Kriecher. Leibeigene. Lust-Sklaven. Lady Cornelias Kastensystem.

In dieser BDSM Geschichte geht es um eine stringente Methode, Sklaven in drei Kategorien aufzuteilen. Je nach Eignung und je nach Bedarf der Herrin.

Ein Beitrag zu der fortlaufenden Essay-Debatte darüber, ob Dominas Sex mit Sklaven haben sollten – und wenn ja, unter welchen Umständen.

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Als ich begonnen hatte, das Leben einer Herrin zu leben und zum ersten Mal Sexualität als etwas erlebt habe, das mir nicht ständig ein wenig fremd und unpassend erschien, traten für mich viele neue Fragen in den Vordergrund. Allem voran das diffuse Verhältnis zwischen dem FemDom und dem sexuellen Akt. Anfangs war ich verunsichert, was hierbei die Norm ist. Erwarten die männlichen Sklaven denn stets, dass ich am Ende mit ihnen schlafe, quasi als Belohnung für all die Pein, die sie auf sich genommen haben? Ich war eben naiv und neu. Auch Dommen sind irgendwann nur Anfängerinnen.

Hinzu kam, dass ich selbst starke sexuelle Bedürfnisse hatte, die unbestritten waren – und doch irgendwie nicht mit dem eigentlichen Ritual einer Dominatrix zusammenpassten. Dies waren Themen, mit denen ich haderte. Ich entschied diese Dinge aus dem Bauch heraus, doch zu oft fühlte es sich nicht richtig an. Denn manchmal hatte ich mit einem Sklaven geschlafen und fühlte danach, dass dies eine falsche Entscheidung war. Ich hatte damals sogar eine Kontaktanzeige geschaltet – auf der Suche nach einer erfahrenen Domina, zwecks geistigen Austausch. Nun, ich erwartete nicht wirklich, dass sich jemand meldet. Um so überraschter war ich, als es dann doch jemand tat. So lernte ich Lady Cornelia kennen und es ist nicht falsch zu sagen, dass wir nicht nur gute Freundinnen wurden, sondern sie auch meine Mentorin. Letztendlich habe ich ihr Prinzip adaptiert und damit sämtliche Unklarheiten überwunden. Weiter lesen!

Meine Regeln. Meine Erwartungen.

In dieser BDSM Geschichte bringt eine Domina die Verhaltensregeln für ihre Sklaven auf den Punkt.

Wenn du durch meine Tür kommst, hat die Welt da draußen keine Gültigkeit mehr. Es gilt nur meine Welt. Meine Regeln. Meine Erwartungen. Mein Verhör. Deine Wünsche und Sehnsüchte interessieren mich nicht. Es gibt nur meine Bedürfnisse.

Ich erwarte von dir, dass du ohne Aufforderung deine Kleidung ablegst. Ich muss es dir nicht sagen, oder erklären – du solltest wissen, dass du in meiner Gegenwart nackt zu existieren hast. Wenn ich dich also das nächste Mal ansehe, erwarte ich eine vollständige Blöße und einen Blick voller Demut. Dann erst werde ich an dich herantreten und dir ein Halsband umschnallen. Kein modisches Spielzeug aus dem Sexshop, sondern ein echtes Hundehalsband aus dem Tiergeschäft. Denn das ist, wie ich dich sehe. Weiter lesen!