Zeit nahm, mit mir auf einen Kaffee zu gehen.

“Dann ist da die Oberste Administratorin Klara”, fuhr Anuschka grinsend fort, “Die du ja bestens kennen dürftest, da sie dir schließlich deinen Käfig verpasst hat. Darunter sind die Kriegerinnen, angeführt durch Kommandantin Bellatrix. Halt dich von den Kriegerinnen fern, denn so lange du noch keiner Baronesse gehörst, sind sie für dich zuständig und haben auch entsprechendes Strafrecht über dir. Du willst nicht Bellatrix in die Hände fallen. Wenn dich diese Butch in die Mangel nimmt, wirst du dir wünschen, erneut von Kaira initiiert zu werden.”

“Ich werde mich vorsehen”, meinte ich.

“Dann gibt es hier einen ganzen Hofstaat aus Baronessen, den du im Laufe der Zeit kennen lernen wirst. Denn die Baronessen halten sich gerne Sklaven und tauschen diese auch gerne wieder ein. Frag mich nicht, wer auf der Hierarchieleiter höher steht – die Baronessen oder die Kriegerinnen. Das ist eine eher unklare Sache. Auf jeden Fall erwerben die Offizierinnen der Kriegerinnenstand auch manchmal Sklaven. Bete zu Julia Caesaris, dass dich eine Baronesse kauft und nicht eine Offizierin.”

“Worin liegt der Unterschied?”

“Die Baronessen lieben es, von einem Sklaven verwöhnt zu werden. Du hilft deiner Baronesse beim Baden und Ankleiden. Du darfst ihr als Fußschemel dienen und die meisten von ihnen sind von der Idee besessen, perfekte Lecksklaven heranzuziehen. Das ist alles in allem kein schlechtes Schicksal.” Anuschkas Lächeln verflog plötzlich. “Doch die Offizierinnen … Nun, das ist eine andere Geschichte. Die meisten von ihnen sind Lesben und was noch schwerer wiegt – sie hassen Männer. Wenn eine Offizierin doch einen Sklaven erwirbt, so tut sie es nur, um ihren Sadismus an ihm auszulassen. Im Besitz einer Offizierin dreht sich alles um Disziplin und man wird nur geschunden. Das kann ein sehr elendes Leben sein. Da sollte man schon deutlich mehr maso sein, als die meisten Männer hier …”

Ich musterte sie verdutzt und hoffte inständig, dass mich heute Abend keine Offizierin auch nur anschaut.

“Unter den Baronessen und Offizierinnen stehen die Zofen”, erklärte Anuschka weiter.

“Wie du?”

“Nein”, sie lachte kurz auf. “Ich bin nur eine unwürdige Trans-Zofe, die davon träumt, eine eigene Muschi zu haben. Die echten Zofen stehen direkt über mir. Sie sind zumeist ultra-masochistische Biofrauen, die freiwillig auf der untersten Stufe der Frauenwelt stehen. Alles, das sich unter ihnen befindet, hat einen Pimmel. Einige von ihnen sind gefallene Baronessen, die bestraft und degradiert wurden. Die meisten sind für den Bürokram und die alltägliche Verwaltungsarbeit zuständig. Sie unterstehen unmittelbar der Obersten Administratorin Klara. Viele lassen sich aber auch von den Kriegerinnen versklaven und missbrauchen. Dies ist eine Welt, in die weder du noch ich einen richtigen Einblick haben. So kann ich nur mutmaßen, was sich da alles hinter verschlossenen Türen abspielt.”

“Heftig”, sagte ich nur. Es war eine seltsame Welt, in die ich da hineingeraten war. Vieles an diesem Mikro-Staat war lebensfroh und heiter, während es wiederum Aspekte an Gynaikokratia gab, die man nur als düster bezeichnen konnte.

