Laras erste Sitzung

In diese BDSM Geschichte wird ein Rollenspiel Spanking zur Wirklichkeit.

Lara war nicht mutlos. Doch obwohl ihre Sehnsüchte sie bereits seit einem Jahr zerfraßen, sollte dies das erste Mal sein, dass sie ihrer Lust nachgab und real einen fremden Dom traf. Am Tag X war sie sehr nervös und in ihrer Arbeit geistig ständig abwesend. Doch zum Glück arbeitete Lara nicht an einer Säge, sondern machte lediglich die Buchhaltung.

Am Ende ihres Arbeitstags eilte sie heim, noch immer unsicher, ob sie richtig tat, sich einem fremden Mann anzuvertrauen. Doch ihre Lust brannte sie schon lange im Schritt und so glaubte sie, dass das Feuer sich nur durch Handlung und Wagemut löschen ließ.

Vor ihrem Date duschte Lara und reinigte sich mit äußerster Genauigkeit. Dann zog sie ihre besten Nylonstrümpfe an und trug bedächtig ihre Makeup auf. Sie wollte gut aussehen, doch sie wollte nicht wie eine Hure aussehen. Sie wollte Stil ausstrahlen und damit auch dem Dom klare Signale senden, dass sie ein gewisses Niveau erwartete.

Während sie an ihrem Schminktisch saß, ratterte leise ihr Mobiltelefon. Sie erhielt eine Nachricht. Es war der Dom, den sie in einer Stunde bereits treffen würde. Sein Name war Marius, doch das war auch schon alles, was sie über ihn wusste. Sie hatten sich zwar ausführlich im Chat unterhalten und anschließend ein halbes Dutzend Mails getauscht und entsprechende, aussagekräftige Fotos – doch nach all dem konnte sie dennoch nicht wirklich beurteilen, wer er als Mensch war. Doch sie wollte sich nicht erneut nur drücken und im letzten Augenblick absagen, wie es bereits mehrmals getan hatte. So hatte sie sich entschieden, ins kalte Wasser zu springen – es zu wagen.

Sie las mit etwas zitternden Fingern die Nachricht. Die Worte waren eindeutig:

“Hier ist deine erste Anweisung. Keine Unterwäsche und kein Kleid. Du darfst nur in diesen drei Kleidungsstücken erscheinen: High Heels, Nylons und eine Trenchcoat oder ein ähnlicher Mantel. Hast du verstanden, Sklavin?”

Lara atmete durch und tippte hastig zurück: “Ja, Herr.”

Nackt durch die Stadt zu gehen, war ein seltsames Gefühl. Sie war natürlich nicht nackt, denn sie trug ihren Mantel. Dieser endete aber oberhalb ihrer Knie und so achtete sie in der S-Bahn gut darauf, die Beine übereinander zu schlagen. Auch hatte sie den Mantel pedantisch bis zum obersten Knopf verschlossen, damit niemand erkennen konnte, dass sie ebenfalls kein Oberteil trug.

Mit ihrer etwas verschwitzten Hand klammerte sie sich an einem Stück Papier, auf dem die Adresse von Marius stand. Sie saß nun am Fenster und blickte gedankenverloren hinaus. Was würde sie erwarten? Würde sie Marius ansprechend finden? Würde sie ihm vertrauen können?

Es war eine Stimme, die sie aus den Gedanken riss und ihr Blut gefrieren ließ.

“Die Fahrscheine bitte!”, erklang über ihr.

Natürlich. Es war doch klar. In all der Aufregung und mit all den Kleidervorschriften hatte sie gänzlich vergessen, ihre Monatskarte einzustecken. Sie hatte auch kein Geld dabei. Es war geradezu ein Wunder, dass sie beim Verlassen der Wohnung zumindest ihre Hausschlüssel in die Manteltasche rutschen ließ.

Sie blickte hoch. Ihr Herz schlug ihr bis in den Hals.

“Äh …”, brachte sie nur heraus.

