Wenn Gefahr zum Zentrum der Lust wird

Diese BDSM Geschichte erzählt von den Gefühlen, die eine Subbi begleiten, die sich in Abenteuer in den dunklen Seitengassen der menschlichen Lust begibt. Zwischen Angst und Kick.

Mein Geist ist devot und mein Körper ist “maso”. Das ist zumindest meine Definition von Sex. Einen festen Mann als Herren habe ich aber nicht. Die sind auch etwas rar in dieser Welt. Bei mir zumindest hat eine feste BDSM-Beziehung sich nie ergeben und manchmal denke ich, dass das vielleicht besser so ist. Natürlich hatte ich auch mal die Lust verspürt, eine dieser intensiven BDSM-Erfahrungen zu machen, mit einem dominanten Lebensgefährten, mit dem jede einzelne Minute ein Teil des Spiels ist. Sozusagen ein 24/7-Kontakt.

Doch ich kenne mich. Ich weiß, wie wichtig es mir ist, immer wieder diesen seltsamen Kick zu erleben, der sich immer nur dann einstellt, wenn unklar ist, was mich erwartet. Wenn es um Spanking und Erniedrigung (also meine zwei zentralen Themen) geht, wäre ich jedem Partner relativ bald untreu und würde erneut die Nähe fremder Männer suchen. Ich weiß das, weil ich das schon alles ausprobiert habe. Ich weiß, wie es ist, wenn ich versuche brav und treu zu sein – und dann doch in der finsteren Gosse lande, mit schmutzigen Knien, verwischter Schminke und blauen Striemen auf dem Po. Nicht selten mit einem fremden Schwanz in der Hand. Zu krass? Willkommen in meiner erotischen Welt. Willkommen in meinem Kopf. Weiter lesen!

Die Ärgernisse eines masochistischen Mannes

Eine Herrin finden – für viele Sklaven ein mühsames Unterfangen und eine Reise, die nicht arm an Enttäuschungen sein kann. Hier kotzt sich ein Sub gehörig aus.

Das Leben eines Sklaven ist mühsam. Und damit meine ich nicht, dass ein Sub die Härten seiner Lady erdulden muss. Nein, die Mühe besteht darin, überhaupt eine Lady zu finden. Hierbei scheinen doch Enttäuschungen vorprogrammiert zu sein. Ich lese oft, dass dominante Frauen sich darüber beklagen, wie schlecht das allgemeine “Sklavenmaterial” ist und wie irrig die männliche Annahme ist, dass eine Herrin sich in einschlägigen Foren nur zu bedienen braucht, da schließlich da Geschlechterverhältnis so ungleich sei. In Wirklichkeit sei 90% davon nur Fallobst.

Und das mag alles sein – doch als suchende Sub habe ich es da noch deutlich schlechter. Alles, das einer Herrin bei der ganzen Prozedur aufstößt, besteht darin, dass ihr ständig Emails unterkommen, die vermuten lassen, von einem Pavian geschrieben worden zu sein. Das ist bedauerlich, aber irgendwie auch recht kleinlich.

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