In jedem Hafen ein Toyboy? Aus dem Tagebuch einer Schlüsselherrin.

In dieser BDSM Geschichte erfahren wir, wie eine etwas dominante Genießerin in der Welt der Keuschheitsgürtel auf den Geschmack kam und zur Schlüsselherrin wurde.

Der nachfolgende Aufsatz zeigt, wie ich von einem eher dominanten Luder zu einer Schlüsselherrin geworden bin (und hierbei einen devoten Mann richtig mürbe gemacht habe, obwohl mich ein Cucki bis dahin nicht besonders intessierte).

Ich schreibe zwar keine Geschichten, aber ich habe oft ein Tagebuch geführt. Leider nicht unterbrechungsfrei, sondern immer nur für einige Jahre. Ich muss da auch erstmal Lust dazu haben.

Hier geht es aber nicht um mein Tagebuch, wobei die nachfolgende Geschichte sich in einem Tagebuch sicherlich toll machen würde. Es geht mir nur darum, dass ich nicht gut darin bin, fiktive Geschichten zu erfinden und eher besser darin bin, Biographisches aufzuarbeiten. Und ich habe hierbei einige wirklich irrwitzige Erinnerungen im Kopf.

Manche von euch wissen vielleicht, dass ich als Kurierin für einen internationalen Kurier-Dienst arbeite (der hier ungenannt bleiben soll) und hier auf persönliche Zustellung spezialisiert bin.

Das sind also Zustellungen, die mir der Absender persönlich in die Hand drückt, die ich ans Ziel bringe (an Orte, die Co oder Ltd im Namen haben) und dort wiederum persönlich übergebe. Da werden nicht selten auch Fotos vom Zustand des Paktes oder Umschlags vor der Übergabe gemacht.

Es sind wohl häufig Firmengeheimnisse drin, die nicht digitalisiert werden dürfen und sozusagen nur von Hand zu Hand wandern. Manche Firmen zahlen für solche Dienste auch mal 2000 Euro. Da sitze ich dann am Montag im Flugzeug nach Stockholm und am Mittwoch bereits im Flugzeug nach Dublin.

Ich mag diese Art von Leben noch immer ganz gerne und es wundert nicht, dass ich Dutzende und Dutzende Hotels ganz gut kenne. Für ein Beziehungsleben war das Ganze allerdings immer ein Desaster. Ich hatte eine Beziehung, die daran gescheitert war, dass mein Partner letztendlich zu wenig von mir hatte und die Frustration hierbei für ihn schließlich unerträglich wurde.

Eine andere Beziehung ging eher daran zugrunde, dass mein Ex sich über mein ständige Abwesenheit eher gefreut hatte, da er in dieser Zeit mit anderen Frauen herumhuren konnte.

Ich habe ja grundsätzlich nichts gegen Polygamie. Aber dann darf man nicht so tun, als ob man monogam ist. Ich bin jetzt an einem Punkt in meinem Leben angekommen, wo ich gar nicht auf eine feste Beziehung hinstrebe und auch hierzu niemanden suche (sorry, Jungs!).

Ich genieße einfach das Leben und den unbeschwerten Teil meines Jobs, der darin besteht, dass ich irgendwo am Zielort ein wenig Spaß haben kann, aber halben Tag später wieder weit weg bin. Keine Commitments, kein Nachsehen.

Doch genug des Vorworts. Ich will darüber erzählen, was ich mal in Frankfurt erlebt habe. Es gibt dort ein kleines russisches Hotel, unweit des Hauptbahnhofs, wo ich immer abgestiegen bin, wenn ich die Stadt mit der Skyline angesteuert habe.

Ich hatte damals ein bis zwei Mal im Monat Frankfurt auf meiner Route und so hatte ich mir ausgedacht, dass es ziemlich cool wäre, dort einen ToyBoy zu haben. Das war etwas, was ich damals schon recht intensiv verfolgt hatte. Ich kannte jemanden in Hamburg, mit dem ich ausgehen konnte. In Amsterdam, in Berlin und in Stuttgart auch.