* * *

Das Büro des Fahrscheinkontrolleurs war nüchtern und schmucklos. Er war vermutlich genauso langweilig, wie sein Arbeitsplatz. Immerhin besaß er einen Stuhl gegenüber seinem Tisch und so forderte er Lara auf, sich hinzusetzen.

Sie hatte sich bereits vorgeführt und gedemütigt gefühlt, als er sie unter den hämischen Blicken aller Fahrgäste aus der S-Bahn geholt hatte. Hätte sie ihren Ausweis dabei gehabt, er hätte ihre Personalien aufgenommen und hätte sie weiterfahren lassen. Doch sie war für ihn identitätslos. Eine Schwarzfahrerin mit einem Geheimnis. Lara verstand sofort, dass es ihn reizte, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Wäre sie eine abgerissene Frau in Turnschuhen und alten Jeans, er wäre vielleicht weniger emsig gewesen. Doch Laras High Heels waren hoche Stilettos, fast einige Zoll zu hoch, um sie überhaupt auf der Straße zu tragen. Kein Wunder, dass der Kontrolleur sie faszinierend fand. Sexist …

“Kein Fahrschein, kein Ausweis”, brummte er und nahm ebenfalls Platz. “Sie wissen doch, dass man immer einen Ausweis dabei haben sollte. Und was ist mit einem Telefon, haben sie das dabei?”

“Normalerweise schon”, gab Lara zu verstehen. “Ich war nur zu nervös und hatte es vergessen. Ich kann Ihnen aber die Nummer geben, wenn es weiterhilft.”

“Na und die muss ich Ihnen dann glauben. Das hilft mir auch nicht weiter. Wir haben hier de facto nur zwei Optionen, junge Dame. Erstens, wir gehen zur Polizei, was zufälligerweise nur zweihundert Meter entfernt ist, am Südende der S-Bahn-Station, oder wir gehen zu ihnen nach Hause und sie bezahlen die Strafe sozusagen in der Haustür. Dann müssen sie sich auch nicht mehr ausweisen. Um ehrlich zu sein, bin ich von dieser Option nicht so angetan, weil es von meiner Arbeitszeit geht. Wo wohnen Sie denn?”

“In der Altstadt”, sagte Lara und blickte verlegen.

“Das wird mich hin und zurück eine Stunde kosten”, murmelte der Kontrolleur. “Für mich wäre es deutlich einfacher, es zur Anzeige zu bringen und Sie sozusagen der Polizei überlassen. Doch Sie sehen mir nicht aus, wie eine notorische Trickbetrügerin und darum wäre das doch etwas übertrieben, finden Sie nicht?”

Lara gefielen beide Lösungen nicht. Sie hatte eine Zeitreserve von einer viertel Stunde eingeplant. Eine Zeitreserve, die gerade aufgebraucht wurde. Mit jeder weiteren Minute, die sie dort saß, wuchs ihre Verspätung.

“Trickbetrügerin?”, sagte sie verwundert. “Ich habe nur meinen Ausweis vergessen. Ich war einfach im Stress. Und überhaupt, sehen Sie mich doch an. Schaut so eine typische Schwarzfahrerin aus?”

“Glauben Sie mir, da würden Sie sich wundern”, rief der Kontrolleur aus. “Professionelle Schwarzfahrer kommen in allen Kategorien. Sind Sie denn auf dem Weg in die Oper?”

“Nein”, murmelte Lara. “Ich habe ein Date.”

“Ein Date”, wiederholte der Kontrolleur. “Da haben Sie sicher ein schönes Kleid unter dem Mantel.”

Lara seufzte. Sie blickte etwas verzweifelt auf die große Uhr an der Wand.

“Hören Sie”, sagte sie aufbrauchend. “Wenn Sie es genau wissen wollen, habe ich gar nix unter dem Mantel. Deswegen brauchen Sie mich gar nicht zu fragen, ob ich Ihnen das Kleid zeige.”

“Hm”, gab der Kontrolleur von sich. “Was für eine Art Date ist das denn?”

“Ein SM-Date”, erwiderte Lara leise und stöhnte genervt.

