In Deiner Hand – Teil 10 – Sex in den Armen des Engels

Liliane befindet sich noch immer in Bulgarien und ihre Gefühle fahren Achterbahn. Wird sie sich für den zärtlichen Angelo entscheiden, mit dem Sex wie eine Erlösung ist, oder zu ihrem extrem dominanten Chef, Herrn Marinov, nach Deutschland zurückkehren?

Als ich am Morgen erwachte, brauchte ich erst einen Augenblick, um mich zu orientieren. Während ich träge in die Sonne hinein blinzelte, fiel mir schlagartig ein, was in der Nacht zuvor alles mit mir geschehen war. Wie hatte ich dermaßen in Ekstase geraten können? Ich war sehr erstaunt darüber, fühlte mich aber auch beschmutzt und sehr beschämt.

Endlich konnte ich die Augen weit genug öffnen, um die nächste Überraschung neben mir vorzufinden: Angelo, der mich amüsiert betrachtete und offensichtlich schon eine Weile länger wach war.

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Anna Dubrovnic: In Deiner Hand


„Guten Morgen, wunderschönes Frau“, sprach er mit rauer Stimme in seinem gebrochenen Deutsch und streichelte mir sanft durchs Haar.

„Guten Morgen“, erwiderte ich leise und wusste nicht so recht, wie ich mich verhalten sollte. Ich fühlte mich so dreckig von der letzten Nacht und ich war es auch wirklich im wahrsten Sinne des Wortes. An meinem gesamten Körper klebten die Reste von dem Sperma der vielen Männer, und um meine nackten Füße herum hatte ich Erde im Bett verteilt.

Meine Haare fühlten sich strähnig an, meine Muschi und mein Poloch brannten noch von der Tortur und ich sehnte mich so sehr nach einer Dusche, wollte aber jetzt nicht nackt vor Angelo aufstehen. Ich weiß – ein alberner Gedanke nach der vergangenen Nacht – aber so empfand ich es in diesem Augenblick eben.

Ich fragte mich gerade, ob ich ihn darum bitten solle, zu gehen… Da spürte ich seine Hand zwischen meinen Beinen. Zärtlich streichelte er meine Innenschenkel, sanft und liebkosend. Ich wollte unter die Dusche, ich war verschwitzt und sah bestimmt ganz schrecklich aus.

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Dennoch entwich meinen Lippen unter Angelos zärtlichen Berührungen ein leises Stöhnen. Dies sah er als Einladung an, noch einen Schritt weiter zu gehen. Mit den Fingern glitt er sanft durch meine immer noch feuchten Schamlippen hindurch, so zart, dass ein wohliger Schauer meinen gesamten Körper erfasste.

***

Ich wusste sehr wohl, dass ich in diesem Moment erneut massiv die Grenze meines Chefs Herrn Marinov überschritt, aber ich konnte einfach nicht anders. Ich lehnte mich zurück und genoss die Berührungen des etwas korpulenten Bulgaren mit den sanften, braunen Augen. Wohlig seufzend ließ ich ihn gewähren. Er küsste mich am Hals und an den Brüsten; knabberte dabei zärtlich an meinen steifen Nippeln und reizte diese mit der Zunge, was mir eine Gänsehaut nach der anderen bescherte.

Kurz darauf zog er mich auf sich. Ich setzte mich mit gespreizten Beinen auf seinen großen, harten Schwanz und ließ ihn langsam und sanft bis zum Anschlag in mich hinein gleiten. Angelo schloss genussvoll die Augen, während ich ihn in sanften, langsamen Stößen ritt. Ich betrachtete sein schönes Gesicht. Man konnte auf den ersten Blick erkennen, dass er zu Herrn Marinovs direkter Familie gehörte und dessen Cousin war. Er hatte eine sehr ähnliche Augen- und Gesichtsform.

Die Ähnlichkeit zu meinem Chef war unverkennbar, auch wenn Angelo wesentlich kräftiger als mein Chef war. Dennoch hatte er eine Milde und Sanftheit in seinen Zügen, die ich so noch niemals an Herrn Marinov gesehen hatte. Ich ermahnte mich, die Sache nun ja nicht schlimmer zu machen, indem ich mich noch in Angelo verlieben würde. Doch ich spürte auch deutlich, wie verdammt nah ich daran war, diese letzte Grenze auch noch zu überschreiten.

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Kurz vor meinem göttlichen Orgasmus legte er mich auf den Rücken und spreizte weit meine Beine. Er nahm mich einerseits zärtlich, andererseits aber auch bestimmt. Er fickte mich durch, jedoch ohne mit dabei weh zu tun und mich zu demütigen. Das war eine ganz neue Erfahrung und sie fühlte sich so gut an. Nach ein paar weiteren intensiven Stößen erreichten wir gemeinsam den Höhepunkt und er ließ sich immer noch schwer atmend neben mir nieder. Zärtlich zog er mich an sich. Ich war schweigsam, befand mich in einem Zwiespalt.

War ich Herrn Marinov fremd gegangen? Oder wie nannte man das in dem Fall, dass man doch gar nicht zusammen ist? Hatte ich meinen Herrn betrogen? Obwohl, was hatte ich Verwerfliches getan? Für Herrn Marinov war es vollkommen in Ordnung, wenn immer wieder fremde Männer über mich herfielen. Angelo war ebenfalls hierfür von ihm engagiert worden. Woher kamen dann meine Schuldgefühle? Weil ich es heimlich gemacht hatte und Angelo dabei zärtlich wie ein Liebhaber gewesen war? Ich war ganz verwirrt. Mein Kopf drehte sich fast.