Da ging es nicht nur ums Poppen. Ich wollte nicht immer nur im Hotelzimmer rumsitzen, oder mich in der Hotelbar von Typen anbaggern lassen. Es ging halt um schön Essen gehen und so auch mal ein nettes Restaurant kennenlernen, dass weder im Hotel ist, noch am Flughafen. Aber klar, danach hatte ich dann schon sehr Lust aufs Hotelzimmer und Sex.

Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich nicht sehr romantisch veranlagt bin. Ich mag es nicht, irgendwie in den Armen von einem Mann einschlafen. Ich liebe es, das Bett für mich allein zu haben. Somit fliegt dann nach einer Weile jeder Mann beizeiten raus. Aber ich habe noch keinen Kerl getroffen, der sich darüber wirklich beklagt hatte.

So hatte ich also Niko kennengelernt (Name geändert). Damals hatte ich noch etwas kryptische Anzeigen in der Quoka aufgegeben, was zu einer gigantischen Flut aus Unsinn geführt hatte und im Nachhinein ist es erstaunlich, dass da dennoch etwas Brauchbares zustande kam. Was Niko betraf, hatte ich da wenig Unklarheit. Ich hatte ihn bereits auf recht aussagekräftigen Fotos gesehen und wir hatten paar Mal telefoniert. So habe ich mit keiner Überraschung gerechnet.

Niko war ein hübscher Typ, paar Jahre jünger als ich, mit langen Haaren und einer recht lässigen Art. So ein Typ, der in einer TV-Serie den liebenswerten Schurken spielt. Ich dachte, er wäre ein ziemlicher Draufgänger und vermutlich ein eher rücksichtsloser Frauenheld – so sah er zumindest aus.

Doch wie es sich rausgestellt hatte, war er ein durchaus bodenständiger Freiberufler, der für ein Architekturbüro tätig war und die letzten fünf Monate in Dubai verbracht hatte. Das bedeutete in erster Linie: fünf Monate keine Frauen. Ich war also die erste Begegnung für ihn in sehr langer Zeit.

Das Ergebnis war recht überwältigend, wenn ihr versteht, was ich meine. Unser Treiben ging bis tief in die Nacht hinein. Wir hatten zwischendrin auch viel geplaudert. Es gab leider keine anständige Hotelzimmer-Bar zu plündern, aber Niko hatte eine recht teuere Flasche Wein mitgebracht und wir hatten sie im Verlauf der Nacht komplett auf den Kopf gestellt. Getrunken hatten wir aus schlichten Gläsern aus dem Badezimmer.

BDSM GeschichtenMein Flugzeug ging am nächsten Morgen, kurz nach zehn, so dass ich relativ früh aufstehen musste. Niko war da schon längst weg, aber ich dachte die ganze Zeit, dass ich hoffentlich bald wieder einen Auftrag in Frankfurt bekommen würde. Ich blickte ja auf eine wirklich heiße, intensiven Nach zurück, wenn auch meine Mumu etwas vor Abschürfungen gebrannt hat.

Aber das ist ja dann doch mehr ein süßer Lustschmerz. Doch da war noch mehr. Ich war ja irgendwie sehr fasziniert darüber, dass ein Mann, der eine längere Enthaltsamkeit hinter sich hat, wirklich zur Höchstleistungen auflaufen kann.

Ich bin jetzt keine Domina, oder etwas in der Art. Aber sagen wir mal so – eine unterschwellige tonangebende Art hatte ich ja schon immer. Ich wollte auf jeden Fall mehr etwas in dieser Richtung erleben – also wir sprechen hier von “keusch gehaltenen” Männern, die dann in meiner Gegenwart etwas explodieren dürfen. Das mag ja in der ersten Runde dann alles etwas kurz ausfallen (lächel), aber dafür ist der Abend lang und voller erotischer Erlebnisse. So hatte ich es mir zumindest ausgemalt.

