Weibliche und männliche Doms im Vergleich

In dieser BDSM Geschichte erzählt uns Karin von ihren Erfahrungen mit weiblichen Dommen, aber auch von der Härte, die dabei gezeigt wurde.

Ich dachte, ich schreibe auch mal etwas zum Thema FemDom, obwohl das ein Feld ist, wo sich doch eher Männer äußern. Ich selbst bin ziemlich hetero und damit immer auf der Suche nach einem männlichen Dom. Doch ein wenig Erfahrungen mit weiblichen Dommen habe ich allerdings auch. Das scheint ohnehin einer Frau leichter zu fallen, sich auf ein wenig “bi” einzulassen, als es bei Männern der Fall ist. Ich schätze mal, dass zu viele Männer das als etwas empfinden, dass sie angreifbar macht, oder als Schwächlinge dastehen lässt. Als Frau habe ich dieses Problem einfach nicht.

Wenn ich nun also einen Vergleich zwischen Doms und Dommen ziehen müsste – und das basiert ausschließlich auf meiner persönlichen Erfahrung, andere mögen das ganz anders erleben. Wenn ich da also einen Vergleich ziehen würde, so fiele mir als erstes ein, dass weibliche Dominas doch etwas härter und heftiger sind, als Männer. Ich weiß nicht genau, woran das liegt. Es mag sein, dass viele Doms letztendlich eine tiefsitzende, unterbewusste Hemmung haben, eine Frau zu schlagen und so nehmen sie sich – ob nun bewusst oder nicht – ein wenig zurück. Ich weiß nicht, ob das zutrifft. Sicher nicht auf alle. Der weibliche Sadismus scheint doch sehr unmittelbar zu sein, roh geradezu, zumeist ungefiltert durch sexuelle Bedürfnisse. Weiterlesen “Weibliche und männliche Doms im Vergleich”

Der Alltag mit meiner Herrin

Wenn Himmel und Hölle verschwimmen

(Die nachfolgende Geschichte ist LEIDER Fiktion. Doch das muss nicht immer so bleiben.)

Ich mag den Sonnenuntergang in meinem kleinen Zimmer. Es ist mehr eine Kammer, mit altem Wandputz und einem schmalen Fenster, das nach Westen gerichtet ist. Auch wenn ich den dunkelgelben Vorhang zuziehe, taucht die Sonne ab einer bestimmten Uhrzeit den Raum in eine rötliche Stimmung. Im Sommer jedoch kann es schon vorkommen, dass es bereits am Nachmittag unerträglich heiß wird. Oft hilft da nur, den Propeller einzuschalten und sämtliche Kleidung abzuwerfen.

Natürlich könnte ich auch ins Erdgeschoss gehen, wo sich der kühlere Teil der Wohnung befindet. Doch meine Herrin genießt gerne das Gefühl, alleine zu sein und so versuche ich ihr so wenig wie möglich in die Quere zu kommen – so lange sie nicht nach mir ruft. Sie hätte es mir vermutlich nie ins Gesicht gesagt, doch ich weiß, dass mein Einzug in ihre Wohnung für sie ein Dilemma darstellte. Denn einerseits wünschte sie nach langer Zeit wieder, Tag und Nacht einen gehorsamen Diener unter ihrem Dach zu wissen, doch auf der anderen Seite hatte sie längst dem Zusammenleben mit einem Partner abgeschworen. Weiter lesen!