“Unter den Zofen stehen dann die Trans-Zofen”, fuhr Anuschka fort. “Also Wunsch-Weibchen wie ich. Dadurch, dass ich bereit bin Frauenkleidung zu tragen und die Lebensweise einer Frau angenommen habe, verschafft mir hier gewisse Privilegien. So stehen alle Trans-Zofen hierarchisch noch über den restlichen Männern.”

“Und die sind erwartungsgemäß der Bodenbelag dieser Gesellschaft …”

“Du hast es erfasst. Wobei auch die Männer sich hier in zwei Schichten teilen. Höher stehen die Sklaven – also Männer, die unmittelbar im Besitz einer Baronesse, oder einer Offizierin stehen. Vergessen wir nicht, dass manch eine Baronesse einen potenten Sklaven vorzieht. Einige Sklaven tragen den Keuschheitsgürtel nur noch zur Schau, wenn sie im Gebäude unterwegs sind. Von Keuschheit kann da keine Rede mehr sein. Doch dies ist eine freie Entscheidung der Baronesse.”

Ich ahnte bereits, dass wir nun zu der untersten Schublade dieser Hierarchie kommen würden.

“Und schließlich kommen die Sykophanten – also herinnenlose Männer wie du. Erkennbar daran, dass sie keinen Plug tragen und gänzlich rechtelos sind. Sogar ein Sklave kann dir befehlen, ihm den Fuß zu küssen, oder seine Toilette zu putzen, wenn es ihm behagt. Wir alle kamen wie du hier einst an und hatten unsere Existenz als wertlose Sykophanten begonnen. Ich habe viele Jahre meiner Herrin Lara gedient, doch als sie mich aufgab, wollte ich nicht in eine so niedrige Existenz als Sykophant zurückkehren und entschied mich darum für die weiblichen Gewänder. Damit stehe ich auch über den Sklaven. Sie müssen sich vor mir zwar nicht verneigen, genauso wie sie sich nicht vor Zofen verneigen müssen. Doch Zofen und Trans-Zofen dürfen Sklaven Aufgaben erteilen und ihnen befehlen. Vorausgesetzt ein solcher Befehl ist nicht im Konflikt mit dem Auftrag einer Baronesse.”

“Was ist, wenn mich keine Baronesse und keine Offizierin nimmt?”

“Du kannst dich immer für die Aufgaben einer Trans-Zofe entscheiden. Dies ist eine sichere Stellung, da eine Trans-Zofe zwar auch auf dem Sklavenmarkt gehandelt wird. Schließlich mögen einige Baronessen die feminisierten Sklaven besonders. Doch es gehört zu einem Privileg der Trans-Zofen das Übernahmeangebot einer Baronesse oder Offizierin abzulehnen. Sykophanten und Sklaven haben dieses Recht nicht.”

“Und wenn ich keine Frauenkleidung tragen möchte?”

“Nun, es gibt hier viele Männer, die herinnenlos leben. Sie reinigen die Toiletten, arbeiten in der Küche. Doch sie werden von den Sklaven und den Zofen gleichermaßen drangsaliert. Es ist ein elendes Leben. So strebt jeder Sykophant danach, endlich zu einem Sklaven aufzusteigen.”

In der Ferne hörte ich plötzlich eine Glocke schlagen. Die Trans-Zofe Anuschka stand sogleich auf und ergriff das Tablett mit dem Teller.

“Meine Zeit ist um und ich habe noch vier solche Gespräche vor mir. Ich muss mich beeilen. Doch vielleicht sehen wir uns heute Abend bei der Versteigerung. Ich halte dir auf jeden Fall die Daumen. Bete zusätzlich zur Julia Caesaris, auf das du eine gute Herrin erwischst, die dich für ihre Lust einspannt und nicht für ihre Wut.”

“Wie finde ich die Versteigerung?”

“Gar nicht. Die Administratorin wird sicher jemanden senden, um dich abzuholen.”

