Masochistische Autoerotik – warum und wie?

Für mich war schon recht früh klar, dass Masochismus von meiner Sexualität kaum zu trennen ist. Doch hierbei hat es durchaus einige Jahre gedauert, bis ich das Alter und das Selbstbewusstsein erreicht hatte, um einige meiner (zugegeben etwas schrägen) Kopfkinos mit anderen Menschen umzusetzen. Davor hatte ich stets im Alleingang meine Lust erlebt. In diesem Text geht es also um Maso Masturbieren. So habe ich es zumindest eine Weile genannt.

Deshalb war Masochismus für eine eine ganze Weile (also zwischen meinem 14. und 22. Lebensjahr) für mich etwas, das sich eigentlich nur im Kopf abspielte – und damit auch in meinen autoerotischen Aktivitäten.

Meine Lust durch allerlei gegen mich selbst gerichtete Gemeinheiten zu steigern, hatte ich schon als Teenager praktiziert. Hierbei hatte ich über die Jahre eine ganze Reihe aus Praktiken entwickelt, die hierbei geeignet waren.

An dieser Stelle will ich mich allerdings deutlich von allen Frauen abgrenzen, die sich selbst verletzen (Cutting, etc.). Darum ging es bei mir nie. Es gab keine Depressionen dahinter, nur das Bedürfnis meine sexuelle Lust zu steigern – insbesondere angesichts dessen, dass ich ein wenig “anders” ticke, als die meisten Leute. Weiterlesen “Masochistische Autoerotik – warum und wie?”

Mama-San, oder – die Bestrafung von Huren

In dieser BDSM Geschichte geht es um die Bestrafung von Huren. Wir erfahren hier, wie eine dominante Bordell-Betreiberin ihre Mädchen mit Hilfe von Paddles und Peitschen im Zaum hält.

“Sie ist oben”, erklärt mir das übermäßig hübsche Mädchen an der Bar. Sie trägt große durchsichtige High-Heels und ihr Haar ist mit zwei langen Stricknadeln zusammengebunden.

Ich sah zu der Holztreppe.

“Ja, genau da”, fügte das Mädchen mit den Stricknadeln im Haar an. “Einfach erste Tür rechts.”

Ich befand mich in einem Puff am Rande von Frankfurt. Es war ein verregneter Vormittag und der Laden hatte zwar bereits offen, doch die Kundschaft war offensichtlich noch rar. Die beiden bulligen Türsteher mit Migrationshintergrund saßen an einem der Tische, tranken Kaffee und blickte wortlos auf ihre Handys.

Im Hauptsaal lümmelten sich vier Mädchen. Die meisten saßen an der Bar und plauderten ausgelassen, oder tippten ebenfalls in ihren Smartphones. Nun, eigentlich beides zusammen. Beide Handlungen schienen sich bei ihnen wunderbar zu überlappen. Weiterlesen “Mama-San, oder – die Bestrafung von Huren”

Wachsspiele mit Sklavin

In dieser BDSM Geschichte meditiert der Verfasser über die Lust seiner Sklavin – im Mittelpunkt: reizvolle Wachsspiele.

Hier liegst du, meine Sklavin, mein Lustobjekt.

Nackt …

Hilflos …

Willig …

So mag ich dich.

Dein Atem geht gleichmäßig und dein nackter Brustkorb bewegt sich sanft auf und ab.

Dein Körper glänzt, denn ich habe dich mit Rosenöl eingeschmiert und dir eine leichte Massage gegönnt.

Ich habe dich dann gefesselt. Deine Arme und Beine habe ich gestreckt und den jeweiligen vier Beinen des massiven Tisches fixiert. Ich habe deine Augen verbunden.

Jetzt liegst du da, mir ausgeliefert. Du bist bereit, gefickt zu werden. Weiterlesen “Wachsspiele mit Sklavin”

Die zwei Fremden

In dieser BDSM Geschichte toben sich zwei Doms sexuell an einer wehrlosen Sklavin aus. Stichwort Sandwich. Manchmal sind die Themen einfach und schnörkellos.

Der Raum ist dunkel, nur ein einzelner Scheinwerfer deinen Körper an. Du bist nackt, so herrlich nackt. Deine Arme sind gespreizt und straff an zwei Seilen fixiert,  die wiederum an zwei Eisenringen an der Decke festgemacht sind. Deine nackten Füße stehen auf den Ballen. Du kannst gerade noch so den Boden berühren. Du siehst dabei wie ein großes “Y” aus. Über deinen Augen liegt eine Augenmaske, die deine Sicht verhindert.