Ich hatte mich dann ohnehin von den Kontaktanzeigen aufs Chatten verlagert, weil ich diese Menschenmassen einfach satt hatte. Mich macht es immer so apathisch, wenn ich 60 Antwort-Emails lesen muss. Nach der zehnten Mail kriege ich da eher einen glasigen Blick und achte kaum auf den Inhalt.

Ich bin ja auch gerne etwas wählerisch und in einer Chatsituation kann ich schon mal die unsympathischen und anstrengenden Typen schnell aussieben. Außerdem fühle ich mich da auch nicht so seltsam allein im Morast, weil ich auf diese Weise andere Frauen kennengelernt habe, die oft ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

So hat es auch nicht lange gedauert, bis ich mit den ersten Männern ins Gespräch kam, die ebenfalls auf Luststau stehen. Die nächste Anschaffung war der berühmte “Keuschheitsgürtel”. Der erste Kandidat war dann Tommy (Name ebenfalls geändert!) in Stuttgart. Ich hatte dann frech zwei Wochen vorher den Schwanzkäfig in ein Paket gesteckt und ihn Tommy zugeschickt. Es versteht sich, dass ich den Schlüssel bei mir behielt.

Seine Aufgabe war da ganz klar – er musste den Keuschheitsgürtel aufsetzen und das Schloss schließen. Danach musste er mir dann jeden Tag per Email ein Foto zusenden: eine Vorderansicht, die deutlich machte, dass das Hängeschloss noch immer dran war. Und zwar mit einer aktuellen Tageszeitung in der Hand.

Das war irgendwie schon auch spannend, da in meinem sonstigen Lebensalltag diese seltsamen Bilder zugeschickt zu kriegen, mit einem eingesperrten Penis im Bild und der Vorderseite der FAZ. Er war smart genug, keine BILD-Zeitung zu verwenden.

Dann kam schließlich mein Stuttgart-Termin und wir trafen uns in meinem Hotel. Den Rest könnt ihr euch denken. Inzwischen möchte ich es fast gar nicht anders haben. Sich mit einem Mann zu treffen, der sich die vorangehenden Wochen aufgespart hat und keusch geblieben ist, ist für mich ziemlich berauschend.

Es ist nicht nur eine Sache von Potenz – was natürlich auch toll ist. Es hat auch etwas mit Energie und Leidenschaft zu tun. Und es hat auch etwas mit Macht zu tun. Es gibt nichts tolleres als ein Mann, der mich anfleht, ihm den Gürtel abzunehmen.

Den Keuschheitsgürtel nehme ich allerdings nicht einfach so wieder mit. Ich habe lieber ein dickes Großkuvert im Koffer und werfe die Sendung am Flughafen in den gelben Briefkasten. An mich selbst adressiert. Das ist mir lieber, als mit dem Ding im Gepäck durch Flughafen-Kontrollen zu gehen. Ich stehe nicht so drauf, mit Sextoys zu verreisen.

Oft kommt die Sendung dann schon am nächsten Tag nach meiner Rückkehr bei mir daheim an. Nicht selten packe ich den KG einfach nur in eine andere Box und senden ihn zum Beispiel meinem neuen Lover in Berlin. Das ganze ist bei mir eine regelrechte Passion geworden.

Ich weiß, das klingt alles etwas kompliziert. Aber mir macht es einen tollen Spaß. Es ist ja auch ein Spiel mit Macht und Lust. Ein kleines wenig Domina bin ich dann vermutlich doch.


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Ein Gedanke zu „In jedem Hafen ein Toyboy? Aus dem Tagebuch einer Schlüsselherrin.

  1. Bewundernswert, wie manche Männer das mit dem Keuschheitsgürtel auf sich nehmen und sogar aushalten. Ich könnte das glaube ich nicht… (seufz) 😉

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