Dann war die Trans-Zofe verschwunden. Ich blieb auf dem Bett sitzen und blickte nachdenklich vor mich hin. Der Blick wanderte unweigerlich zu dem kleinen Käfig, der meinen Schwanz einsperrte. Ich wunderte mich, wann er denn wieder abgenommen wird? In Tagen? Vielleicht in Wochen? Oder in Monaten? Niemals?

Es vergingen mehrere Stunden, die ich in absoluter Stille verbracht hatte. Schließlich stand ich auf, kniete mich neben das Bett und verrichtete eine Gebetsrunde. Ich dachte dabei an die nackte Statue der Julia Ceasaris, die ich im Tempel gesehen hatte. Während ich mich wiederholt auf den Bauch legte und der kleine Käfig gegen die Fließen klackte, spürte ich die Verhärtung meines Schwanzes. Weit kam ich da nicht, da sich das Fleisch sogleich gegen die Drähte des Käfigs drückte.

Ich stand auf und trat sogleich an das kleine Waschbecken, das da aus der Wand ragte. Es besaß nur einen einfachen Wasserhahn mit kaltem Wasser. Ich fühlte damit beide Hände voll und tauchte meine Eier in die kalte Flüssigkeit. Es dauerte eine Weile, bis der Schwanz nachgab und wieder abzuschwellen begann. Wie würde es da erst nach Wochen sein?

Plötzlich ging hinter mir die Tür auf. Ich drehte mich ertappt um. Das Wasser tropfte mir noch von den Fingerspitzen.

Eine Soldatin trat ein. Wie die anderen Kriegerinnen trug sie kurz geschorenes Haar und eine recht unweibliche Uniform. Ich wollte mich vor ihr respektvoll verneigen, doch sie zog mit einer geübten Bewegung ihren Schlagstock hervor und presste dessen Spitze gegen meinen Brustkorb. Sie drückte mich auf diese Weise rückwärts, bis das Fensterbrett gegen mein Gesäß stieß.

“Hinknien!”, befahl sie mit rauer Stimme. Ich tat wie geheißen. Nun kamen zwei Sklaven in die Stube und verschlossen die Tür hinter sich. Es waren zwei Kerle, vielleicht dreißig oder vierzig Jahre alt.

“Mach den Mund auf!”, ordnete die Soldatin an.

Ich spreizte meiner Kiefer. Plötzlich drückte sie mir den Stock zwischen die Zähne und ließ mich so knien, mit einem Knüppel quer im Mund. Resolut setzte sie sich auf das ächzende Bett und streckte wortlos ihre Beine aus. Die beiden Sklaven waren sogleich zur Stelle. Beide nackten Männer stürzten sich vor ihr auf die Knie. Jeder packte einen Stiefel und schon zogen sie ihn mit einem Ruck von ihren dicken Beinen. Dann öffnete die Soldatin den Gürtel ihrer Hose, den entsprechenden Knopf und schon zogen ihr Sklaven auch das raue Beinkleid herunter. Sie trug keine Unterwäsche und ich blickte neugierig auf ihre wulstige Möse.

Die Soldatin lachte gierig auf und klatschte laut mit der flachen Hand gegen ihre Vulva. Die beiden Soldaten robbten sogleich zwischen ihre Oberschenkel und kämpften dort mit den Zungen um die Vorherrschaft zwischen ihren Schamlippen. Die Soldatin verschloss die Augen und lehnte sich weit nach hinten. Nach einer Weile griff ihre Hand nach Rechts, ertastete dort das Kissen und schob es sich unter den Nacken.

Die beiden Sklaven leckten wie Weltmeister, während das bullige Weib geil stöhnte und mit jeder Hand einen der beiden Hinterköpfe hielt.

Ich starrte das Geschehen wie hypnotisiert an. Es war erst der vertraute Schmerz meiner Presswurst, der mich aus der Gedankenlosigkeit riss. Fast im selben Augenblick stöhnte die Soldatin auf. Ihr Gesicht verkrampfte sich in einem intensiven Orgasmus. Erst nach einer Weile entspannte sich ihr Körper und sie lang nur noch atmend da, die Fersen jeweils auf den Schultern der beiden Sklaven abgelegt.