Der Kontrolleur lehnte sich mit einem hämischen Lächeln zurück. Seine Finger spielten mit dem Kugelschreiber. Er wirkte, als würde er etwas überlegen.

“Nun, da fällt mir doch eine Lösung ein, wie Sie in drei Minuten wieder auf dem Weg sein könnten, ohne Bußgeld und ohne Strafanzeige.”

Lara runzelte die Stirn. “Wenn Sie glauben, dass sie mich zu irgendwelchen Schweinereien erpressen können, dann haben …”

“Zwanzig Schläge auf den nackten Po, mit meinem Gürtel. Und wir verlieren kein Wort mehr über das Schwarzfahren. Ich gebe Ihnen sogar eine temporäre Zeitkarte mit, damit Sie Ihre Fahrt beenden können. Am Ende werden Sie kaum zehn Minuten verspätet kommen. Und auf eine Frau, die es wert ist, wartet ein Mann auch gerne.”

Mit verdutzten Blick und gänzlich sprachlos starrte ihn Lara an. Sie wollte explodieren und sich darüber aufregen, dass der Kontrolleur sie mit einem so unverschämten Vorschlag konfrontierte.

Doch sie empfand sogleich dieses Gefühl von Abenteuer und Aufregung, das sie in ihrem sonstigen Leben so vermisste. Waren dies nicht die wahren erotischen Abgründe, nach denen sich alle Subbis in ihren heimlichen Träumen sehnten. Und nun, da sich eine solche Situation anbot, sollte sie herumfauchen und pikiert tun?

“OK”, sagte sie leise und stand auf.

Auch der Kontrolleur sprang energetisch auf die Beine, trat an ihr vorbei an die Tür des kleinen Büros und verschloss sie. Er drehte den Schlüssel im Schloss und wandte sich Lara zu.

Lara hatte inzwischen den Gürtel ihres Mantels geöffnet und ließ das große Kleidungsstück über ihre Schultern rutschen. Der Kontrolleur betrachtete fasziniert ihren nackten Körper und begann sogleich den Hosengürtel zu öffnen. Lara drehte sich um und lehnte sich mit den Ellbogen gegen den grauen Tisch mit dem Faxgerät. Sie spreizte etwas die Beine und drückte den nackten Po nach Außen.

Wer hat denn noch ein Fax?, dachte sie.

Der Kontrolleur verplemperte keine Zeit. Die Gürtelschläge regneten streng und zügig auf ihren Hintern. Lara biss sich auf die Unterlippe, ihre Hüften wanden sich in den Schmerz. Doch zugleich fühlte sie das gnadenlose Pochen ihrer Muschi.

Nach genau zwanzig Schlägen ließ der Kontrolleur von ihr ab und begann wortlos den Gürtel durch die Schlaufen seiner Hose zu ziehen.

Lara richtete sich auf und rieb sich den Hintern. Sie griff nach ihrem Mantel und schlüpfte hastig hinein.

“Wir sind hier dann fertig”, erklärte der Kontrolleur und riss einen Vordruck aus einen Papierblock. Er vermerkte darauf einiges Details und reichte ihn Lara.

* * *

Drei Minuten später saß Lara bereits in der nächsten S-Bahn und raste weiter, zu dem Date mit Marius. Fassungslos starrte sie dabei in die Dunkelheit hinter dem S-Bahn-Fenster. Alles was sie sah, war ihr Spiegelbild.

Marius würde sie vermutlich hart bestrafen, weil sie zu spät kam. Und er würde die frischsten Striemen der Welt sehen – und sie dann noch mehr bestrafen. Es bestand kein Zweifel, dass sie eine Sub geworden war. Mission erfüllt.


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6 Gedanken zu „Laras erste Sitzung

    1. Ich ja auch nicht. Also Kontrolleurinnen. Auch eine strenge, sexuell unterforderte Polizistin wäre nicht verkehrt. Aber vermutlich bin ich zu brav, um einer über den Weg zu laufen. So ein Mist aber auch.

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