Jede Woche ist Muttertag – 1. Teil

Mutter und Sohn waren auf der Flucht. Doch das bedeutete nicht, dass da Kolonnen aus Polizeiautos über die Autobahnen rasten und nach ihnen fahndeten. Dafür war ihr Vergehen zu unbedeutend. In solchen Situationen setzten die Ordnungshüter darauf, dass die Gesuchten früher oder später unvorsichtig wurden, oder der Versteckens müde und der Polizei ganz von alleine ins Netz gingen.

Die Strafanzeige lief nur gegen Manuela, da im ermittelten Zeitraum Helge noch minderjährig gewesen war. Nun war er bereits 22 Jahre alt. Hätten sie sich der Polizei gestellt, bestand eine gute Aussicht darauf, dass man das Verfahren schließlich wegen geringer Schuld einstellen würde. Doch ihr Leben so weiterzuführen, wie sie es wünschten, das hätte man ihnen niemals erlaubt. Und darum flohen sie. Wieder mal.

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Manuela und Helge fanden sogar in der Zeitung Erwähnung. Bei ihren Fotos hatte man die Augen rausgeschwärzt und den gemeinsamen Nachnamen auf nur einen Buchstaben gekürzt. In allen Schlagzeilen thronte der alarmierendste aller Begriffe: Inzest. Sie waren Mutter und Sohn, denunziert von Manuelas Ex-Mann, den sie beide gleichermaßen hassten. Für viele Kinder mag eine Scheidung traumatisierend sein, doch Helge hatte sich gefreut. Er liebte seine Mutter und fürchtete den gewalttätigen Trinker. Unvergessen blieb für ihn jener Abend, als sogar eine Polizeistreife gegen die Wohnungstür schlug, weil die Nachbarn sie gerufen hatten.

Seine Mutter und er waren kurz danach in eine andere Stadt gezogen und versteckten sich dort vor dem groben Ehemann. Manuela versuchte die Trennung und die darauffolgende Scheidung von Helge fernzuhalten, doch auch so bekam er mehr als genug mit. Doch bald schon kehrte der Alltag ein. Helge ging zur Schule und Manuela war eine alleinerziehende Mutter mit einem Job. Dabei kam vieles zu kurz und so ließ der Ärger nicht lange auf sich warten. Helge schien gegen die ganze Welt zu rebellieren und dabei ging allerlei zu Bruch.

Sie wollte streng sein, denn sie fürchtete, dass ihr Sohn zu einem Mistkerl heranwachsen würde, dem eigenen Vater nicht unähnlich. Sie wusste, dass sie ihn nicht verhätscheln konnte. So zog sie vor, darüber offen und unverhüllt zu sprechen. Ohnehin suchte sie einen direkten und schonungslosen Umgang mit ihrem Sohn. Nun, da sie allein waren, gezeichnet durch die Ausbrüche und Eskapaden eines unehrlichen, gewalttätigen Mannes, wollte Manuela einen sauberen Tisch zwischen sich selbst und ihrem Sohn haben.

Es war eine seltsame Unterhaltung. Sie sagte ihm geradeaus, dass sie nicht wisse, wie sie ihn disziplinieren soll. Sie konnte ihm Hausarrest geben, doch damit fand sich Helge nur schwer ab. Natürlich gab es da auch die zahlreichen Aufgaben und Arbeiten im Haushalt, doch sie wusste, dass da nur geringer Nutzen dabei herauskam. Ihm das Taschengeld zu kürzen, war durchaus eine Option, doch sie hatten nur wenig Geld und die paar Mark wären damit schnell gekürzt, während der Unfug und die Fehlgriffe fröhlich weitergingen.

Sie war ein wenig erstaunt, dass er es selbst vorschlug: “Du könntest mir auf den Hintern hauen, wie früher.”

Natürlich erschien er ihr etwas zu alt dafür. Früher hatte sie ihn manchmal übers Knie gelegt. Das war ihr lieber, als dass ihr Mann Hand an ihn legte. Nach der Scheidung hatte sie mit der körperlichen Strafe aufgehört.

“Du bist etwas zu groß, um übers Knie gelegt zu werden. Und meine Hand ist nicht stark genug für dich.”

“Dann musst du halt einen Gürtel nehmen”, brummte Helge und verzog den Mundwinkel. “Ich reiße mich nicht drum, Mama. Aber eigentlich hätte ich es dann immer gleich hinter mir, anstelle zwei Wochen Hausarrest zu haben.”

Manuela“Dann sind wir uns einig”, erklärte Manuela. Tief in ihrem Inneren war das etwas, das sie daran reizte. Ein leises Kitzeln, das darum bettelte, befreit zu werden. “Aber das mit dem Gürtel lassen wir mal. Ich habe in einer der Umzugskisten den alten Tischtennisschläger gesehen …”

“Hm …”, sagte darauf Helge. “Kann ich jetzt in mein Zimmer gehen?”