Nach einer Weile richtete sie sich auf.

“Brav”, sagte sie. Sie griff nach dem Zipfel meiner Bettdecke und wischte sich damit die Möse aus. Dann stieg sie in ihre Hosen rein. Die Sklaven versuchten ihr dabei zu assistieren, doch sie ignorierte sie weitgehend. Als sie fertig war, räusperte sie sich kurz und bedeutete den beiden, näherzukommen.

Beide Sklaven stellten sich Hüfte an Hüfte vor ihr auf, so dass ihre Schwanzkäfig recht frech direkt vor ihrem Gesicht hingen.

“Versprochen ist versprochen”, brummte die Soldatin. Sie griff in die Tasche und zog ein kleines Etui heraus. Darin befand sich ein kleiner Dietrich. Sie brauchte nicht lange. Bald schon sprang das kleine Vorhängeschloss auf und einer der Sklaven nahm mit einem tiefen Seufzer seinen Käfig ab. Die Soldatin wandte sich sogleich zu dem anderen Sklaven und werkelte auch auf dessen Schloss herum. Auch der zweite Sklave nahm sich hastig den winzigen Käfig ab und rieb sich ebenfalls lustvoll die Hoden und den Schwanz.

Die Soldatin stand angewidert auf und packte ihren Dietrich weg. Sie nahm den Schlagstock aus meinem Mund.

“Ihr habt zusammen fünf Minuten”, sagte sie trocken. “Dann komme ich wieder rein und der Käfig dran.”

Ohne sich erneut umzusehen, verschwand sie aus dem Zimmer. Ich höre außen das Türschloss zuklappen.

Die beiden Sklaven ließen sich genüsslich auf mein Bett fallen.

“Na los, mach dich nützlich!”, rief mir einer von ihnen zu und deutete auf seinen Schwanz.

“Sorry, aber das ist nicht mein Ding”, warf ich beunruhigt zurück. Ich eilte zur Tür, mit der Absicht gegen sie zu schlagen und damit die Soldatin zurückzurufen.

Doch da waren die beiden Sklaven längst wieder auf den beiden. Es fühlte sich wie eine Abrissbirne an, die da gegen meinen Magen prallte. Die Faust eines der Sklaven hatte mich frontal getroffen und ich sackte auf den Knien zusammen.

“Schon besser, Sykophant”, sagte der Sklave und packte mich an den Haaren. “Da gehörst du auch hin.”

Ich wollte mich zur Wehr setzen, doch der andere hatte bereits längst meinen Arm nach hinten gedreht. Der Sklave vor mir verpasste mir einige Ohrfeigen, die meinen Kopf hin und her warfen.

“Kannst ja froh sein, dass deine Fresse keine Bekanntschaft mit meiner Faust macht”, meinte der Sklave. “Die Frauen hätten vermutlich was dagegen, wenn du heute Abend mit einem blauen Auge zur Versteigerung kommst.”

Der Sklave hinter dir ließ meinen Arm los und trat mit dem Fuß gegen meine Schulter. Ich fiel zur Seite. Sein Fußtritt landete in meiner Bauchgegend. Fast glaubte ich, eine meiner Rippen brach.

“Gefällt dir das, Syko?”, wunderte sich der Mann und grinste mich an.

Ich stöhnte vor Schmerzen und rollte mich resignierend zusammen, in Erwartung weiterer Schläge.

Die Kerle setzten sich wieder nebeneinander auf den Bettrand, spreizten frech die Knie und lehnten sich zurück.

“Also nochmal: Mach dich nützlich!”

“Wir haben nur noch vier Minuten!”, sagte der andere. “Dein Glück, dass wir seit Wochen auf Entzug sind.”