Ich mache es mir in dem Sessel in der Ecke des Raums bequem und mustere dich in absoluter Stille. Zwei Männer betreten den Raum. Ich habe sie bereits erwartet und nicke ihnen lediglich stumm zu.

Du weißt natürlich nicht, was ich diesen Männern erzählt habe, als ich sie hierher einlud. Du weißt nicht, was ich über dich erzählt habe, wie ich dich dargestellt habe. Weiterlesen “Die zwei Fremden”

Das doppelte Flittchen

Das doppelte Flittchen bin ich. Ich liebe es, zwei grundsätzliche Lustempfindungen zu kombinieren. Ich weiß, dass das nicht für jeden ist. Manche Menschen finden es irritieren, wenn sich zwei Reizquellen überlagern. Aber ich bin halt das “Doppelte Flittchen”, so nennen ich es zumindest heimlich. Nun ja, nicht mehr ganz so heimlich, wie es scheint. Ich habe es schließlich gerade dir ausgeplaudert.

Die typische Verdopplung der Lust wäre wohl die Kombination aus Sex in der Wauwau-Stellung und einem Blowjob. Auf allen vier zu sein und von hinten gefickt zu werden, während ich einen Schwanz blase, das ist schon nahe an der höchsten Wonne. Es hat auch deutlich submissiven Charakter, was mir natürlich gefällt. Nachteil: frau braucht dafür zwei Männer. Und ist frau (wie ich) auf der Suche nach echten Doms, ist das Auffinden eines einzelnen Mannes schon schwierig genug. Weiter lesen!

Wenn Gefahr zum Zentrum der Lust wird

Diese BDSM Geschichte erzählt von den Gefühlen, die eine Subbi begleiten, die sich in Abenteuer in den dunklen Seitengassen der menschlichen Lust begibt. Zwischen Angst und Kick.

Mein Geist ist devot und mein Körper ist “maso”. Das ist zumindest meine Definition von Sex. Einen festen Mann als Herren habe ich aber nicht. Die sind auch etwas rar in dieser Welt. Bei mir zumindest hat eine feste BDSM-Beziehung sich nie ergeben und manchmal denke ich, dass das vielleicht besser so ist. Natürlich hatte ich auch mal die Lust verspürt, eine dieser intensiven BDSM-Erfahrungen zu machen, mit einem dominanten Lebensgefährten, mit dem jede einzelne Minute ein Teil des Spiels ist. Sozusagen ein 24/7-Kontakt.

Doch ich kenne mich. Ich weiß, wie wichtig es mir ist, immer wieder diesen seltsamen Kick zu erleben, der sich immer nur dann einstellt, wenn unklar ist, was mich erwartet. Wenn es um Spanking und Erniedrigung (also meine zwei zentralen Themen) geht, wäre ich jedem Partner relativ bald untreu und würde erneut die Nähe fremder Männer suchen. Ich weiß das, weil ich das schon alles ausprobiert habe. Ich weiß, wie es ist, wenn ich versuche brav und treu zu sein – und dann doch in der finsteren Gosse lande, mit schmutzigen Knien, verwischter Schminke und blauen Striemen auf dem Po. Nicht selten mit einem fremden Schwanz in der Hand. Zu krass? Willkommen in meiner erotischen Welt. Willkommen in meinem Kopf. Weiter lesen!

Spanking: Von Tischkanten, Böcken und Prügelbänken

In dieser BDSM Geschichte erfahren wir, wie eine hartgesottene Maso-Sklavin Spanking-Möbel bewertet.

Meine Eskapaden spielen sich meistens in fremden Wohnungen ab. Ich würde auch gerne öfter jemanden bei mir zuhause haben, doch in dem Haus, in dem ich wohne, sind die Wände sehr dünn, so dass die Katze da relativ schnell aus dem Sack wäre. Ja, ich bin “dabei” sehr laut. Da ich stets intensive Disziplinierung anstrebe, geht mir der Schmerz oft durch den ganzen Körper und das hört man dann auch.

Ich weine auch mal recht heftig (wenn auch nicht oft) beim Spanking. Doch ein Dom, der in Gefahr ist, davon aus der Bahn geworfen zu werden, muss nur langsam seinen Finger in meine Muschi stecken. Er erkennt schnell, dass es nicht nur die Augen sind, die voller Wasser sind.

Ich glaube durchaus, dass jene Doms, die ich gerade in ihren Wohnungen besuche, dann am nächsten Tag von ihren Nachbarn durchaus seltsame Blicke empfangen. Doch das kann mir ja egal sein, ich bin dann schon weit weg. Da bin ich ganz gemein und rücksichtslos. Weiterlesen!