Lange hatte es nicht gedauert – gerade mal vier Tage, da hatte der Junge über die Strenge geschlagen. Manuela las verärgert die briefliche Mitteilung aus der Schule und sah stirnrunzelnd auf die Uhr.

“Na warte”, murmelte sie. Sie warf den Brief auf den Küchentisch und machte einen der Schränke auf. Sie begann in einem Umzugskarton zu wühlen und wurde schon bald fündig. Der Tischtennisschläger war alt und hatte diesen typischen rot-schwarzen Gummibelag. Manuela schlug damit testweise in ihre Handfläche und legte ihn schließlich zu dem Brief auf dem Küchentisch.

Als Helge nach Hause kam, wollte er gleich mal fragen, was es zu essen gab. Doch dann blieb sein Blick am Brief und Schläger haften. Er konnte sich alles andere schnell zusammenreimen.

“Zwanzig Schläge”, verkündete seine Mutter.

Sie befahl ihm, sich über die kantige Rücklehne des Holzstuhls zu beugen. Helge vorzog den Mundwinkel und begann sogleich, seinen Hosengürtel aufzumachen. Manuela traf das unverhofft. Sie wollte ihn auf die Hose schlagen, wobei ihr natürlich auch durch den Kopf geschossen war, dass dies den Effekt der Strafe vermutlich deutlich milderte. Als sie jedoch sah, dass er sich bereitwillig Jeans und Unterhose bis zu den Oberschenkeln herabzog, brachte sie es nicht auf, ihn zu unterbrechen. Helge hatte sich zuvor von ihr abgewandt, so dass sie nur seine weißen Pobacken sah. Doch als er sich kräftig nach vorne beugte und die Rückenlehne sich in seinen Bauch bohrte, schimmerten da unverkennbar auch seine Hoden zwischen den Oberschenkeln. Es wäre wohl ein natürliches gewesen, den Blick abzuwenden. Doch sie erkannte, mit gewissem Schock, dass sie den Impuls des Wegsehens nicht besaß.

Danach wunderte sie sich über das Geschehene. Nachts lag sie schlaflos im Bett und dachte über jedes Detail nach. Sie konnte nicht die Tatsache ignorieren, dass Helge allzu willig die Hose herabzog. Es fühlte sich fast an, als ob der pubertierende Teenager sie manipuliert hatte.

Von da an wurde dies jedoch zu einer gebräuchlichen Praxis zwischen den beiden. Helge brachte stets mehr als genug Ärger mit nach Hause und so gab es manchmal wöchentlich, doch nicht selten aller zwei Wochen eine Bestrafung mit dem Tischtennisschläger.

Manuela war nach jeder Strafe innerlich aufgewühlt. Ihr Sohn verschwand da stets mit einem roten Kopf in seinem Zimmer, während sie sich im Schlafzimmer zurückzog, dort am Fensterbrett saß und rauchte. Sie wusste zu diesem Zeitpunkt, dass beiden die Prozedur viel zu sehr Spaß machte, doch sie hatten beide nicht den Mumm gefunden, es sich einzugestehen. So konnten sie es nur über den Umweg von Helges Schulverweisen und Alltagsverfehlungen erleben. Sie wusste, dass ein Teil von ihr sich innerlich freute, wenn er statt vereinbarten 18 Uhr erst um halb zehn nach Hause kam. Und Helge wiederum freute sich darüber, dass er im Grunde tun konnte, was er wollte – die Strafe lockte ihn schließlich genauso, wie das Vergehen.

Es hatte eine Weile gedauert, bis Manuela sich vor sich selbst getraut hatte, nach der Strafe zu masturbieren. Sie hatte ihm an diesem Tag dreißig Schläge verabreicht. Nun lärmte trotzig seine grässliche Musik aus dem Kinderzimmer. Sie rauchte ihre Zigarette zu Ende und drückte den Stummel an dem ziegelfarbenen Fensterbrett aus. Bei diesem Lärm konnte er sie nicht hören, dachte sie.

So stieg sie aus ihren Leggings und legte sich mit einem entblößten Schoss aufs Bett. Sie hatte es gebraucht. Nach dem Orgasmus ruhte sie schwer atmend da, mit der Hand auf dem Mund. Die Lust kam nicht alleine. Sie wurde begleitet vom Entsetzen.

Doch das Entsetzten erlahmte im Laufe der Zeit. Die Lust blieb. So wurde auch das ein üblicher Brauch für sie. Nach der Bestrafung zog sie sich in ihrem Schlafzimmer zurück, rauchte am Fenster eine Zigarette und streichelte anschließend ihre Spalte.

Es war erst Monate später, als ihr eines Tages bewusst wurde, dass Helge nach der Strafe längst nicht mehr seine Lärmmusik spielte. Vielleicht war seine Trotzphase vorbei. Oder etwas anderes war der Grund.