Ich kämpfte mich auf die Knie und kroch auf allen Vieren zum Bettrand. Zuerst kam der Mann dran, der mir den Schlag in die Magengrube verpasst hatte. Sein Penis war gewöhnlich lang, doch überdurchschnittlich dick. Schon unter meiner Handberührung zuckte er bereits, doch als die fette Eichel in meinen Mund aufnahm, versteifte sich der Schwanz hastig auf meiner Zunge. Der Sklave packte meinen Hinterkopf und pumpte ihn hastig auf uns ab. Mein Schädel vollführte dieses Bewegung vielleicht dreißig mal, als ich die heiße Soße in meiner Mundhöhle spürt. Mein Magen drehte sich um und ich begann zu würgen.

Der Sklave verpasste mir eine Ohrfeige und grinste mich sadistisch an.

“Runterschlucken, Sykophant!”

Ich tat wie geheißen und kämpfte mit einem Ekel, der meinen Magen durchfuhr. Der Sklave griff nach meinem Ohr, bis es schmerzte und schob mich rabiat zwischen die Knie seines Kumpels, der noch immer auf dem Bett lag und sich belustigt den Schwanz massierte. Es war ein großer Prügel, leicht gebogen, mit einer schmalen, spitzen Eichel.

“Mach hinne, Idiot!”, fauchte mich der Typ an. “Wir haben weniger als zwei Minuten.”

Es war natürlich von großem Vorteil, dass beide Männer vermutlich sehr lange keusch gehalten wurden, so dass ich mich nicht zu lange verausgaben musste. Der zweite Sklave begann fast zeitgleich mit dem Geräusch der Tür zu stöhnen und schoss mir mit seinem knüppellangen, schmalen Schwanz seine Ladung in den Hals.

Als er fertig war, ließ er mich los. Ich kippte zur Seite und verkroch mich in die Ecke. Würgend öffnete ich den Mund und spie das Sperma in die Hand, die ich dann unter meinem Bauch verbarg. Ich spürte den klebrigen Saft und meinen Speichel zwischen den Fingern rinnen. Tief beschämt wandte ich mein Gesicht ab.

“Na hopp! Ich habe nicht den ganzen Tag Zeit!”, rief die Soldatin.

Die beiden Sklaven griffen nach ihren Käfigen und setzten sie sich selbst auf. Die Soldatin schob die Vorhängeschlösser durch die kleinen Ringe und klickte sie zu.

“Macht euch auf den Weg!”, befahl sie.  Die Sklaven verschwanden, mit einem zufriedenen Grinsen auf den Lippen. Einer von ihnen drehte sich um und warf mit eine Kusshand zu.

Ich blieb mit der Soldatin allein. Sie musterte mich eine Weile. Unsere Blicke trafen sich. Ihre Augen waren kalt, frei von Mitgefühl.

“Trödle nicht herum”, sagte die Soldatin. “Spüle dir den Mund aus und wasch dir die Hände. Wir gehen jetzt zur Versteigerung. Über den Vorfall solltest du besser schweigen. Wenn sich herum spricht, dass zwei Sklavenschwänze unlängst in deinem Mund waren, werden sich die Baronessen vor die ekeln. Und wie du gerade erlebt hast, ist es verdammt ratsam, dass du heute Abend eine Käuferin findest.”

Ich richtete mich auf und trat an das Waschbecken. Bald schon floss kaltes Wasser in meinen Mund. Mein Magen schmerzte und ich kämpfte noch immer mit dem Würgen.

“Mach dir nichts daraus”, sprach plötzlich die Soldatin hinter mir, während sie mich da am Waschbecken musterte. “Die meisten Männer hier sind hetero. Doch zwei drei Monate mit dem Käfig ändern die Perspektive. Du wirst dich wundern, wie schnell der Ekel nachlässt, wenn erstmal dein Körper in Testosteron ertrinkt.”

Apathisch goss ich mir kaltes Wasser ins Gesicht, während die Soldatin hinter mir ungeduldig auf die Uhr blickte.

 

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