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„Was haben Du, Lilly. Wegen Cousin? Haben Angst?“, wollte Angelo leise wissen und sah mir ernst in die Augen. Er war so einfühlsam und hatte direkt gemerkt, was mir wohl im Kopf herumging.

Ich nickte und meine Augen füllten sich mit Tränen. Sanft wischte er sie mir mit einem Finger weg. Dann gab er mir zarte Küsse auf den geschlossenen Mund. Nach einem weiteren Moment war der Zauber vorbei.

„Komm, wir duschen gehen und dann schönen Tag am Wasser. Dann  können wir reden. Alleine.“, meinte Angelo und zog mich auf die Beine. Es war eine schöne Vorstellung, mit ihm den Tag am Meer zu verbringen. Schließlich befand ich mich im Urlaub und wollte diesen auch noch ein wenig genießen. Also stimmte ich zu. Unter dem warmen Duschstrahl zog mich Angelo zärtlich in seine Arme und still blieben wir so eng umschlungen eine Weile stehen.

Was geschah hier bloß mit mir, fragte ich mich? Ich fand keine Antwort. Aber mir wurde bewusst, wie sehr ich seine Nähe genoss und ich schmiegte mein Gesicht an seine starke Brust und fühlte mich in diesem Moment sicher vor dem Rest der Welt. Er streichelte mir sanft mein nasses, tropfendes Haar aus dem Gesicht. Ich fühlte mich wohl und freute mich auf den Tag mit ihm. Doch jäh wurden wir aus unserer Romantik gerissen, als unten abermals laut gegen die Tür gepoltert wurde. Mein Herz pochte heftig gegen meine Rippen und mein Atem ging stoßweise vor Schreck. Panisch suchte ich Angelos Blick.

***

„Du nicht sicher hier bist.“, flüsterte er mir zu und riss mich hektisch aus der Dusche. Hätte er mich hierbei nicht energisch am Arm festgehalten, wäre ich mit den nassen Füßen auf dem glatten Fliesenboden glatt ausgerutscht und hingefallen. Zum Abtrocknen blieb keine Zeit. Ich streifte mir mein zitronengelbes Sommerkleid hektisch über den Kopf und Angelo zog sich genau so panisch an.

Dies bereitete mir die meiste Sorge, dass Angelo so einen besorgten Ausdruck in der Miene hatte. Erneut schlug jemand heftig gegen die Haustüre, doch das nächste Geräusch, welches folgte, ging mir noch sehr viel mehr durch Mark und Bein. Ein Schlüssel wurde ins Schloss gesteckt und herumgedreht. Das durfte doch einfach nicht wahr sein.

„Komm, durch den Balkon. Sie dürfen nicht uns in Finger kriegen. Das sind die anderen, die Cousin bestellt hat.“, meinte Angelo zwischen vor Anspannung zusammengepressten Zähnen.

„Was wollen die von mir?“, fragte ich unsinnigerweise, denn es war der gleiche Schlag Kerle wie die von letzter Nacht.

„Das willen Du nicht wissen.“, erwiderte Angelo vielsagen und zog mich am Arm mit sich. Wir betraten die Terrasse, als wir schon die schweren Schritte vieler Männer auf der Marmortreppe vernahmen. Im letzten Moment bevor sie uns fanden, konnten wir über die Treppe nach unten und direkt in den Wald fliehen. Es war genau der Weg, den ich schon am Vortag zu meiner Flucht gewählt hatte, doch da war ich unter anderem auch noch vor Angelo geflohen.

Heute jedoch stand er mir als mein treuer Gefährte zur Seite und ich fühlte mich viel sicherer mit ihm. Diesmal würden sie mich nicht kriegen. Ich schlug mich ins dichte Unterholz und der starke Bulgare neben mir wich keine Sekunde lang von meiner Seite. Er hielt mich an der Hand, damit ich mit den Flip-Flops nicht stürzen würde und er schirmte mein Gesicht von jedem kratzenden Geäst ab. Ich war in diesem Moment so dankbar, ihn an meiner Seite zu wissen.

***

Wir rannten um unser Leben durch den dichten Wald und abermals johlten hinter uns die wilden Kerle. Wir rannten so lange, bis wir außer Vogelgezwitscher kein einziges Geräusch mehr vernehmen konnten. Endlich gönnten wir uns eine Pause und setzten uns zum Ausruhen auf einen morschen, umgestürzten Baumstamm. Nachdem wir wieder zu Atem gekommen waren, dachten wir angestrengt über eine Lösung aus dem Dilemma nach. In welch prekäre Situation war ich da nur durch meinen dominanten Chef, Herrn Marinov, wieder hinein geraten?

Mir wurde bewusst, dass es damit ein Ende haben musste. Ich entschied mich, aufzuhören. Ich wollte keine Sklavin mehr sein; mich nie mehr vor Männern fürchten müssen, die wie Schweine über mich herfielen… Angelo beglückwünschte mich zu meiner Entscheidung und lächelte zufrieden. Durften wir gar so naiv sein, uns auf eine mögliche gemeinsame Zukunft zu freuen? Ich hatte mich in ihn verliebt und er sich in mich, soviel stand fest…

Fortsetzung folgt …

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