Die Vergehen ließen auf sich selten warten. An einem eher geruhsamen Sonntag fiel Helge nichts besseres ein, als einen Zierteller vom Regal zu nehmen und ihn versuchsweise durch die Luft zu wirbeln, als wollte er sich beim Zirkus bewerben. Natürlich gab es Scherben. Manuela ärgerte das zuerst, denn dieser Teller lag ihr am Herzen. So verhängte sie im Groll fünfzig Schläge über ihren Sohn.

Die Strafe sollte sogleich vollstreckt werden. Manuela war es nicht entgangen, dass Helge dazu neigte, bei jeder weiteren Bestrafung seine Jogginghose den einen oder anderen Millimeter tiefer zu schieben – doch nun, fast ein Jahr später sank die ausgezogene Hose fast auf Kniehöhe.

“Ich will, dass du mitzählst!”, sagte sie schroff. “Und sage jedes Mal ‘Ich bitte um Entschuldigung, Mama.'” Dies war ein spontaner Gedanke. Sie wunderte sich selbst, woher dies kam. Sie war noch immer über die Scherben verärgert, die da in Sichtweite auf der Kommode lagen. Doch zugleich starrte sie da auf den Hintern ihres Sohnes, wo noch leicht grünliche, fast verblasste Streifen von der vorangegangenen Bestrafung berichteten. Für einen Augenblick hätte sie gerne die Hand ausgestreckt und seine Hoden in die Hand genommen. Ihr Anblick überraschte sie nach so viel Bestrafungen nicht mehr. Er gehörte dazu.

So ließ sie ihn zählen und eine Entschuldigung aufsagen: “Eins – Ich bitte um Entschuldigung, Mama. Zwei – Ich bitte um Entschuldigung, Mama. Drei – Ich bitte um Entschuldigung, Mama.”

Bei fünfzig angekommen, richtete sich Helge auf, zog leicht schniefend die Jogginghose schnell hoch und wischte sich verschämt die Träne aus dem Auge.

“Danke”, sagte er fast unhörbar und rannte in seine Zimmer.

Sie blickte ihm hinterher. Er hatte die Tür hinter sich zugeworfen, doch sie hörte genau das unvollständige Klappen. Die Tür blieb angelehnt, mit einem winzigen Spalt. Manuela stieg aus ihren Holzschuhen heraus und schlich sich nur auf Socken bis zu seiner Tür. Sie hielt den Atem an, um sich nicht zu verraten und näherte sich langsam mit ihrem Auge dem Türspalt. Sie war nicht überrascht. Seit Monaten war da diese Ahnung. Dies waren nur geschaffene Tatsachen für etwas, das sie sich nicht eingestanden hatte. Mit stummer Faszination beobachtete  ihn.

ManuelaEr stand vor seinem Wandspiegel und beobachtete sich selbst lüstern. Die Jogginghose lag zwischen seinen Fußknöcheln.  Sie hatte noch nie zuvor seinen erigierten Penis gesehen. Mit seiner freien Hand streifte er über den roten, heißen Hintern und seine Striemen. Als sie dann die jugendlichen Mengen Ejakulat sah, die schon bald gegen den Spiegel prallten und sich dort verteilten, eilte Manuela leise in ihr Schlafzimmer und schloss leise die Tür hinter sich. Aufgeregt, verwirrt und von sich selbst angewidert, saß sie am Bettrand und starrte vor sich hin.

Doch als er eine Stunde später wortlos verschwand, um seine Freunde zu treffen, ging sie in sein Zimmer und wühlte im Papierkorb. Sie spürte sogleich die nassen Papiertücher an den Fingern. Sie konnte nicht anders und musste an ihnen riechen. Gedankenlos trat sie rückwärts und ließ sich an seinem Bettrand nieder, während sie noch immer den nassen Knäuel aus Kleenex gegen ihre Nase presste. Ihre andere Hand rutschte zu ihrem Schritt und streichelte sich dabei.


Es gibt bereits eine Fortsetzung!

Jede Woche ist Muttertag – 2. Teil

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10 Gedanken zu „Jede Woche ist Muttertag – 1. Teil

    1. Vielleicht. Vielleicht nicht. Ich glaube, jeder versteht, dass das hier mehr eine Insel ist, in der man genau das zum Ausdruck bringen kann, was nicht in die alltägliche Gesellschaft hinein gehört.

      1. Zweifelsohne. Und doch glaube ich, dass speziell bei diesem Thema ein doppelter Standard besteht. Ich wollte jetzt nicht zu kritisch erscheinen. Ich fand die Lektüre recht kurzweilig. Aber ich muss eben daran denken. Das ist keine Kritik am Verfasser, mehr eine Wahrnehmung der Gesellschaft.

        1. Natürlich gibt es doppelte Standards und vielleicht ist es auch besser so. Aber ich für meinen Teil würde eine solche Fantasie mit umgekehrten Vorzeichen mit demselben Interesse lesen. Vielleicht bin ich einfach amoralisch. Aber sind Fantasien nicht dafür da, um Grenzen zu überschreiten?

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